Was wir reden löst bei jenen die uns reden hören eine Reaktion aus. Jedes Wort ruft eine Wirkung hervor, so oder so. Manchmal vergessen wir wieder, was geredet worden ist, manchmal schieben wir das Gehörte wieder weg, weil es uns als blödes Gerede vorkommt. Manchmal aber wirkt das was geredet wird, ob viel oder wenig, wie auch immer, auf uns ein und bestimmt für eine Zeit lang unser Leben. Es kann sogar Auswirkungen auf unser ganzes Leben haben, vor allem was uns als Kinder ein-geredet wird. Das beeinflusst und prägt unser Denken wesentlich. Ein Mensch entfaltet sich im Bereich dessen was zu ihm geredet wird. Wir sind uns bewusst, ohne reden, ohne sich mitteilen zu können (Gehörlose) und ohne zu hören (zu verstehen) kann sich kein Mensch entfalten.
In Deutschland ist der 27. Januar, seit 1996, als Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ein gesetzlich verankerter Gedenktag. Mit der Resolution 60/7 übernahmen die Vereinten Nationen ab 2005 dieses Datum als Gedenktag. Wir lesen im Internet: “Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.” (Quelle)
Lasst uns mit viel Dankbarkeit unsere Betrachtungen und Forschungen zu den geschichtlichen Ereignissen des auserwählten Volkes im Lichte der biblischen Zusammenhänge und Verheissungen fortsetzen. Jede Art von Leid, die dem auserwählten Volk widerfährt, führt letztlich zum Segen, sowohl für den Überrest des auserwählten Volkes als auch für die gesamte Menschheit. Aber auch für jene, die ihre Seele nicht am Leben erhalten konnten. Das ist eine der Grundbotschaften des prophetischen Wortes. Darum spricht und verheisst JaHuWaH: “Siehe, ich habe dich geläutert, doch nicht im Silberschmelzofen; ich habe dich geprüft im Schmelzofen des Elends. Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun (d.h. werde ich dich aus dem Tode erlösen, wiederherstellen) - denn wie würde mein Name entweiht werden! -, und meine Ehre gebe ich keinem andern. Höre auf mich, Jakob, und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte” (Jes 48,10-12).
Lasst mich über eine Grundüberzeugung des jüdischen Volkes nachsinnen. Der Psalm 91 bietet dazu eine bewährte Basis: “Wer im Schutz (Versteck) des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen (El Shaddai)” (Ps 91,1). In den Psalmen sind uns jahrtausende Alte und bewährte Zeugnisse des tiefen Vertrauens und der herzlichen Gemeinschaft mit JaHuWaH überliefert. Jeder Bibelleser ist eingeladen, ja wird buchstäblich aufgefordert, dieselben Erfahrungen mit JaHuWaH zu machen. Menschen bleiben immer Menschen. Wenn sich die äusseren Lebensumstände der Menschen über Generationen hin verändern mögen, die äusseren und inneren Grundbedürfnisse des Menschen bleiben immer dieselben. Sie sind von Anfang an vom Schöpfer in seine Geschöpfe hineingelegt worden. Daran ändert sich nichts, durch alle Generationen hindurch.
Lieben wir das Leben, das uns unser Schöpfer JaHuWaH gab? Liebst du die Entdeckung der biblischen Wahrheit?, dann mach dich mit uns auf den Weg. Weihnachten und Chanukka sind wieder einmal vorbei, nicht aber die Suche nach der Wahrheit in der biblischen Offenbarung, im TaNaCH, “AT”. In den letzten Jahren hat sich im Glaubensleben von Marianne und mir Grundlegendes verändert. Diese Veränderung im Glaubensleben vollzog sich parallel auch in den Herzen anderer, mit denen wir als Glaubensgeschwister und Freunde unterwegs sind und mit denen wir uns regelmässig austauschen. Wir setzten uns in den letzten Jahren bewusster und intensiver mit dem biblisch-prophetischen Wort im TaNaCH, “AT” auseinander. Wir wurden buchstäblich aus der sich widersprechenden Ersatztheologie der Kirchenväter, bzw. der Kirchengründer, herausgeführt. Das war und ist kein leichter Weg, doch die Wahrheit macht frei und schenkt uns den inneren Frieden. Das ist das Wichtigste im Leben. Kein Geld der Welt und kein Ansehen der Menschen, kann die Liebe zur Wahrheit, aus der der innere Friede wächst, atmet und lebt, ersetzen.
Reden wir von Chanukka und feiern wir Chanukka, dann möchten wir auch immer von Jahusua von Nazareth sprechen. Jahushuas Wirken wäre ohne die Maccabi, die Makkabäer, undenkbar. Es gäbe im Prinzip keine Juden mehr. Sie hätten sich unter der Herrschaft des Antiochus Epiphanes vollkommen assimiliert oder wären langsam aber sicher ausgerottet worden. Im Zusammenhang mit dem Glauben und den Verheissungen an Abraham (1Mo 12,3 u.a.) dürfen wir uns mit den Juden über das Werk der Makkabäer, der Maccabi, freuen. Das Überleben der Juden ist untrennbar mit den Verheissungen und dem Segen für die ganze Menschheit verknüpft. Ohne die Juden wird also die Menschheit nie in JaHuWaH zur Ruhe und zum weltumspannenden Frieden kommen: “Nur auf JaHuWaH vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung..” (Ps 62,2-3).
Mit grosser Freude und Dankbarkeit gehen wir wieder auf das Lichterfest zu, d.h. auf das achttägige Chanukkafest. Das Gedenken beginnt auch in diesem jüdischen Jahr 5777 am 25. Kislev. Auf unseren Kalender übertragen beginnt Chanukka am 24. Dezember 2016 abends und dauert bis zum 1. Januar 2017 abends. Für die meisten von uns ist das Gedenken an Chanukka bereits zu einem festen heilsgeschichtlichen Zeugnis geworden. Wer die Hintergründe, die zu diesem Gedenken führten kennt, für den ist es nur selbstverständlich, dass diese Tage zu einem festen Teil des Glaubenslebens geworden sind. Der syrisch-griechische Tyrann Antiochus Epiphanes, ein Herrscher aus dem Grossreich Alexander des Grossen, besetzte 169/168 v.u.Z. Judäa. Er zog weiter und kehrte 167 von Syrien aus ein weiteres Mal zurück, nachdem ihn die Römer aus Ägypten vertrieben hatten. Er wollte das Licht, das über den Glauben Abrahams einmal alle Menschen erleuchten wird, auslöschen. Der Götzendienst sollte das wunderbare prophetische Licht, die Beziehung zu JaHuWaH und zu seinen Verheissungen, auslöschen.
Ja, das ist kein leichtes Thema! Doch wir wollen nicht wegschauen. Die heidnischen Erlöser kamen fast ausnahmslos alle als Söhne Gottes zur Welt. Sie wurden nach der damaligen Vorstellung von einer Gottheit in eine Jungfrau gezeugt. Forschen wir in den Traditionen der antiken Völker nach, lässt sich das relativ leicht feststellen. Im ägyptischen Kult war es der Sonnengott, der sich seine Jungfrau aussuchte um den Ägyptern ihren Erlöser zu schenken. In Persien war Zarathustra der Sohn Gottes, gezeugt vom obersten Gott in eine Jungfrau. In Indien wurde Buddha als Sohn Gottes gezeugt und geboren. Engel verkündeten der Königin Maya das grosse Wunder an. So finden wir die Weihnachtsgeschichte in sehr ähnlichen Varianten bei fast allen antiken Völkern.
Diese kirchlichen Feste gehören für die Mehrheit der 2,26 Milliarden Christen zum festen, alljährlich wiederkehrenden Glaubenskult. Diese Feste gehören zum Rhythmus des Lebens wie essen und trinken. Über 1‘600 Jahre lang war es unter Höllenstrafe verboten, solche Glaubensdogmen zu hinterfragen. Der Heilige Geist, die dritte Gott-Person der Trinität, hatte sie den Schülern des Paulus, den Gründern der christlichen Kirche, geoffenbart, also waren sie in sich unantastbar. Sie entwickelten diese Lehren weiter, ebenso die Schüler dieser Schüler! Entsprechend wurden sie von den späteren Schülern, den Päpsten und ihren Beratern, zu nicht diskutierbaren und für das Heil als notwendige Lehren erklärt (als heilsnotwendig).
aktualisiert im März 2023.
Die Botschaft die JaHuWaH durch alle seine Propheten zu seinem auserwählten Volk spricht ist einfach umwerfend, ein Aufsteller inmitten des äusserst unsicheren Weltgeschehens, das unseren Alltag jeden Augenblick auf den Kopf stellen könnte. Massen Menschen sind verunsichert, vor allem weil sich Amerika unter dem designierten Präsidenten Trump von Europa zurückziehen könnte. Europa wäre den übrigen Grossmächten quasi schutzlos überlassen, weil die Verteidigungsmittel fehlen. Wer weiss was über uns kommen könnte? In den letzten Jahrzehnten wurden die Verteidigungsstrategien stark vernachlässigt und abgebaut, weil viele Politiker Europas im Glauben an eine friedlichere Zukunft naiven Vorstellungen verfallen sind. Nun, das Friedensreich ist noch nicht angebrochen! Europa sucht nun Hilfe und Schutz in neuen Strategien der Aufrüstung.