Noah: Die Bosheit der Menschen und der Einfluss des auserwählten Volkes auf die Menschheit. Der wahre Knecht, bzw. Leidensknecht, JaHuWaHs. Teil 14

Glaubensimpuls 272

Die Botschaft die JaHUWaH über alle seine Propheten zu seinem auserwählten Volk spricht ist einfach umwerfend, ein Aufsteller inmitten des äusserst unsicheren Weltgeschehens, das unseren Alltag jeden Augenblick auf den Kopf stellen könnte. Massen Menschen sind verunsichert, vor allem weil sich Amerika unter dem designierten Präsidenten Trump von Europa zurückziehen könnte. Europa wäre den übrigen Grossmächten quasi schutzlos überlassen, weil die Verteidigungsmittel fehlen. Wer weiss was über uns kommen könnte? In den letzten Jahrzehnten wurden die Verteidigungsstrategien stark vernachlässigt und abgebaut, weil viele Politiker Europas im Glauben an eine friedlichere Zukunft naiven Vorstellungen verfallen waren. Nun, das Friedensreich ist noch nicht angebrochen! Europa sucht Hilfe und Schutz in neuen Strategien der Aufrüstung.

Wir können uns dieser Entwicklung nicht erwehren. Wir können uns ängstigen oder uns mit den Tatsachen auseinandersetzen und Hoffnung und Trost finden. Zu diesen Tatsachen gehört das Wort der biblischen Propheten. Wie im letzten Gim gesagt, lehrt uns das prophetische Wort, dass dem Weltfriedensreich ein gewaltiger Krieg vorausgehen wird. Falsche Propheten lehren uns in Mt 24,14: “Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen”. Unter der Aussage “Und dieses Evangelium des Reiches” ist die gewaltige Irrlehre gemeint, in der behauptet wird, mit Jahushua von Nazareth sei das Weltfriedensreich vor zweitausend Jahren angebrochen. Weil aber die Juden dieses Reich ablehnten und den Messias, der nach dieser Irrlehre der Mensch gewordene Gott war, töteten, sind sie von JaHuWaH für immer verworfen worden. An der Stelle Israels hat JaHuWaH das Christentum gesetzt. Es nimmt nun ihre Rolle als Volk Gottes ein (Ersatztheologie).

Das prophetische Wort lehrt uns genau das Gegenteil. Nach dem bevorstehenden Grossen Krieg (Nuklearkrieg), in dem eine Masse von Menschen umkommen wird und in Israel nur noch ein Drittel der Juden übrig bleiben wird, kommt nicht das Ende der Menschheit, sondern der Anfang vom Welfriedensreich, dem Reich JaHuWaHs auf Erden. Menschen aus dem Irak und Syrien, aus Libyen und der Türkei, aus der Ostukraine und anderswo erlebten oder erleben heute die Wucht dieser modernen Schrecken. Es ist ja kaum zu fassen, dass nach Ende des Zweiten Weltkrieges vor rund 70 Jahren, nach all dem Wissen, nach all den diplomatischen Einrichtungen und Errungenschaften, die Welt vor dem Auseinanderbrechen steht. Die Welt ist seit dem Zweiten Weltkrieg vollgestopft worden mit nuklearen Waffen. Das ist sehr beängstigend und wäre für denkende Menschen buchstäblich zum Verzweifeln, wäre da nicht das prophetische Wort.

Umso tiefgreifender erfasst uns die Botschaft JaHuWaHs an seine Propheten. Eine Botschaft, die diesen schrecklichen Krieg betrifft und eine Botschaft die während und nach diesem schrecklichen Krieg ihre volle Gültigkeit bekommen wird. Sie geht uns heute durch Mark und Bein. Inmitten dieser nuklearen Katastrophe hört das auserwählte Volk ein Evangelium, d.h. eine Botschaft: “Stehe auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit JaHuWaHs ist über dir aufgegangen” (Jes 60,1). Die Stunde ist gekommen: Der Knecht JaHuWaHs wird das Recht zu den Nationen hinausbringen. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt JaHuWaH auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir” (Jes 60,2).

Solche Botschaften können nie ausserhalb der Verheissung an Abraham verstanden werden: “Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich richten (verfluchen); und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” 1Mo 12,3). Worin bestand die Aufgabe der Propheten und Gerechten Israels? Sie bestand darin, das auserwählte Volk vor Abfall von JaHuWaH und seinen Rechtsordnungen zu bewahren. Diese Rechtsordnungen schufen die Basis der Nächstenliebe. Die Nächstenliebe und Eigenverantwortung wird dort entfaltet und zum Blühen gebracht wo gesunde Rechtsordnungen die Grundlage bilden. Diktatur, Unlauterkeit, Bestechung und Unterdrückung im Alltagsleben zerstört jedes liebevolle, soziale Lebensgefüge. In jedem Fall mussten Entgleisungen verhindert oder aufgedeckt werden. Das war die unangenehme Aufgabe der Propheten und Gerechten, der Pharisäer und Rabbis, gelegentlich auch der Könige. Ein aussergewöhnlicher Dienst, der durch alle Generationen des auserwählten Volkes hindurch ausgeübt worden war.

Sie riefen untreue Priester, Könige und Politiker und alle die einflussreiche Positionen innehatten, zu Recht und Gerechtigkeit, Liebe und Wahrheit auf. Sie kündeten oft schwerwiegende Gerichte an. Manchmal riefen sie König, Priester und Volk, im Namen JaHuWaHs auf, sich dem Feind zu unterwerfen. Das wiederum brachte ihnen unsägliches Leid ein, weil sie der Kollaboration mit dem Feind bezichtigt wurden. Nur wenn sie diese Forderungen JaHuWaHs untereinander, als auserwähltes Volk, praktizierten, würden sie eines Tages im anbrechenden Friedensreich befähigt sein, die Menschen in diesem Geiste JaHuWaHs in die Rechts- und Festordnungen JaHuWaHs führen zu können.

Darum erlebte und erlebt das Volk Israel – als Knecht JaHUWaHs –, als der leidende Gottesknecht, ganz andere Gerichte als alle übrigen Völker der Welt. Diese Gerichte dienen der Umkehr und der Neubesinnung auf seine spezielle Erwählung, Berufung und Sendung für diese Welt. Sie dienen der Zurüstung zu diesem Dienst. Werfen wir einen Blick in das erste Kapitel des Buches Jeshajahu. Schmerzhaft berichtet uns der Prophet vom Gerichtszustand des auserwählten Volkes, des Knechtes JaHuWaHs.

“Wohin wollt ihr noch geschlagen werden, die ihr eure Widerspenstigkeit nur vermehrt? Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ist siech. Von der Fusssohle bis zum Haupt ist keine heile Stelle an ihm: Wunden und Striemen und frische Schläge; sie sind nicht ausgedrückt und nicht verbunden, noch mit Öl gelindert.. Hätte JaHuWaH der Heerscharen uns nicht einen ganz kleinen Überrest gelassen, wie Sodom wären wir, Gomorra wären wir gleich.. Hört das Wort JaHuWaHs, ihr Anführer von Sodom! Horcht auf die Weisung unseres Erlösers (Gottes), Volk von Gomorra! Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer dienen? - spricht JaHuWaH. Ich habe die Brandopfer von Widdern und das Fett der Mastkälber satt, und am Blut von Jungstieren, Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen. Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht zu erscheinen - wer hat das von eurer Hand gefordert, meine Vorhöfe zu zertreten? Bringt nicht länger nichtige Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Greuel. Neumond und Shabbat, das Einberufen von Versammlungen: Sünde und Festversammlung ertrage ich nicht. Eure Neumonde und eure Feste hasst meine Seele. Sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr noch so viel betet, höre ich nicht: eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen, hört auf, Böses zu tun! Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht, weist den Unterdrücker zurecht! Schafft Recht der Waise, führt den Rechtsstreit der Witwe!” (Jes 1, 5-17).

Die Anführer Judas werden vom Propheten bewusst mit Sodom und Gomorra verglichen, um die Tragik ihres Verhaltens aufzuzeigen. In den schwersten Gerichten aber tröstet JaHuWaH seinen Leidensknecht (Gottesknecht), indem er ihn mit vielen Lockrufen zur Umkehr bewegt und auf das kommende messianische Reich und seine Aufgabe darin hinweist. So z.B in Jes 62,1-3. 6-7:

“Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerushalajims willen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt. Und die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen und alle Könige deine Herrlichkeit. Und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, den der Mund JaHuWaHs bestimmen wird. Und du wirst eine prachtvolle Krone sein in der Hand JaHuWaHs und ein königliches Diadem in der Hand deines Erlösers (Gottes).. Auf deine Mauern, Jerushalajim, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr JaHuWaH erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerushalajim wieder aufrichtet und bis er es zum Lobpreis macht auf Erden!”

Die Wächter bleiben die treuen Leidensknechte (Gottesknechte) JaHuWaHs, die bis zum Anbruch des messianischen Reiches nie schweigen werden – durch keine Generation hindurch! Wir sind diesen Wächtern unendlich dankbar für ihren Leidensweg den sie bis heute unaufhaltsam gegangen sind und gehen, um des Segens willen – für die ganze Welt! In dieser Freude grüsse ich alle herzlich und wünsche allen eine frohe und zuversichtliche Mitarbeit am Aufbau des Reiches JaHuWaHs auf dieser Erde: Solidarisieren wir uns mit den Propheten und Gerechten Israels und damit auch mit Jahushua von Nazareth: “Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden Spannend, nicht wahr? (Mt 6,9-10). Shalom!

Gregor Dalliard