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Unsere messianische Zeit. Wir bauen, aber wir bauen auf Fels. Teil 2

Glaubensimpuls 661 von Gregor Dalliard

Was ein Fels ist, das wissen wir. Das ist kein Gebilde, das durch Erdbeben, schmelzenden Permafrost, Regenschauer, Überschwemmungen oder was auch immer, verschoben werden oder in sich zusammen brechen kann. Im 5. Buch Mose 32 wird der Elohim JaHuWaH, der “Gott” Israels, der El Eljon, der Höchste, in besonderer Weise als der Fels bezeichnet, als der Fels Israels. ER ist anders als die Götter, denn er ist keiner von ihnen. ER ist der sicherste Grund, der dann noch trägt und hält, wenn nirgendwo noch etwas zu erhoffen ist.
In schwersten Tagen, als das Leid in all seinen Fassetten unter den Juden wirksam war, erhebt der Prophet Jeshajahu (Jesaja) seine Stimme und ruft im Ruach, in der Kraft (Energie) des Elohim JaHuWaH:
“So spricht JaHuWaH, der König Israels und sein Erlöser, JaHuWaH Zebaoth: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und ausser mir gibt es keinen Elohim (‘Gott’). Und wer ist wie ich? Er rufe und verkünde es und lege es mir dar! – Wer hat von Urzeiten her das Kommende hören lassen? Und was eintreten wird, sollen sie uns verkünden! Erschreckt nicht und zittert nicht! Habe ich es dich nicht schon längst hören lassen und es dir verkündet? Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Elohim (‘Gott’) ausser mir? (Zeus, Gott, Deus, Theos, ist kein “Gott”). Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen. Die Bildner von Götterbildern sind allesamt nichtig, und ihre Lieblinge nützen nichts” (Jesus inklusive, auch der reformierte korpuslose) (Jes 44,8).(Jes 44,6-8).

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Die christliche Politik und Religion unterstützt die Hamas. 'Wir bauen, aber wir bauen auf Fels'

Glaubensimpuls 660 von Gregor Dalliard

Im 5. Buch Mose wird vom Fels gesprochen: “Horch auf, du Himmel (Gestirne), ich will reden, und die Erde höre die Worte meines Mundes! Wie Regen träufle meine Lehre, wie Tau riesle meine Rede, wie Regenschauer auf frisches Grün und wie Regengüsse auf welkes Kraut! Denn den Namen des Elohim JaHuWaH rufe ich aus: Gebt Ehre unserm “Gott” (Elohim)! Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht. Ein “Gott” (Elohim) der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!” (5.Mose 32,1-4).
Mose und die Propheten heben im TaNaCH (“AT”) allezeit hervor, dass sich die Menschen hundertprozentig auf den Elohim JaHuWaH verlassen können und sollen - und zwar allezeit und überall. Jeder einzelne soll das tun und alle gemeinsam, dann geht es den Menschen gut.
Was hat das auserwählte Volk nicht alles an Leid erlebt, persönlich oder als Gemeinschaft. Was erlebte es nicht alles an Pogromen an Verfolgungen, Morddrohungen, Raub und Verbrechen, falls sie keine Christen werden. Das geschah und geschieht vor allem durch Menschen, deren Führer lehren, was Paulus als Dogma lehrt, dass jeder Mensch, der der Gottheit Jesus als Messias glaubt und sich auf deren Namen taufen lässt, eine Neuschöpfung geworden ist. Bis zu dieser Stunde wird ein solcher Irrsinn gelehrt, obwohl die zweitausendjährige Geschichte genau das Gegenteil bezeugt.
Gerade erleben wir, wie die Menschen weltweit blind ihre Stimmen für die Terrororganisation Hamas erheben und mit zahllosen Aktionen gegen die Juden aufmarschieren. Wenn die Getauften über den Glauben an den Menschen-Gott Jesus und die Taufe auf seinen Namen wirklich eine Neuschöpfung geworden wären, dann müssten sie erkennen, was da gerade abläuft. Sie, so sagen sie, würden Partei für das leidende palästinensische Volk ergreifen, aber in Wirklichkeit unterstützen sie die Grausamkeiten der Hamas; denn wenn sie wirklich ihre Stimmen für das leidende palästinensische Volk erheben würden, dann würden sie die Hamas zur Rechenschaft ziehen. Weltweit, und zwar Tag und Nacht, müssten die Menschen mit einer Stimme von der Hamas die Freigabe der qualvoll leidenden jüdischen Geiseln fordern. Sie müssten eingestehen, dass einzig und allein die Hamas für das anhaltende Leid des palästinensischen Volkes verantwortlich ist, und dass es einzig und allein an der Hamas liegt, wann diesem grausamen Leid ein Ende bereitet wird. Doch alle Welt schlägt auf die Juden ein.
Die religiöse Terrororganisation Hamas hat innerhalb kürzester Zeit einen gigantischen Aufschwung an christlicher Sympathie erlangt. Dies geschah und geschieht mit der Unterstützung des iranischen Führers, des Geistlichen Ali Chamenei und seines Gottesstaates, vor allem aber durch den arabischen TV-Sender Al-Jazeera, von dem die westlichen Medien jeweils die neusten Informationen über die Entwicklungen im Nahen Osten beziehen und diese ungefiltert publizieren. Ich wiederhole: Das Ziel der militanten Islamisten ist die Auslöschung aller Juden. Arafat und seinen Nachfolgern ging es nie um redliche Verhandlungen mit den Juden, um Frieden und Wohlstand. Dasselbe Ziel verfolgen die Hamas, und alle übrigen eifrigen Moslems, beharrlich weiter.
In den westlichen Ländern, die ja vom christlichen antijüdischen Gedankengut gelenkt und geprägt sind (Ersatz- oder Enterbungstheologie), ist in kürzester Zeit eine neue Welle an Judenhass entfacht worden, wie es ihn seit dem Holocaust nicht mehr gab.
Die Hamas ist von der Sympathiewelle, vor allem aus Europa, überrascht worden. Der rasant zunehmende Judenhass und seine konkreten Auswirkungen, vor allem in Europa, ermutigen sie, weiter zu machen. Sie missbrauchen junge Studierende, die überhaupt keine Kenntnis der geschichtlichen Zusammenhänge besitzen. Das bestätigen sie unter anderem mit ihren Aktionen (Besetzungen an Universitäten). Unter dem Mantel einer dringlichen humanitären Notwendigkeit für das palästinensische Volk sind sie weltweit zu kriminellen Handlungen stimuliert. Eine solche Welle der Sympathie und eine so massiv durchgreifende Unterstützung aus Europas Kirchen und Politik (inklusive Vatikan) und sogar aus den USA steigert ihr Engagement für Allah und sein Reich in Europa. So etwas hätte sich die Hamas nie erträumen können.
Die grausamen Massaker an den Juden vom 7. Oktober 2023 machen sich mehr als bezahlt. Die Welt spricht kaum noch vom 7. Oktober 2023, bloss noch die Juden. Deren Anliegen aber verblassen und deren Klageruf verhallt im Stimmenmeer der Weltmasse. Was jetzt? Die radikalen Islamisten sehen ihre Stunde gekommen: Kalifate sollen in Israel und in den westlichen Städten entstehen. Ihre Forderung ist klar und deutlich. Die radikalen Islamisten wittern nicht nur Morgenluft, für sie hat die Stunde ihres Aufbruchs zur Islamisierung Europas unwiderruflich begonnen. Sie werden keine Ruhe geben: “Islamisten rufen nach Kalifat in Deutschland” (Quelle)

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"Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht" (Jes 1,17)

Glaubensimpuls 659 von Gregor Dalliard

Jeden Morgen, wenn ich aufstehe und das Dachfenster in meinem “Arbeitsreich” aufstosse, dann fällt mir Jes 1, 17 ins Auge, und selbstverständlich auch ins Herz: “Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht, weist den Unterdrücker zurecht! Schafft Recht der Waise, führt den Rechtsstreit der Witwe!” Das ist eine Botschaft, die bei mir am oberen Fensterrahmen fest geklebt ist!
Wie alle Botschaften der Propheten im TaNaCH (“AT”) so ist auch diese Weisung eine grundsätzliche Weisung des Elohims JaHuWaH, des “Gottes”, der die Juden gerufen hat. Juda erlebte zur Zeit des Propheten Jeshajahu (Jesaja), wie so oft in seiner Geschichte, eine äusserst schwere, leidvolle und chaotische Zeit. Der Prophet reagierte darauf. Wie er reagierte, mit was für einer Botschaft er reagierte, das kann uns völlig überraschen. War es nicht eine Zeit in der es nichts mehr zu verlieren gab? Was rettet den Menschen in einer solchen Situation? Auf was kommt es an? Sein Hinweis und seine Aufforderung ist diejenige aller Propheten JaHuWaHs in solchen Zeiten.
Was jetzt noch rettet und hilft ist allein die Beziehung zu JaHuWaH, die mit Umkehr zu JaHuWaH und konkretem Handeln verknüpft ist.
Die Konsequenz ist nicht etwa die Aufforderung zu mehr Gebet, mehr Bibellesen, vermehrte Gottesdienstbesuche, mehr Wallfahrten, mehr Verzicht auf dies und das, oder etwa die Aufforderung zum Glauben an einen Menschen, der angeblich als griechisch-römischer Jesus-Gott erschienen und gepredigt wird, oder den Glauben an das erlösende Blut eines solchen angeblichen Gott-Menschen, oder die Aufforderung zum Vollzug eines Taufrituals auf deren Namen, auch nicht zum Vollzug eines Beichtsakramentes, oder zum Vollzug eines Sakramentes der Firmung oder der Konfirmation usw.
Das meinen und lehren zwar die Vertreter der Lehre über die drei christlichen Gott-Personen. Sie meinen und lehren, dass einem Menschen der innere Frieden und das ewige Leben nur in der Unterwerfung unter ihre Religion, unter ihren Glauben, möglich ist.

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Messias

Glaubensimpuls 658 von Gregor Dalliard

Der Messias, wer ist er und wann kommt er? Fragen, die fast alle Menschen beschäftigen, die sich mit dem Glauben Abrahams, dem TaNaCH (“AT”) oder dem Neuen Testament beschäftigen. Wer oder was ist mit Messias gemeint? Für viele ist die Antwort sonnenklar. Für die Getauften ist das der von Paulus entjudaisierte Jude Jahushua von Nazareth (vgl. 2.Kor 5,16), den er zur obersten griechisch-römischen Gottheit verwandelt hatte (vgl. Röm 1, 3-6). Gemäss ihrer Schriften (NT) kann das gar nicht anders sein. Sie sind sich dabei aber nicht bewusst, dass sie hier Opfer einer missbräuchlichen Auslegung der israelitisch-jüdischen prophetischen Schriften des TaNaCHs (des “ATs”) sind, und zwar schlimmsten und folgenschwersten Ausmasses.
Wir erinnern uns: Paulus hatte den überzeugten und eifrigen Juden Jahushua von Nazareth entjudaisiert, indem er ihn in eine auferstandene heidnische Gottheit namens Jesus Christus umdeutete und ihn fälschlicherweise als den von den israelitisch-jüdischen Propheten angesagten Messias (besser: angesagte messianische Zeit) verkündete und lehrte. Dabei predigte er überall seine gleich bevorstehende Wiederkunft, die gleichzeitig alle nicht getauften Menschen mit einem harten Höllengericht bestrafen und verdammen würde, vor allem die Juden, die seine Irrtümer aufdeckten und ihm erfolgreich widerstanden.

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Hat der dritte Weltkrieg begonnen? Kommt der Messias, oder besser, ist er schon da?

Glaubensimpuls 657 von Gregor Dalliard

An vielen Stellen der Welt brennt es. Ist der dritte Weltkrieg in Reichweite oder hat er schon begonnen?
Was viele sehr beschäftigt ist die Frage: Kommt der Messias, oder besser, ist der Messias schon da? Auf dem Boden der religiösen Massenmedien schiessen Berichte über das bevorstehende Erscheinen des Messias wie Pilze aus dem Boden. Es sind ultraorthodoxe Juden, aber auch sogenannte “freie” christliche Gemeinden und Kirchen, ebenso aber auch radikale Muslime, die ihren Messias direkt vor der Tür stehen sehen. Der Anbruch ihres messianischen Reiches steht offenbar kurz bevor. Alle Zeichen der Zeit sprechen für sie unzweideutig dafür. Das spannende an der ganzen Sache ist, dass jede dieser Religionen genau ihren Messias erwartet. Nur ihr Messias wird der richtige sein, denn sie alle berufen sich auf die Quellen ihrer Schriften.

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Zu welchem Gott stehen wir?

Glaubensimpuls 656 von Gregor Dalliard

Die Welt wird gerade in ihren Grundfesten erschüttert, doch das ist nicht das Ende, das sind Übergänge. Entscheidungen sind von den Menschen abgefordert: Stehen die Menschen zu Elohim JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten oder zu einem Gott?

Wenn die Menschen sagen: “Wir haben alle denselben (den gleichen) Gott”, dann meinen sie das auch so, ohne sich jemals ernsthaft Gedanken über diese Aussage gemacht zu haben. Andere drücken mit dieser Aussage ihrem Gegenüber eine versöhnliche oder tolerante Haltung aus. Das ist ja gut gemeint, aber in Wirklichkeit stimmt diese Aussage überhaupt nicht. Wie uns die Geschichte, der TaNaCH und der Einfluss des christlichen Gottes auf die Menschheit im Laufe der letzten 2000 Jahre zeigen, trifft das auf keinen Fall zu.
Paulus und seine Nachfolger predigten niemand anderen als den mythologischen, griechisch-römischen Gott “Logos” in einem neuen Kleid. (Logos: Gim 574). Dieser Logos ist den philosophischen Phantasien der Menschen entsprungen. Er wurde von Paulus in den Namen Jesus Christus umgewandelt und mit jüdischen Inhalten und Eigenschaften ausgestattet. Im Laufe der ersten drei Jahrhunderte des Christentums entpuppte er sich als Gott, der mit zwei weiteren Gott-Personen verquickt ist, wie das der griechische Logos ist. Gott der Vater ist Zeus, der oberste Götter-Vater im griechischen Götterolymp, der den Logos (später Jesus Christus genannt) hervorbrachte und mit Gott dem Heiligen Geist, der mal als Frau oder dann wieder als Gott der Gewalt angebetet worden ist und wird.
Das sind sozusagen drei Gott-Personen, die in unterschiedlichen Varianten von allen Völkern der Antike und des Altertums angebetet wurden und werden. Wir finden sie wieder in der neu formulierten Trinitätslehre, die in den ersten vier Jahrhunderten von den Getauften neu formuliert worden ist. Massgebend wurden diese antiken Lehren im neuen Kleid als christlich bezeichnet. Sie sind von den römischen Kaisern Konstantin und Theodosius beeinflusst und sanktioniert worden, um den Reichsfrieden zu finden. (Gim 248: “noch vieles habe ich euch zu sagen”/ Kaiser Konstantin und Theodosius). Diese Irrtümer gehören bis heute zur Grundlehre der Getauften, bis zu dieser Stunde.
Wir halten fest: Wo das Wesen des Elohim JaHuWaH, des El Eljon und SEINE Weisungen des Lebens, die Recht und Gerechtigkeit garantieren (Ps 89,15) abgelehnt werden oder unbekannt sind, da üben religiöse Führer, Politiker und Wirtschaftsleute ihr Unwesen und ihre Gewalt über andere Menschen bis ins Unerträgliche aus.

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Der Islam hat sich durch die Theologie (Ersatztheologie) der Christen zur antisemitischen bzw. antijüdischen Kraft in der Welt verführen lassen.

Glaubensimpuls 655 von Gregor Dalliard

Über die sozialen Medien hat sich quasi alles sehr schnell verändert, für viele zum Negativen. Sich darin zurecht zu finden fällt vielen gar nicht leicht, und sie sehen in diesen Medien nur Negatives. Neben allem anderen wird aber mit den digitalen Medien auch sehr viel Segen verbreitet, was gerade vielen in den traditionell christlich geprägten Kreisen gar nicht passt.
Menschen tauschen sich über diese Medien aus, so wie das 2000 Jahre seit der Entstehung des Christentums nie möglich war. Ob gewollt oder ungewollt gelangen Jugendliche zu den Quellen und Hintergründen der Entstehung ihrer angestammten Religion oder der Religionen überhaupt. Davor aber fürchten sich die Kirchen, die Freikirchen und christlichen Gemeinschaften ganz besonders. Reden wir nicht um den Brei herum. Wie nie zuvor in der Geschichte wird von den säkularen Medien die Ersatztheologie ans Licht gebracht, beim Namen genannt, auf der das Christentum aufgebaut ist. (Gim 242). (Gim 508).
Den christlich erzogenen Jugendlichen ist die Ersatztheologie (Antisemitismus/Antijudaismus), in der sie erzogen worden sind oder werden, nicht bewusst. Für sie ist das die einzige Wahrheit, in der sie sich sicher wissen und der sie sich verpflichtet fühlen. Als Kinder sind sie ersatztheologisch getrimmt worden. Das sitzt. Wer sich wohl fühlt, will niemals etwas an lieb gewordenen religiösen Gewohnheiten ändern. Was kümmern ihn jene, die durch solche Lehren schweren Schaden davontragen.
Bei genauerem Hinsehen aber erfahren sie gerade über die digitalen Medien, dass ihr Glaube und dessen Praxis auf den Missbrauch des prophetischen Wortes im TaNaCH (“AT”) durch Paulus und seine Nachfolger zurück zu führen ist. Sie erfahren auch, dass die Theologie des Paulus nichts anderes als Ersatztheologie ist, die letztendlich die monströse Frucht der Shoa (Holocaust) im christlichen Europa hervorbrachte, die an Grausamkeiten in einem solchen Mass wohl nicht zu überbieten ist.
Sie werden sich innerlich vom Christentum distanzieren und früher oder später ganz davon abwenden. (Ich spreche hier von Menschen, die gerade durch die gegenwärtigen Ereignisse im NaHen Osten erschüttert sind und ernsthaft nach den Wurzeln dieser Katastrophe suchen). Viele werden aber äusserlich in ihren angestammten Kirchen oder christlichen Gemeinschaften bleiben. Darin sind sie aufgewachsen, da haben sie ihr soziales Umfeld, in diesem Umfeld leben sie und fühlen sich wohl. Viele werden, aus was für Gründen auch immer, nicht den Mut und die Kraft aufbringen, sich von diesem schrecklichen und folgenschweren religiösen Irrtum zu trennen, zu sehr sind christliche Kultur, Ersatztheologie und Wohlfühlsucht miteinander verwoben. Wie nur sollen sich führende Christen offen von der folgenschweren Ersatztheologie trennen? Sie sind zu feige, denn zu wichtig ist ihnen ihr Ansehen und zu sehr sind sie finanziell davon abhängig. Zu gross ist ihr Einflussbereich, zu bekannt sind sie geworden, als dass sie ihre Verantwortung wahrnehmen wollen und ihre antisemitische, bzw. antijüdische Theologie/Philosophie aufgeben und zu JaHuWaH und SEINER Gerechtigkeit umkehren würden.
Was aber wird viele Jugendliche erst recht schockieren und verwirren? Sie werden erfahren, dass sich der Islam durch die Theologie (Ersatztheologie) der Christen zu einer antisemitischen bzw. antijüdischen Kraft in der Welt verführen liess. All die Widersprüche und der Missbrauch des prophetischen Wortes bleiben einem denkenden und aufrichtig suchenden jungen Menschen nicht verborgen. Selbst wenn Jugendliche diese Widersprüche und Irrtümer innerhalb der christlichen Religion nicht einzuordnen und zu formulieren wissen, sie werden sich vom Glauben ihrer Eltern abwenden.
Das bringt in den religiös-traditionellen Familien und Gemeinschaften einiges durcheinander, denn diese Menschen haben nie gelernt oder sind nie gelehrt worden, die biblischen Texte (Inhalte) im Zusammenhang ihrer Entstehung (in welcher Zeit, unter welchen Umständen) zu verstehen und entsprechend zu deuten, damit sie uns heute zum Segen werden und wir Frieden finden. Darin sind sie nie unterwiesen worden. Das haben sie nie gelernt. Die Verantwortlichen der Getauften fürchten nichts mehr als interessierte Jugendliche, die hartnäckig nach den Hintergründen ihres Glaubens suchen und entsprechende Fragen stellen. (Gim 580.

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Ich war tot, ich habe funktioniert, nun lebe ich. Ich bin auferstanden

Glaubensimpuls 654 von Gregor Dalliard

Ein eigenartiger Titel, nicht wahr? Wir tragen alle eine Verantwortung in diesem Leben und die wollen wir in Freude und Dankbarkeit wahrnehmen. Wir haben allen Grund dazu. Elohim JaHuWaH, unser Schöpfer, hat den Menschen in SEINEM Bilde geschaffen. Konkret heisst das, dass nach der Weisung des Elohim JaHuWaH jeder Mensch mit Achtung und Respekt zu behandeln ist, wie das ja der Schöpfer JaHuWaH selbst auch tut: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin JaHuWaH” (3Mo 19,18). Das prophetische Zeugnis in 3Mose 19,18 wird auch folgendermassen übersetzt: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst, denn er ist wie du. Er hat dieselben Bedürfnisse zu einem guten Leben wie du”, oder: “Was du nicht willst, das man dir zufügt, das füge auch keinem anderen zu”. “Ich bin JaHuWaH” heisst konkret: “Ich, JaHuWaH, ich mache das auch so”. (s. Gim 650). Wunderbar!

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Ohne Dankbarkeit jeden Tag bin ich eine bittere Pille.

Glaubensimpuls 653 von Gregor Dalliard

Ja, wir wissen es, es ist nicht einfach auf dieser Welt. Aber seien wir ehrlich, wann war es denn schon einfach in dieser Welt? In dieser Woche habe ich einen Menschen ins medizinische Zentrum Siloah nach Gümligen (BE) begleitet. Nachdem wir uns schon im August zwei Tage zu intensiven Tests und Abklärungen dort aufhielten, war uns das ganze Areal nicht mehr unbekannt.
Diesmal hatten wir die Möglichkeit am Mittagstisch im Bistro mit einem Arzt und einer Ärztin über dies und das zu reden. Wie sie uns sagten, haben Depressionen, Aggressionen, Missbrauch u. v. m. unter den Menschen in der Schweiz rasant zugenommen. Die Gründe dafür liegen in dem schändlichen und äusserst gewaltvollen Überfall Putins auf die Ukraine und dessen ruchlosen Umgang mit wehrlosen Frauen, Kindern, Jugendlichen und alten Menschen (Massaker) und dem ebenso schändlichen und grauenvollen Überfall der Hamas auf Israel (Massaker). Die grausamen Verbrechen nehmen kein Ende.
Die grauenvolle bestialische Brutalität dieser kriegstreibenden Männer gegenüber den Schutzbedürftigen hat offenbar selbst viele Menschen in der sicheren Schweiz in ein Trauma gestürzt, denn seit dem Holocaust glaubten die Menschen, dass solche entsetzlichen Verbrechen überwunden seien.
Die Welt ist zu einem Dorf geworden. Über die digitalen Medien, die täglich und nächtlich auf uns einwirken, werden wir alle in die direkten Geschehnisse der Welt mit hinein genommen, die uns ja auch nicht egal sein lassen. Schliesslich sind wir keine Kirchenstatuen, wir sind Menschen die leben. Alle diese Geschehnisse treffen uns so, als wären wir direkt beteiligt. Massen von Menschen sind sich dessen gar nicht so bewusst. Steter Tropfen aber höhlt den Stein.
Solche Kliniken bekommen das Ausmass der gegenwärtigen Ereignisse in aller Härte zu spüren. Bei vielen ist es so, als hätten diese plötzlichen, äusserst bestialischen Überfälle den Menschen über Nacht ein grosses Stück Heimat, Sicherheit und Geborgenheit weggenommen. Diese Werte galten seit den Grauen des Holocaust bis heute als weitgehend sicher. Kaum jemand konnte sich die Wiedergeburt solcher Gräuel in einem solch umfassenden Ausmass jemals wieder in Europa oder im Nahen Osten vorstellen. Geschwächt durch das vorausgehende Missmanagement von CoViD sind unzählige Menschen, vor allem in Europa und im Nahen Osten, zutiefst traumatisiert.

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“JaHuWaH sieht auf das Herz” (1Sam 16,7).

Glaubensimpuls 652 von Gregor Dalliard

Dieses Zeugnis aus dem ersten Buch Samuel hat mich immer schon tief berührt und motiviert. Wie sieht denn der Elohim JaHuWaH das Herz an. Jemand schaut mein Herz an? Es geht um meine Gesinnung JaHuWaH, den Menschen und der Schöpfung gegenüber. Darauf schaut der Elohim JaHuWaH, denn davon hängt in meinem Leben der Segen ab, und das selbst dann, wenn es jemand nicht gut mit mir gemeint und mir schreckliches Leid und Unrecht zugefügt hat. Das ist ein Grundbekenntnis, das aus der Gemeinschaft des auserwählten Volkes in der Beziehung zu JaHuWaH erwachsen ist. Darum konnte Josef in Ägypten seinen Brüdern ohne Rache begegnen und sagen: “Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Elohim aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden” (1.Mo 50,20). Diese Haltung wächst aus der Beziehung zu JaHuWaH, denn JaHuWaH wirkt aus allem das Beste: “Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht JaHuWaH, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren” (Jer 29,11). Glücklich und gesegnet der Mensch, der darin und daraus lebt, der verstanden hat, dass in seinem Leben schliesslich alles zum Besten mitwirkt.
In wunderbarer Weise bezeugen die Urväter und -mütter unseres Glaubens: “Und Elohim sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut” (1.Mose 1,31). In allem ist das “sehr-gut” enthalten, wir müssen es nur vertrauensvoll ergreifen. Der Prophet Shmuel war auf der Suche nach einem neuen König, m. a. W. nach einem Führer des Volkes in schweren Zeiten. Nun, die Brüder Davids waren wohl keine schlechten Menschen. Sie waren in den Traditionen Judas erzogen und verankert, sie hielten sich daran, aber ihr Herz war nicht bei JaHuWaH, d. h. sie lebten wohl nicht in einer lebendigen Beziehung mit JaHuWaH. Eine solche Beziehung ist Voraussetzung, damit jemand (vor allem in hoher Stellung im öffentlichen Leben) nicht bestechlich ist und weise in Gnade und Barmherzigkeit, in Recht und Gerechtigkeit zu leben vermag. Obwohl sie vermutlich brave Bürger waren befand sie JaHuWaH für dieses Amt als nicht geeignet.
“Und Shmuel heiligte Isai und seine Söhne (führte mit ihnen Gespräche) und lud sie zum Festmahl ein” (1Sam 16,7). Leider entspricht die Übersetzung bei der Begegnung mit Eliab nicht der Tatsache, wenn es da heisst: “Denn ich habe ihn verworfen”. JaHuWaH hat ihn nicht verworfen, sondern für diese Aufgabe als nicht geeignet gesehen.
Selbstverständlich macht der beste und ein äusserst sympathischer Mensch wie David Fehler, denn ein Mensch bleibt bei allen guten Eigenschaften Mensch, d. h. im Rahmen innerhalb der Gegebenheiten, die JaHuWaH bei der Erschaffung “in SEINEM Bilde” hineingelegt hat. Jeder Mensch kann mehr oder weniger enttäuschen. Das hängt aber oft von falschen religiösen Lehren über das Wesen Mensch und den damit verbundenen falschen Erwartungen ab in denen wir erzogen worden sind, die aber nicht dem Wesen JaHuWaHs im Umgang mit den Menschen entsprechen.
Je nach Beziehungen und Position im öffentlichen Leben oder in den engeren familiären Verhältnissen bleiben Enttäuschungen nicht aus. Was sagte Jahushua von Nazareth zu jenem Mann, der ihn “gut” nannte: “Jahushua aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Elohim (JaHuWaH)” (Mk 10,18; Lk 18,19). (Dieses israelitisch-jüdische Zeugnis sollten sich die Getauften endlich auf ihr Herz schreiben lassen und erkennen, dass sie in den Augen JaHuWaHs und des Jahushua von Nazareth böse sind, weil sie dadurch den Judenhass für alle Zeiten legitimieren, s. Ersatztheologie).

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