Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 – die Frucht der Kirche. Wieder das Vergessen, was nie vergessen werden darf!

Glaubensimpuls 112

Mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November möchte ich meine Gim-Serie zu Fragen über die Dreieinigkeit (Lehre von drei Gott-Personen) unterbrechen.

Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, vor genau 75 Jahren, wurde zum Auftakt des sechsmillionenfachen Judenmordes. Es war für die Juden eine Nacht des Grauens und des Schreckens, der Beginn einer Zeit, die weit und lange über diese Nacht hinausgehen sollte. In jener Nacht wurden Kräfte des Bösen freigesetzt und entfesselt die unfassbares Leid über die Juden brachten.

Früher nannte man diese Nacht „Reichskristallnacht“, weil in jener Nacht die Scheiben fast aller Synagogen in Deutschland zertrümmert wurden und die Synagogen in Flammen aufgingen. Seit 1988 wird diese Nacht „Reichspogromnacht“ genannt, weil man sich bewusst geworden ist, dass in jener Nacht neben den klirrenden Scheiben und brennenden Synagogen den jüdischen Bürgern schwere Gewalt angetan wurde und viele in Konzentrationslager deportiert wurden. Das Wort „Pogrom“ leitet sich von dem russischen Wörtern Massaker und Verwüstung ab. Es bezeichnet damit die Verfolgung, Plünderung und Gewalt an einer bestimmten Bevölkerungsgruppe. Der Begriff fand vor der Zeit des Nationalsozialismus ausschliesslich Verwendung auf die Judenverfolgungen in Russland. Heute ist er ein gängiger Begriff auf die Verfolgung der Juden weltweit.

Ehe viele im Volk realisierten was im Herzen ihres Landes wirklich geschah, stand das Land in einem Meer von roher Gewalt, aus der es kein Entrinnen mehr gab. Die kirchliche Diplomatie wusste von diesen Verbrechen, doch seit dem Reichskonkordat, das am 22. Juli 1933 im Vatikan unterzeichnet worden war, schwieg sie und unterstützte Hitler stillschweigend auf dem diplomatischem Wege. Wer als Deutscher seine helfende und schützende Hand über verzweifelte Juden ausbreitete musste selbst mit Deportation und Tod rechnen. Eine Herausforderung, der sich Nichtjuden in den letzten Jahrtausenden immer wieder gegenübergestellt sahen. Eine Herausforderung der wir uns auch in unseren relativ ruhigen und guten Tagen stellen müssen, denn in den nächsten Jahren wird sie mit einer unberechenbaren Vehemenz auf uns zukommen. Wir werden diese Herausforderung nur gestärkt und zielsicher überstehen, wenn wir uns heute mit den Fakten und Hintergründen dieser Tatsachen und Geschehnissen im Lichte der Bibel und der Geschichte ernsthaft auseinandersetzen und Stellung beziehen – und zwar ungeteilt und unmissverständlich Stellung beziehen!

Bis heute wird den Deutschen eine Kollektivschuld zugeschoben. Wir hören gelegentlich die Bemerkung: Die deutschen Millionenmorde an den Juden sind in der Geschichte einzigartig, die Deutschen sind Spitzenreiter im Bösen. Heute sind es vor allem fanatisierte Moslems die nicht müde werden diese „Ruhmestaten“ zu besingen. Doch wer muss sich für diese Millionenmorde und das furchtbare Elend durch das weitere Massen von Menschen in Mitleidenschaft gezogen worden sind korrekterweise verantwortlich zeigen? Was fordern Ehrlichkeit und Gerechtigkeit, die von den Kirchen, allen voran von der katholischen Kirche, so gerne eingefordert werden? Es ist ein wesentliches Kapitel in der Geschichte der Menschheit, das bis heute von den Verantwortlichen der Kirche(n) mit allen Mitteln vertuscht, umgeschrieben und verdrängt wird. Das liturgische Mea Culpa-Szenarium von Papst Johannes-Paul II., die Besuche von Synagogen und Todeslagern der letzten Päpste, die interreligiösen und diplomatischen Gespräche mit Juden sind eine demütigende und ätzende Farce.

Von einer gründlichen Aufarbeitung der geschichtlichen Ereignisse und Entwicklungen den Juden gegenüber fehlt in der Kirche(n) bis heute jegliche Bereitschaft und Ernsthaftigkeit. Wollte sich die Kirche(n) in aller Ernsthaftigkeit den biblischen und geschichtlichen Fakten stellen würde das ihre Auflösung bedeuten. Stellen wir uns einmal dieses Drama vor! Wir können uns das gar nicht vorstellen. Es kann und darf also – entsprechend dieser furchtbaren Vergangenheit –  für die Kirche(n) keine ernsthafte und aufrichtige Aufarbeitung dieses Kapitels geben. Diese Aufarbeitung kann und muss aber jeder Einzelne von uns für sich wollen und machen. Wir müssen sie mit aller Konsequenz tun und zwar so wie wir die Zusammenhänge schrittweise zu verstehen und zu fassen vermögen. Es bleibt dieses Geschehen immer das Geschehen einer Minderheit von Kirchenmenschen, die konsequenterweise diese Institutionen Kirche dann auch so schnell wie möglich verlassen wollen. Eine Massenerweckung ist nicht zu erwarten. Eine solche Erwartung wäre einer der grössten Fehler.

Mit dem ersten Konzil der Kirchen in Nizäa 325 wurde die Reichskirche gegründet, d.h. abtrünnige Älteste, Bischöfe, führende Kirchenväter, gingen ein Bündnis mit Kaiser Konstantin ein. Vorsteher dieses Bündnisses war der Kaiser, darum beriefen er und seine Nachfolger in den darauffolgenden Jahrhunderten die Kirchenkonzilien ein. Sie nahmen bei den ersten Konzilien den Vorsitz ein, bestimmten Thematik und Protokoll und gaben die verbindlichen neuen Glaubenslehren als Staatsgesetze heraus. Die Weltkirche, so genannt weil sie in der ganzen damaligen Welt vom Kaiser als Staatsoberhaupt geleitet wurde, ist also auf dem Konzil von Nizäa 325 gegründet und auf dem Konzil von Konstantinopel 381 in ihrer Grundprägung definitiv geformt worden.

Auf dem ersten Konzil der Kirche in Nizäa waren die führenden jüdischen Gemeindeleiter bereits nicht mehr dabei. Wir erinnern uns an den Bericht in Apg 21,18ff. Als der Apostel Shaul und seine Begleiter nach der dritten Missionsreise im Jahre 56 zum Feste Shawuoth (Pfingsten) nach Jerusalem zurückgekommen waren, weil sie es dort feiern wollten wie alle Juden, empfingen sie der Apostel Jakob und alle Bischöfe (Ältesten) daselbst. Die Begrüssung war sehr herzlich. Jakob bekannte dabei etwas äusserst Wichtiges, was bei diesem Thema von grösster Bedeutung ist und von den Kirchen überlesen wird: „Du siehst, Bruder, wie viele Myriaden (Zehntausende) der Juden es gibt, die gläubig geworden sind (d.h. die Sendung und Dienst Jahshuas erkannt haben) und alle sind Eiferer für die Thora (d.h. für die Weisungen Jahwehs)“ (Apg 21,20). Das ereignete sich also rund 30 Jahre nach dem Tod Jahshuas! Das war die Gemeinde Jahwehs, das ist ihr Kennzeichen. Sie war und ist immer Eiferer für die Thora, d.h. für die Weisungen des himmlischen Vaters. Etwas anderes kann nie Gemeinde Jahwehs sein, auch nicht Gemeinde Jahshuas (Jesu).

Doch Jahre später, 325 auf dem Konzil von Nizäa, berufen sich abtrünnige Bischöfe auf die hier in Apg 21,18ff versammelten Brüder und Jahsua, haben aber weder mit ihnen noch mit den Myriaden von Zeugen die in der Apostelgeschichte erwähnt sind, noch etwas gemein! Sie schmissen die Thora, die Weisungen Jahwehs, komplett über Bord. Sie gingen mit diesem wunderbaren, einzigartigen und so notwendigen Lebensreichtum mit äusserster Verächtlichkeit um, was sie  geradewegs in die totale Jahwehlosigkeit und damit zum unfassbaren Werk des Holocaust führen musste. Sie verkündeten die endgültige Loslösung von der jüdischen Muttergemeinde. Nicht nur das, sie legten offiziell das Fundament eines immer währenden Judenhasses, der der neuen Theologie (Ersatztheologie, diese Kirche steht nun anstelle des auserwählten Volkes) zugrunde liegt. Damit war der offizielle Start zu dem reichsweiten, d.h. weltweiten Judenhass, der systematischen Verfolgung und Vernichtung des auserwählten Volkes, theologisch für immer verankert.

Das Feld war bestellt, der Same gesät. Die Pflanze wuchs. Es wuchs eine Pflanze heran, die eine ganz bestimmte Frucht hervorbringen sollte. Die Kirchenmassen des römischen Reiches sind auf diese Pflanze hin verzaubert worden. So etwas brachte noch nie jemand hervor.  Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte entsprechend gezüchtet (Ersatztheologie), gehegt und gepflegt, so, dass es alle Verantwortungsträger der Kirchen hätten realisieren und wissen müssen. Doch keine von ihnen hat sich bis heute jemals von der Ersatztheologie wirklich losgesagt, trotz Holocaust! Alle berufen sie sich auf die Bibel, auf die Thora, die Propheten, die Psalmen, auch auf Jahshua und die Apostel und die Jünger Jahshuas. Doch, und das wurde und wird bis heute ausgeklammert und ignoriert, sie alle waren Juden. Sie sind es nach dem Willen des himmlischen Vaters auch immer geblieben, d.h. sie waren zeitlebens Eiferer für die Bibel, d.h. Eiferer für die Thora und Peopheten, die Weisungen des himmlischen Vaters Jahweh. Eine andere Bibel, eine andere Quelle der Wahrheit und des gesunden menschlichen Umgangs untereinander, kannten sie nicht. Zudem sagte Jahshua zu den Nichtjuden, mit dem Hinweis auf die Thora, Propheten und Schriften: „Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist bei (aus) den Juden“ (Jo 4,22).

Die Kirchenmassen sind also offiziell seit dem Konzil von Nizäa 325 auf diese Pflanze (Ersatztheologie) hin fixiert und verzaubert worden, auf diese einmalige Zucht, die es auf dieser Erde kein zweites Mal mehr geben wird. Sie sind bis heute einer aussergewöhnlichen Gehirnwäsche unterzogen und müssen es gemäss ihrer Dogmatik bleiben bis zum Tage Jahwehs, zum Tage des Gerichts. Doch für diejenigen, die sich zu seinem Volk zählen, gibt es eine Aufforderung und eine Rettung aus diesem System. In den Bekenntnisschriften (BeS = NT) weist der Schreiber der Offenbarung, in Anlehnung an Aussagen in der Thora und den Propheten, auf die allgemein geltende Rechtsordnung Jahwehs hin: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt, denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Jahweh gedenkt ihrer Ungerechtigkeiten“ (Offb 18,4).

Hitler, nach dem Geist von Nizäa und der folgenden Konzilien katholisch erzogen und darum in seinem Wesen durch und durch katholisch geprägt, brachte am 9. November 1938 die Frucht dieses Baumes auf den Altar der Kirchenväter, auf den Altar der ersten Konzilien! Ein Opfer, das uns immer und immer wieder sprachlos und fassungslos macht. Hitler war vom Christentum überzeugt. Er sagte: „Ich bewundere das Christentum und werde es fördern.“ (Adolf Hitler-Zitate – überprüft – www. quotez.net).

Das Fundament legten die abtrünnigen Kirchenväter wie Justin (ca. 100-165 n.u.Z.); Melito von Sardes (ca. 120 – ca. 190 n.u.Z.); Lucius Laktanz (ca. 250 – ca. 320 n.u.Z.), ein Freund des Kaisers; Athanasius (295-373 n.u.Z.); Ephräm der Syrer (306-373 n.u.Z.) und andere mehr. In seinen antijüdischen Schriften schreibt der einflussreiche Kirchenvater, Ephräm der Syrer, nach dem Konzil von Nizäa: „Heil dir, hehre Kirche, die du nun frei bist vom Gestank der stinkenden Juden. Vertreib das Judenvolk! Es hat das Blut (des trinitarischen) Gottes vergossen, nun wird sein Blut vergossen“ (s. Dogm.-pol. Schriften „Contra haereses“).

Bei der Gründung der weltweiten Reichskirche auf diesem ersten Konzil hatte der Kaiser im Sinne der abtrünnigen Kirchenväter gelehrt, entschieden und das Resultat als kirchliches Staatsgesetz verabschiedet: „Lasst uns nichts gemeinsam haben mit dem abscheulichen Volk der Juden“ (Vita Const., Lib III 18-20). Alle Ordnungen die Jahweh seinem Volk für alle Völker der Welt schenkte wurden völlig ausser Kraft gesetzt (vgl. Dan 7,25 u.a.m.). Wie sollte der Kaiser erfassen was er damit an Judenhass und schrecklichem Unheil entfachte? Die Bischöfe hätten es wissen müssen, sagt doch Jahweh, der Schöpfer Himmels und der Erde über sein auserwähltes Volk in der Bibel: „..er behütet sein Volk wie seinen Augapfel“ (5Mo 32,10) und: „..denn wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an“ (Sach 2,12).

Die grossen „Heiligen“ der Kirche, Ambrosius von Mailand (374-397 n.u.Z.) im Westen und Chrysostomus (349-407 n.u.Z.) im Osten, (Goldmund genannt!) erbrachten in ihren theologischen und philosophischen Werken den angeblichen Beweis, dass die Juden wegen des Gottesmordes minderwertig seien und darum auch kein Existenzrecht mehr hätten, es sei denn sie treten der finsteren Kirchenorganisation der Abtrünnigen bei. Ambrosius befürwortete und unterstützte das Abbrennen der Synagogen, während der Kaiser zur Mässigung und Wiedergutmachung aufrief. Doch die Kaiser hatten die Bosheit der Kirchenväter zu spät durchschaut. Ihre Autorität und ihr Einfluss schwand zusehends dahin während sich der Bischof von Rom durch Intrigen schrittweise alle Macht und Rechte des Kaisers aneignete. Das Papsttum wurde zum Kaisertum. Die späteren Kaiser waren nur noch Attrappen, willfährige Marionetten in der Spirale des Bösen.

Selbst Luthers Denken war so kirchlich verwaschen, dass er die Bibel nur mit dem Denken der Kirchenväter auszulegen vermochte. Darum rief er in seinem Judenhass auf: „Verbrenne ihre Synagogen, verbiete ihnen alles, was ich droben erzählt habe, zwinge sie zur Arbeit, und gehe mit ihnen um nach aller Unbarmherzigkeit..“ (Deschner Karl-Heinz, Kriminalgeschichte des Christentums, Bd 8, S. 425).

Luther wollte die katholische Kirche nur reformieren. Grässliche Irrtümer können nicht reformiert werden. Das wurde ihm schliesslich zum äusserst tragischen Verhängnis. Er war nicht bereit die Grundpfeiler der Irrtümer in der katholischen Kirche aufzugeben und auszumerzen wie die Ersatztheologie, die Dreigötterlehre (Trinität) u.a.m. Er konnte bei seiner Bibelübersetzung die bleibende Erwählung und den bleibenden Bund mit Jakob und Ephraim nicht erkennen, so sehr war er vom ersatztheologischen Geist der Kirchenväter besessen. Die Kirche(n) ist der Inbegriff von Babel, darum ist eine Reformation nicht möglich: „Wir haben Babel heilen wollen, aber es war nicht zu heilen. Verlasst es..! Denn sein Gericht reicht bis zum Himmel und erhebt sich bis zu den Wolken“ (Jer 51,9).

Als Hitler auf der Höhe seiner Verbrechen an den Juden angelangt war beteuerte er katholischen Würdenträgern gegenüber mehrmals, dass er nichts anderes mache als das was die Kirche immer schon gewollt habe, nur das er es gründlicher mache! Ebenso beriefen sich die Nazis bei den Kriegsprozessen in Nürnberg auf die Kirche und Luther. Wer könnte solches übersehen?

Nun, die Kirchenväter und Päpste entfachten und entwickelten in Lehre und Praxis eine Judenhetze, die den Menschen dieser Welt in Fleisch und Blut übergehen sollte. Die Ersatztheolgie, in all ihren Facetten, ist den meisten Kirchenmenschen nicht bewusst. Sie ist im Denken des christlichen Menschen durch Lehre, Dogmatik und ständige entsprechende, sich wiederholende Liturgie und Predigt, abgrundtief verankert. Der einzelne Christ kann auch nichts dafür, niemand kann ihn deswegen verachten. Doch wir sind heute im Zeitalter der globalen Vernetzung, der Information und der freien Meinungsäusserung aufgefordert uns mit diesem Thema, das unseren Lebensnerv betrifft, auseinander zu setzen. Wie uns die biblischen Propheten vorhersagen stehen wir vor neuen grossen Herausforderungen, was die Juden und Israel angeht, die von uns klare Entscheidungen abverlangen, wie sie in jener Nacht des 9. Novembers 1938 von den Deutschen und aller Welt abverlangt worden sind.

Israelschwärmer und Israelwerke werden nicht bestehen, wenn sie dem Ruf: „Geht aus hier hinaus, mein Volk..“ (Jes 52, 10-11; Jer 50,8; Offb 18, 4-5), mit ihrer sowohl als auch Theologie nicht Folge leisten. Halbherzigkeit wird ihnen zur Falle und zum Gericht werden, denn Jahweh lässt seiner nicht spotten! Jene die hin und her hinken, auf beiden Seiten stehen wollen, sich zu Jahweh und Israel bekennen wie Jahshua und die Apostel es taten und trotzdem noch Mitglied einer Kirche bleiben, schaden der Wahrheit und dem auserwählten Volk mehr als alle andern. Das ist die perfekteste Verstellung. Elijah sprach schon damals zum auserwählten Volk: „Wie lange hinkt (hüpft) ihr auf beiden Seiten? Wenn Jahweh der wahre Erlöser (Gott) ist, dann folgt ihm nach; wenn aber Baal euer Erlöser ist, dann folgt ihm nach!“ (1 Kö 18,21; Jos 24,15; Jer 3,13; 31,22; Offb 2,4-5). Beide können nicht die Erlöser sein. Wenn die Kirche(n) mit ihren Lehren und die Mitgliedschaft zu einer Kirche(n) deine Erlösung ist, dann folge der Kirche ungeteilt nach, aber bekenne dich nicht zu Israel, das ist Verführung perfekt! Damit bist du Teilhaber an der unermesslichen Gräuelschuld an den Juden. Das muss in den Augen Jahwehs der grösste Ekel sein! Heuchelei ist Jahweh zuwider. „Weil du.. weder heiss noch kalt bist, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde“ (Offb 3,15-16).

Jahweh offenbart über sein auserwähltes Volk, das allen Menschen zum Segen war, ist und sein wird: „Aber meine Gnade werde ich nicht von ihm weichen lassen und nicht verleugnen meine Treue. Ich werde meinen Bund nicht entweihen und nicht ändern, was hervorgegangen ist aus meinen Lippen“ (Ps 89, 34-35). „Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrahams, meines Freundes, du, den ich ergriffen von den Enden der Erde und von ihren fernsten Gegenden her gerufen habe, zu dem ich sprach: Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und nicht verworfen – fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Erlöser (Gott)! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.. und dein Erlöser ist der Heilige Israels“ (d.h. der Ausgesonderte, der anders ist als alle Götter, d.h. die falschen Erlöser) (Jes 41,8-10.14). Zu wem gehören wir?

Ich grüsse alle mit einem herzlichen Shabbat Shalom

Gregor Dalliard