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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 10

Glaubensimpuls 311 von Gregor Dalliard

Der Prophet Jeshajahu vermittelt uns – mit dem was er hört und sieht – die unübertreffliche Grösse und Einzigartigkeit JaHuWaHs. Kein Mensch könnte aus der Lebensfülle, die JaHuWaH, unser Schöpfer ist und gibt, leben, vor ihm bestehen und mit ihm rechten, wenn nicht ausnahmslos jeder einzelne Mensch in seiner totalen Gnade eingetaucht wäre. Ausserhalb dieser Gnade existiert überhaupt nichts. Zu glauben, dass ausserhalb dieser Gnade etwas lebensfähig wäre, zeugt von grosser biblisch-prophetischer Unwissenheit, von religiöser Verführung und Verblendung (vgl. Ps 136; 139, überhaupt alle Psalmen). Wie uns die Propheten vermitteln, vor allem Jeshajahu, würde damit JaHuWaH seine unvorstellbare Grösse und Einzigartigkeit abgesprochen werden, und das von so kleinen Geschöpfen, wie die Menschen in den Augen JaHuWaHs sind.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Er sieht JaHuWaH als einzig EINEN König “auf hohem und erhabenem Thron sitzen”.(vgl. Jes 6,1-4). Teil 9

Glaubensimpuls 310 von Gregor Dalliard

Die Einzigartigkeit des israelitisch-jüdischen Prophetentums wird durch den Propheten Jeshajahu (Jesaja) in vollkommener Weise verkörpert und dargestellt. Er fasst das ganze Prophetentum vor seiner Zeit zusammen, führt es weiter und vertieft es in einer unüberbietbaren Weise. Zusätzlich empfing er von JaHuWaH zukunftsweisende Offenbarungen. Das ist ein Geschenk von unfassbarem Wert, sowohl für das auserwählte Volk als auch für die ganze Menschheit. Ergreifend steht er im Glauben (Vertrauen) Abrahams – und damit in den Verheissungen an Abraham.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 8

Glaubensimpuls 309 von Gregor Dalliard

Das auserwählte Volk ist das Königtum, das Messias-Königtum JaHuWaHs. Alles andere ist sinn- und zwecklos”, so schrieb ich im letzten Gim. Für manche Leser ist das nicht so einfach nachzuvollziehen. Das ist sehr verständlich! Vergessen wir nicht: Die Gründer des Christentums hatten das prophetische Wort der Bibel in einer äusserst geschickten Weise pervertiert. Ihre antijüdischen Auslegungen wurden später – mit Hilfe der Staatsmacht – den eroberten Völkern eingepfropft. Trotz meines jahrzehntelangen Bibelstudiums blieb mir die Tiefe und Fülle der biblisch-prophetischen Quellen lange unzugänglich. Wir haben es hier mit einer Perversion der biblischen Auslegung zu tun. Die Bibelauslegung der Christen stellt eine schier unüberwindbare Barriere zum prophetischen Wort der Bibel (TaNaCH) dar.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7.Teil 7

Glaubensimpuls 308 von Gregor Dalliard

Wir beendeten den letzten Gim mit dem wunderbaren prophetischen Freudenruf des Psalmisten, der darin mit der Verheissung aller Propheten JaHuWaHs übereinstimmt: “JaHuWaH (HERR) ist König! Es frohlocke die Erde!” (Ps 97,1). In den Psalmen, überhaupt im ganzen prophetischen Wort, wird die kommende Königsherrschaft JaHuWaHs – auch auf der Erde – immer wieder genannt und gepriesen (Ps 47,3.8; 93,1; 96,10; 98,6; 99,1; 146,10). Das ist die Kernbotschaft des bleibenden prophetischen Wortes, d.h. der ganzen Bibel. Es wird sich das Gebet erfüllen, auf dem der Rabbi und Pharisäer Jahushua von Nazareth sein ganzes Gewicht legte, wie alle Propheten, Gerechte und Pharisäer Israels das taten und tun (vgl. Mt 6,9-10). Dieser Freudenruf geht uns durch Mark und Bein, umso mehr da gegenwärtig die Welt wieder einmal im argen liegt. JaHuWaH wird von den Propheten Friedensfürst genannt. Wie könnte es denn anders sein!

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7.Teil 6

Glaubensimpuls 307 von Gregor Dalliard

Eine erste grosse Katastrophe, die das Königtum über Israel brachte war die Teilung des Volkes in zwei Reiche mit je einem König. Diese Teilung war durch den König Shlomo (Salomon) heraufbeschworen worden. Im Unterschied zu König David führte er das Volk in den Abfall von JaHuWaH. Er betete sowohl zu JaHuWaH als auch zu den Göttern seiner vielen ausländischen Frauen. Damit verliess er die Heilsquellen, die JaHuWaH dem auserwählten Volke gegeben hatte. Was König Shlomo hervorbrachte war, ist und bleibt Tohuwabohu, d.h. die Vermischung der Heilsoffenbarung JaHuWaHs mit den heidnischen Religionen. Das mag rein äusserlich als sehr positiv bewertet werden, doch am Ende des Tages wird nichts anderes als Tohuwabohu heraus kommen.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 5

Glaubensimpuls 306 von Gregor Dalliard

Im letzten Gim schrieb ich: “Das irdische Königtum beinhaltet automatisch das Richteramt. Als solches stellt es die Entmündigung des einzelnen Menschen dar”. Damit einher ging immer wieder die Ausbeutung ganzer Menschengruppen. Die Menschheitsgeschichte bestätigt uns diese Tatsache zur Genüge. Selbst das israelitisch-jüdische Königtum verfiel immer wieder diesen uralten unsozialen heidnischen Praktiken. Der Prophet Shmuel war zu seiner Zeit der Hauptrichter oder Oberrichter in Israel, so wie Moshe zu seiner Zeit (vgl. 2Mo 18,19-23). Shmuel reiste von Jahr zu Jahr in ganz Israel herum und hielt Gerichte (vgl. 1Sam 7,15-17). Damit hielt er ganz Israel auf den gesunden Wegen JaHuWaHs zusammen.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 4

Glaubensimpuls 305 von Gregor Dalliard

Lasst uns mit viel Freude, gelassen und doch mit einer frohen Ernsthaftigkeit aus den Zusammenhängen der Thora und der Propheten weiter forschen. Als die Zwölf Stämme im verheissenen Land angesiedelt waren, drohten sie auseinanderzubrechen. Erstens verblassten bei manchen führenden Leuten Sinn und Zweck der eigentlichen Erwählung und Berufung des Volkes, nämlich die Verheissung an Abraham: “…und du sollst ein Segen sein! …und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” (1Mo 12,2-3).

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 3

Glaubensimpuls 304 von Gregor Dalliard

Teil 2 von “Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7 Teil 2 ist mir als Brücke zu unserem Thema sehr wichtig, damit wir besser verstehen können was uns der TaNaCH eigentlich sagen will, besser: was uns JaHuWaH vermitteln will, was sein Wille ist. Merken wir uns Folgendes! Die Menschen aller Generationen sind versucht ihr Augenmerk, ihr Herz, auf das Äussere zu richten. Gerne verlieren wir uns in den äusserlichen Dingen. Wenn wir nicht wachsam sind, lassen uns gerne täuschen. Was wir sehen macht uns Eindruck. Das ist äusserst gefährlich. Das kann dann selbst einen Menschen, der JaHuWaH vertraut unzufrieden und aggressiv machen.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 2

Glaubensimpuls 303 von Gregor Dalliard

Wird ein Kind geboren braucht es die Hilfe des anderen, sonst stirbt es. Nicht nur ein Säugling stirbt ohne Hilfe des Menschen, auch ein Kleinkind oder ein einsamer Kranker oder ein alter gebrechlicher Mensch. Es gibt eine Kette von Gründen, warum Menschen ohne Hilfe anderer Menschen sterben können. Grundsätzlich lehrt uns das Leben des Schöpfers JaHuWaH: Jeder Mensch ist vom Schöpfer JaHuWaH auf andere Menschen hin geschaffen. Die Basis aber, dass es überhaupt Menschenleben gibt und neues Menschenleben geben kann, sind Mann und Frau. “Und JaHuWaH (Gott) schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild JaHuWaHs (Gottes) schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie (1Mo 1,27)

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 1

Glaubensimpuls 302 von Gregor Dalliard

Mit diesem eindrucksvollen und befreienden Liederruf beendeten die Musikanten und Chöre Israels am Tempel zu Jerushalajim grosse Pilgerfeste. Die Söhne Korachs dienten im Tempel als Musiker, Sänger und Türhüter. Innerlich wieder aufgerichtet, der Hilfe und Weisung JaHuWaHs im Alltag neu bewusst und sicher, verliessen die Pilger die Heilige Stätte und kehrten mit neuem Elan in ihren Alltag zurück. An den grossen Festen JaHuWaHs strömten manchmal unüberschaubare Pilgerströme in die Heilige Stadt. Mit den israelitisch-jüdischen Pilgern zogen viele Proselyten und Heiden, unter ihnen viele Intellektuelle, die von JaHuWaH ergriffen worden waren. Ihre heidnischen Philosophien gaben ihnen keine Antwort auf die Zusammenhänge des Lebens, sie vermittelten ihnen keinen vernünftigen Sinn des Lebens. Die theologischen Forderungen ihrer Götter schienen ihnen – im Lichte der geoffenbarten Wahrheit an das auserwählte Volk – absurd, quälend, lebensfremd und zerstörerisch.

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