In diesem Gim möchte ich auf zwei weitere Ereignisse hinweisen die belegen wie der Vatikan den islamischen Terrorismus im Kampf gegen die Juden fördert. Immer wieder möchte ich aber auf das Grundproblem hinweisen, das den Vatikan und den radikal-religiösen Islam zu diesem Handeln bewegt.
Sowohl die Theologie des Vatikans als auch die des Islam kann nicht akzeptieren, dass JaHuWaH seinen besonderen Segen, seine heilsamen Lebensordnungen an die Welt über Abraham, Itzak Jakob und damit über die zwölf Stämme vermittelt. Dabei nimmt der Stamm Juda die führende Rolle ein. Auf Juda, bzw. Judas, den vierten Sohn, den Lea Jakob gebar, wird die Verheissung dieses Segens in besonderer Weise gelegt. Die übrigen Stämme werden in den Stamm Judas, in Juda, eingehen und trotzdem als Stämme bestehen bleiben.
Wir wollen weitere geschichtliche Fakten aufzeigen, die belegen wie der Vatikan in seinem Antijudaismus (Antisemitismus) zur Triebfeder für die Islamisierung Europas wurde. Wir haben gehört, dass sich die Kirchenväter und damit der Vatikan als das neue Volk Gottes bezeichnen, das die Juden als das Volk JaHuWaHs ersetzt. Seit seinen offiziellen geschichtlichen Anfängen im vierten Jahrhundert behandelt das Christentum die Juden als
Erzfeind Nummer eins. Wir haben gehört, wie der Vatikan im Laufe der Jahrhunderte auf dieser Irrlehre der Kirchenväter ein immenses dogmatisch verankertes Lehrgebäude entwickelte und sich durch Lug und Trug zum mächtigsten und weltgrössten Finanzriesen und einflussreichsten diplomatischen “Dienst” der Welt entfaltete. Wer die Macht und das Geld besitzt, der beeinflusst die Welt zu seinen Gunsten. Das nutzt der Vatikan als völkerrechtlich anerkannter Staat, unter der Führung seines Staatsoberhauptes, des Papstes, sehr geschickt, aber meistens auf versteckte Weise, aus.
Der Vatikan will und kann sich von seiner theologischen Grundkonzeption her (Ersatztheologie), von seinem kirchlichen Selbstverständnis her, nie für eine aufrichtige und friedliche Koexistenz der Moslems mit den Juden in Israel einsetzen. In meinen Gim habe ich immer wieder darauf hingewiesen: Nach seiner dogmatischen Grundlehre darf es in Zukunft niemals mehr ein Volk der Juden geben und schon gar nicht im Lande ihrer Väter, in Israel . Diese Lehre gehört bis heute zum fest verankerten theologischen Grundkonzept der Kirche. Bis zu dieser Stunde hält der Vatikan unerschütterlich an dieser Lehre fest, obwohl er nach aussen hin ein ganz anderes Verhalten vermittelt. Gemäss seiner christlichen Dogmatik ist diese Lehre eine Offenbarung des Heiligen Geistes, der dritten katholischen Gottheit, die den Kirchenvätern und dem Papst als indiskutable “Wahrheit” vermittelt worden ist. Darum darf diese Lehre von keinem gläubigen Katholiken angetastet oder in Frage gestellt werden, sofern er nicht einen festen Platz in der Hölle haben will!!
In den letzten Wochen und Tagen haben bereits vier EU-Länder mit einer aussergewöhnlich hohen Zustimmung einen palästinensischen Staat innerhalb der Grenzen Israels gefordert. Die politischen Führer Schwedens gaben den Start zu diesem verwerflichen Handeln. Ihm folgten bisher die Führer Englands, Spaniens und Frankreichs! Warum ich den Ausdruck “politische Führer” Schwedens oder “Führer” wähle ist nicht von ungefähr. Wenn NetanJahu die Führer dieser europäischen Staaten Heuchler nennt, dann nicht zu Unrecht. Es ist ein offenes Geheimnis. Die politischen Führer dieser Staaten geben dem weltweiten Druck der radikal-islamischen Kräfte nach. Das zeigt uns dass die Politiker rein gar nichts aus der Geschichte gelernt haben. Darum wollen sie innerhalb der Grenzen Israels einen islamischen Staat. Sie alle wissen seit eh und je, dass dieser “Staat”, d.h. die religiös-radikalen islamistischen Führer in Israel – und nicht nur diese –, offen die totale Vernichtung der Juden anstreben.
Lasst uns zwischen den aktuellen Geschehnissen der Weltpolitik im Umgang mit Israel in diesem Gim biblisch-geschichtliche Fakten betrachten. Im Laufe der Geschichte (Heilsgeschichte) kamen immer wieder schwere Katastrophen über das auserwählte Volk JaHuWaHs, das in unserer Sprache allgemein “das Volk Gottes” genannt wird. Es ist und bleibt bei allem Segen und allen Katastrophen, bzw. Gerichten, das Volk JaHuWaHs, das Volk Gottes, das er aus allen Völkern für sich selbst erwählte (vgl. 5Mo 7,6ff). Er tat dies zur Verherrlichung seines Namens, in dem das Leben ist, um seinen Willen kundzutun, zu unserer Erlösung und zum Wohle der Menschen: “..und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde” (1Mo 12,3).
Gegenwärtig werden die Juden der ganzen Welt, vor allem aber der Staat Israel, wieder einmal von einer Welle des blinden Hasses heimgesucht. Es fehlt vor allem der Europäischen Union (EU), und den meisten andern Staaten, die Bereitschaft und der Wille, sich dem Grund dieses Elendes zu stellen. Wenn schon Empörung und Hass, dann müssten sie sich zuerst gegen die diktatorischen korrupten Herrscher islamischer Staaten richten, die aus religiösen Motiven heraus ihre Untergebenen in allen Bereichen des Lebens unterdrücken und mit allen Mitteln offen oder im Geheimen gegen die Juden instrumentalisieren.
Wie die Herrschaft des himmlischen Vaters im Himmel geschieht so soll sie auch auf Erden geschehen. Dabei ist mit Herrschaft nicht jene Herrschaft gemeint wie wir sie auf Erden in all ihren Schattierungen kennen. Damit ist vielmehr die selbstverständliche, gesunde und harmonierende Abhängigkeit des Geschöpfes von seinem Schöpfer gemeint. Das Geschöpf kann nur aus der Hand seines Schöpfers, der es gebildet hat, geistig gesund, vernünftig, frohen Mutes, zuversichtlich, gesegnet – und was wir noch alles an Eigenschaften aufzählen möchten – leben. Ist das nicht wunderbar? Ist das nicht Anreiz genug nach dem Wesen (Angesicht) und dem Willen unseres Schöpfers, des Abba JaHuWaH, zu fragen, sein Angesicht zu suchen, wie uns die Zeugen seines Wesen in der Bibel auffordern?
JaHuWaH, der Vater und Schöpfer unseres Lebens, hat nur eine Gemeinde geschaffen. Seine Gemeinde ist das von ihm souverän auserwählte Volk der zwölf Stämme. Auf Abraham, Jizchak (Isaak) und Jakob baute er seine Gemeinde auf. Ihr gab er die Schlüssel zum Leben. D.h. allein diese Gemeinde hat er aus allen Völkern auserwählt, allein dieser Gemeinde vertraute er sein Herz an, ihr allein vertraute er seine Gedanken an. Ihr allein vertraute er das Leben an, d.h. er gab ihr die Ordnungen für das ihm wohlgefällige Gemeindeleben.
Haben sich Christen diese Frage schon einmal gestellt? Auf den ersten beiden Konzilien, 325 uZ in Nizäa und 381 uZ. in Konstantinopel, trafen die Väter des Christentums,zusammen mit den römischen Kaisern, eine schockierende Entscheidung, mit entsetzlichen Folgen. Mit dieser Entscheidung verwarf die Kirche das gesamte biblisch-prophetische Fundament. Sie entstellte das geordnete Offenbarungsgebäude bis zur Unkenntlichkeit. Das Fundament des Lebens ist dem auserwählten Volk vermittelt worden,weil es die Grundlagen des Zusammenlebens der Menschen untereinander und im Umgang mit der uns anvertrauten Schöpfung enthält: "..und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!" (1Mo 12,3b). Nach dem Willen des himmlischen Vaters JaHuWaH funktioniert der Aufbau des menschlichen Zusammenseins allein auf diesem Fundament. Für einen denkenden bibeltreuen Menschen, der sich schrittweise in die Zusammenhänge des geoffenbarten Wortes hineinarbeitet und die geschichtlichen Abläufe, im Lichte dieses Wortes prüft und überdenkt, bleibt die Entscheidung der Kirchengründer unerträglich. Was trafen sie nun auf diesen Konzilien für eine Entscheidung, die ab sofort im ganzen römischen Reich in Kraft trat?
In der Apostelgeschichte 1,10-14 lässt uns der Autor zwei Männer in weissen Kleidern zu den Jüngern Jahushuas sprechen: “Männer von Galiläa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel” (Apg 1,11). Auch diese Aussage ist innerhalb der Naherwartung, d.h. der umgehenden Wiederkunft des Jesus-Gottes und der Entrückung der Anhänger dieses Glaubens zu verstehen. Wie wir im letzten Gim sehen konnten, erwarteten die Gründer des Christentums, die mit den Juden nichts mehr zu tun haben wollten, die sofortige Wiederkunft ihres Messias und die Entrückung ihrer Anhänger.