Shawuoth – Teil 1: Erstlinge

Glaubensimpuls 403

Sieben Wochen plus einen Tag (50) nach dem Pessach ordnete JaHuWaH ein weiteres Fest an: Shawuoth. Es ist das zweite Erntefest. (Das dritte Erntefest ist Sukkot). Die Gründer des Christentums haben das Fest Shawuoth, wie so manch anderes auch, verzerrt und daraus das christliche Pfingsten gemacht. Shawuoth hat verschiedene Namen, weist aber auf den wunderbaren zusammenhängenden Lebens- und Heilsplan JaHuWaHs hin. Die erste Ernte steht im Frühjahr an. Pessach und Shawuoth stehen dabei im Mittelpunkt, bzw. die Ernte der Erstlinge. JaHuWaH, der Schöpfer des Lebens, pflanzte seinen Lebens- und Heilsplan in den Rhythmus seiner Schöpfung ein – als Gedächtnisstütze! Die Abläufe der Erntezeiten spielen dabei eine ganz besondere Bedeutung, ebenso die Erstlinge bei Mensch und Tier.

Wer sind in JaHuWaHs Heils- und Lebensplan die Erstlinge? Ganz klar, ohne Zweifel, das sind die Menschen die er sich erwählt hat um sich allen Menschen als JaHuWaH zu offenbaren: Erstens als den EINZIG EINEN Erlöser. Zweitens sollen sie vermitteln wie seine Beziehung zu uns lebt und unsere Beziehung zu ihm leben soll, damit wir den inneren Frieden haben. Drittens übermitteln sie uns dessen Lebensweisungen, Ordnungen und Rechtsbestimmungen, die für das gesunde menschliche Zusammenleben notwendig sind. “Und JaHuWaH sprach zu Moshe: Steig zu mir herauf auf den Berg und sei dort, damit ich dir die steinernen Tafeln, die Weisungen des Lebens gebe, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen!” (2Mo 24,12).

Diese Weisungen sind inzwischen von sehr vielen Menschen, sowohl im öffentlichen als auch im ganz persönlichen Leben, übernommen worden – mehr oder weniger. Ist das etwa nicht wunderbar? In vielen Ländern bestimmen diese Ordnungen bereits das gesellschaftliche Zusammenleben – immer: mehr oder weniger! Die grosse Ausnahme bildet noch die Erste und die Zweite Weisung ( das 1. und das 2. Gebot). Heute halten sich nur Juden – und z. T. Moslems – daran. Die Christen obliegen immer noch dem Glauben der Kirchengründer. Sie beten den falschen König an, den sie als zweite Gott-Person (Vielgötterei), als Jesus Christus anbeten, der übrigens nichts mit Jahushua von Nazareth und dessen Glauben zu tun hat. Aber auch das wird sich ändern.

Das Zehn-Wort, die 10 Weisungen (10 Gebote), werden aber erst im noch ausstehenden Friedensreich übernommen werden. Wir erinnern uns: “Und JaHuWaH wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird JaHuWaH einzig sein und sein Name einzig” (Sach 14,9). Es wird das dritte Erntefest sein: Sukkot, das Laubhüttenfest. Es wird sich die prophetische Verheissung erfüllen, die dem Fest Sukkot zugrunde liegt. “Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jerushalajim gekommen sind, die werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, JaHuWaH der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern” (Sach 14,9).

Das auserwählte Volk hat also den Erstlingsgeist empfangen, mit seiner Erwählung, Berufung und Sendung, mit und in der Offenbarung JaHuWaHs. Es ist von JaHuWaH souverän auserwählt und darin unterwiesen worden. Darum hat es den Erstlingsgeist, den ihm niemals jemand streitig machen darf. “Denn so spricht JaHuWaH der Heerscharen.. denn wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an” (Sach 2,12). Paulus und seine Kirchengründer setzten sich kaltblütig über diese Tatsache hinweg und sprechen den Erstlingsgeist solchen zu, die von JaHuWaH abgefallen sind oder nie etwas vom zusammenhängenden prophetischen Wort gehört haben. “..die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben” (Röm 8,23). Das ist ein Hohn! Ebenso missbraucht Jakov den biblischen Zusammenhang und bezeichnet Christen als die Erstlingsfrucht (vgl. Jak 1,18).

Die Aussage über die Erstlingsfrucht steht im aller engsten Verhältnis mit dem Vertrauen (Glauben) Abrahams auf JaHuWaH und der daraus resultierenden Beziehung mit Abraham – aufgrund seines Vertrauens: “Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” (1Mo 12,3). Wer dieses zusammenhängende Lebens- und Heilsgefüge auseinanderreisst, zerstört Leben und Heil, bringt Leid über Menschen. Er wird schuldig am endlosen Elend das diese Ersatz-Theologie seit rund 2000 Jahren über die Juden und die Menschheit brachte.

Achten wir auf den Inhalt in 1Mo 12,3! Wer den Lebens- und Heilsplan JaHuWaHs für die Welt, den er über die Erstlingsfrucht, die Juden, ausführen und erreichen wird, verhindern will, wird Fluch ernten, Fluch hervorbringen. Was ernten heisst, ist uns wohl allen bekannt. Wir blicken zurück in die Vergangenheit. Diese Ernte ist immer mit äusserst schmerzlichen Erfahrungen verbunden. Das beweisen uns die Folgen, die auf die Ersatz-Theologie des Paulus und der übrigen Gründer des Christentums für die Menschheit hatte und hat – seit bald 2000 Jahren. Wer das nicht glauben will, der beschäftige sich mit den beiden grauenvollen Weltkriegen innerhalb des Christentums. Das allein schon genügt, ohne an die Gräuel des Finsteren Mittelalters zu denken. Doch den zweiten Teil der Verheissung in 1Mo 12,3 wollen wir dabei nicht aus dem Auge verlieren: ”..und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” Achten wir auf die Verheissung: “alle Geschlechter der Erde”. Wie oben erwähnt, das Ziel wird erreicht werden. Viele prophetische Verheissungen sprechen davon, wie einmal alle Völker im Segen Abrahams leben werden. Das ist Grund genug zum Weitermachen. Das sind Zusprüche, die uns zum Danken und Tanzen animieren. Man möge mir diese (heimlichen) Freudensprünge nicht übel nehmen!

Ich grüsse alle ganz herzlich und wünsche allen ein erfülltes Fest Shawuoth. Shalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Voranzeige: Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen (in der Nähe von Bern) ein: Sonntag, 15. Dezember, 14.00 Uhr. Übernachtungsmöglichkeiten sind gegeben.
Anmeldung: k.hunzinger@sunrise.ch / Tel.: 032 396 34 03 und frmazo@hispeed.ch / Tel.: 031 991 69 12.