Sukkot (Laubhüttenfest) – Tage der Freude und der Danksagung.

Glaubensimpuls 316

Wer sich bewusst in den Rhythmen der Feste JaHuWaHs einfinden lässt und sich von Jahr zu Jahr darin vertieft, erlebt mit der Zeit viel Freude und Segen. Alle Feste, die JaHuWaH dem auserwählten Volk mit auf den Weg gab sind von einer solchen tiefen prophetischen Bedeutung, dass sie – entsprechend – mit einer inneren Ernsthaftigkeit gefeiert werden. Sukkot hingegen ist, gerade wegen seiner endzeitlichen Bedeutung und Schau, das Fest der Freude, denn dieses Fest JaHuWaHs saugt heilsgeschichtlich alle übrigen Feste in sich auf und bringt sie zur Vollendung.

Wenn die prophetische Bedeutung von Sukkot zur Fülle kommen wird, dann wird das gesamte prophetische Wort, das die Propheten im Namen JaHuWaHs sprachen erfüllt sein, denn dann wird die Verheissung JaHuWaHs an Abraham erfüllt sein: “Und ich will dich zu einer grossen Nation machen und will dich segnen, und ich will deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen (d.h.richten); und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” (1Mo 12,2-3). Darum nicht genug damit, denn die Verheissung an Abraham beinhaltet selbstverständlich, unlösbar und untrennbar, auch jenes prophetische Wort das uns täglich mit unendlicher Dankbarkeit erfüllt: “Und JaHuWaH wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird JaHuWaH einzig sein und sein Name einzig” (Sach 14,9). Die ganze Bibel (TaNaCH) spricht von diesem Segen.

Wir könnten mit der nicht enden wollenden Fülle an prophetischen Segens-Verheissungen, die alle in Sukkot ihre Vollendung finden werden, fortfahren, von der Ruhe in die das auserwählte Volk, nach so vielen Jahren des leidvollen Dienstes an der Menschheit, eingehen werden wird (Jes 32,17-18; 60,5-11; 66,10-14; Mi 4,1-5; Dan 7,18.22.27 u.a.m), bis hin zu der neuen Weltordnung: “Und er wird richten zwischen vielen Völkern und Recht sprechen für mächtige Nationen bis in die Ferne. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nie mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden das Kriegführen nicht mehr lernen (Mi 4,3; Jes 2,2ff u.a.m.).

Darum spricht der Prophet Sacharjahu voller Ergriffenheit: Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jerushalajim gekommen sind, die werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, JaHuWaH der Heerscharen, anzubeten und Sukkot (das Laubhüttenfest) zu feiern. Und es wird geschehen, wenn eines von den Geschlechtern der Erde nicht nach Jerushalajim hinaufziehen wird, um den König, JaHuWaH der Heerscharen, anzubeten: über diese wird kein Regen kommen. Und wenn das Geschlecht Ägyptens nicht hinaufzieht und nicht kommt, dann wird der Regen auch über dieses nicht kommen. Das wird die Plage sein, mit der JaHuWaH die Nationen plagen wird, die nicht hinaufziehen werden, Sukkot (das Laubhüttenfest) zu feiern. Das wird die Strafe für Ägypten und die Strafe für alle Nationen sein, die nicht hinaufziehen, Sukkot (das Laubhüttenfest) zu feiern” (Sach 14,16-19). Also Folgen für das praktische Leben, Folgen die ein Leben auf dieser Erde unmöglich machen werden.

So tragen die Feste JaHuWaHs das prophetische Wort unseres Schöpfers JaHuWaHs in sich, die Zeichen der Zeit, besser: die Zeichen der Zeiten. Sie sind die Lampen in der Heilsgeschichte, die Lampen auf unserem Weg durch diese Zeit. Die gegenwärtige Weltlage ist nach dem prophetischen Wort mit Geburtswehen zu vergleichen, ebenso das gegenwärtige irdische Leben eines jeden Menschen. Die Geburtswehen gehen vorüber. Ist das Kind einmal geboren, dann ist die Freude unbeschreiblich. Denn weder die Welt selbst ist anzubeten, noch etwas in ihr, ebensowenig ihre jeweilige Lage in irgendeiner Zeit des Heilsgeschehens. Es ist uns, sowohl über die ganze Schöpfung als auch über unser gegenwärtiges Leben gesagt: “Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen. Vielmehr freut euch und frohlockt allezeit über das, was ich schaffe! Denn siehe, ich schaffe Jerushalajim zum Frohlocken und sein Volk zur Freude. Und ich werde über Jerushalajim frohlocken und über mein Volk mich freuen” (Jes 65,17-19).

“Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht JaHuWaH, so werden eure Nachkommen und euer Name bestehen. Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Shabbat für Shabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht JaHuWaH” (Jes 66,22; 2,2; vgl. Ps 22,28; 65,3; Hes 46,1; Sach 14,16). “Den Tod verschlingt er auf ewig, und JaHuWaH wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht, und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegtun. Denn JaHuWaH hat geredet” (Jes 25,8). Kein Tod wird mehr sein, das ist die Fülle von Sukkot.

Das Fest Sukkot begann am Mittwochabend, den 4. Okt. und dauert bis Mittwochabend, den 11. Sukkot bleibt das nicht endende Fest der Danksagung für die unendliche Geduld JaHuWaHs mit der Menschheit und die Erfüllung aller Verheissungen, d.h. für das einbringen aller Geschöpfe und der ganzen Schöpfung – im Hause JaHuWaHs. “Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des JaHuWaHs lebenslang” (Ps 23,6).Allen wünsche ich von Herzen ein frohes Sukkot-Fest, d.h. – Chag Sukkot Shameach! Shalom!

Gregor Dalliard

Am Sonntag, den 8. Oktober 2017, feiern wir ab 14.00 Uhr in Finsterhennen Sukkot. Wir laden herzlich ein. Anmeldungen: [email protected]/ tel.: 032 396 34 03 und [email protected]/ tel.: 031 991 69 12.

E i n l a d u n g zu den Vorträgen in D-83317 Achtal / Teisendorfer Str. 93 (kein Bahnhof). Samstag, 28.10.2017 und Sonntag, 29.10.2017. Thema Samstag und Sonntag: Das „Neue Testament“ im Lichte des TaNaCH. Beginn: Samstag, 14.30 Uhr / Sonntag, 14.30 Uhr, anschliessend Fragestunde. Anmeldung: bitte telefonisch unter 08666 – 2174 973. Wegen Unterkunft bitte telefonisch anfragen.