Noah: Die Bosheit der Menschen und der Einfluss des auserwählten Volkes auf die Menschheit. Der falsche König und das falsche Reich Gottes. Teil 12

Glaubensimpuls 270

Mit Freude, Eifer und Dankbarkeit lasst uns weiter am grossen Werk der Wiederherstellung der Ehre JaHuWaHs und seines prophetischen Wortes teilhaben. Damit sind wir Teilhaber am Aufbau des Segens für die Welt, den JaHuWaH über den Glauben und im Glauben Abrahams verheissen hat. Der Einzelne lernt darin seine persönliche Beziehung zu JaHuWaH aufzubauen und seine persönliche Verantwortung für sein Leben und im Umgang mit den Mitmenschen wahrzunehmen. Damit sind wir auch Teilhaber am Aufbau der Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit des Abba JaHuWaH wird von den christlichen Kirchen und Gemeinschaften mit der Lehre der Ersatztheologie mit Füssen getreten. Dem Missbrauch des biblisch-prophetischen Wortes sind damit keine Grenzen gesetzt.

Beachten wir eine weitere Aussage, die Jahushua in den Mund gelegt worden war, die aber mit dem gesamtprophetischen Wort nichts zu tun hat: “Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde, jetzt aber ist mein Reich nicht von hier” (Joh 18,36). Diese Aussage passt überhaupt nicht zu den Zeichen und Ereignissen die einst beim anlaufenden messianischen Reich eintreten werden. Kein Prophet spricht von einem Reich eines Jesus Christus. Beim Anbruch des messianischen Reiches wird kein jüdischer König den Juden zur Kreuzigung ausgeliefert werden. Das aber lehren die Kirchenväter in ihren Evangelien. Solche Dinge sind ausgeschlossen (vgl. Dan 7,18.22.27; Sach 14 u.a.m.).

Die Propheten sprechen nie von einem jüdischen König dessen Reich nicht in dieser Welt, sondern im Himmel sein würde. Wenn JaHuWaH das messianische Reich seinem Volk übergeben wird, dann wird das ein Reich in dieser Welt sein: “..dein Reich komme..” beteten und beten alle Gerechten, so auch Jahushua (vgl. Mt 6,10). Es wird nicht nur 1000 Jahre dauern und dann für kurze Zeit wieder zusammenbrechen (vgl. Offb 20,1-3). Unter der Königsherrschaft JaHuWaHs wird es bleibend sein. Mit dem Überrest seines auserwählten Volkes wird er die Welt zu den verheissenen Zielen führen (vgl. Dan 7,18.22.27; Sach 14,9 u.a.m.). JaHuWaH spricht durch seine Propheten ganz klar von den Dingen die den Anbruch und den Verlauf des messianischen Reiches ausmachen werden. Ebenso spricht er vom Endziel des messianischen Reiches und dessen Frucht (vgl. Jer 31,31-37).

Das sind wunderbare prophetische Worte die uns täglich mit grosser Freude und tiefem Dank erfüllen. Alles Geschehen dieser Welt, jede Entwicklung, geht diesem herrlichen Ziel entgegen. Niemand und nichts kann diesen Weg des Heils, diesen Weg der Wiederherstellung, aufhalten. Die Verheissung an Abraham (vgl. 1Mo 12,3) ist in dieser Welt schon äusserst vielseitig wirksam geworden, bleibt wirksam und wird zur Erfüllung kommen. Niemand wird den Dienst des auserwählten Volkes, des Knechtes JaHuWaHs, aufhalten können, keine Bosheit der Menschen:

“Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen (vgl. Jes 2,3: “..dass er uns auf Grund seiner Wege belehre und wir auf seinen Pfaden gehen!” und Sach 8,23: “ So spricht JaHuWaH der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen, ja, sie werden den Gebetsmantel eines jüdischen Mannes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass JaHuWaH mit euch ist.) Er wird nicht schreien und die Stimme nicht erheben und seine Stimme nicht hören lassen auf der Strasse. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt er das Recht hinaus. Er wird nicht verzagen noch zusammenbrechen, bis er das Recht auf Erden aufgerichtet hat. Und die Inseln warten auf seine Weisung. - So spricht JaHuWaH, der Fels (Erlöser), der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete und was ihr entsprosst, der dem Volk auf ihr den Atem gab und den Lebenshauch denen, die auf ihr gehen: Ich, JaHuWaH, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich (die Gerechten des Volkes) zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen und aus dem Gefängnis (der Unwissenheit), die in der Finsternis sitzen. - Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern. Das Frühere, siehe, es ist eingetroffen, und Neues verkündige ich. Bevor es aufsprosst, lasse ich es euch hören” (Jes 42, 1-9).

Das sind herzergreifende und umwerfende Verheissungen. Die Gerechten, d.h. Wiedergeborenen im Glauben Abrahams, haben bis heute aus dieser Beziehung zu JaHuWaH gelebt und deswegen z.T. unsägliches Leid auf sich genommen. Wir sind ihnen unendlich dankbar! Darum trat auch Jahushua für die unbedingte Treue zum TaNaCH ein. Treue in der Beziehung zu JaHuWaH, Treue zu seinen Verheissungen, Ordnungen und Festordnungen. Treue im Streben und Suchen nach den Weisungen, Ordnungen und Rechtsbestimmungen JaHuWaHs für unser Leben und das unserer Mitmenschen.

Ja, der Überrest des auserwählten Volkes bleibt der Knecht JaHuWaHs auf den JaHuWaH seinen Geist gelegt hat. Das passt uns manchmal gar nicht, schon gar nicht den christlichen Kirchen. Sie weigern sich bis zu dieser Stunde auf Jahushua von Nazareth zu hören, von ihm zu lernen. In Wirklichkeit kehren die Christen Jahushua von Nazareth den Rücken zu, auf den sie sich Tag und Nacht berufen. Gerade sein Glaubensleben und seine Glaubenspraxis war vollumfänglich davon bestimmt und erfüllt. Deswegen musste er sterben. Nun ja, die Christen kennen in Wirklichkeit Jahushua von Nazareth gar nicht. Sie kennen nur den entjudaisierten Jahushua als eine hellenistisch-griechische Gottheit. Was soll man da erwarten?

Die Christen müssten unbedingt der Ersatztheologie absprechen, weil Jahushua von Nazareth das auch tat und er seine Jünger gemäss dem prophetischen Wort unterwies. Etwas anderes kannte er nicht. Auf ihm ruhte der Geist JaHuWaHs wie auch auf allen Gerechten, d.h. Wiedergeborenen des auserwählten Volkes.

“Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrahams, meines Freundes, du, den ich ergriffen von den Enden der Erde und von ihren fernsten Gegenden her gerufen habe, zu dem ich sprach: Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und nicht verworfen (also kein Christentum als Ersatz für das auserwählte Volk = Ersatztheologie) - fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Fels! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit” (Jes 41,8-10).

Mit diesen wunderbaren Worten des Trostes und der Ermutigung aus dem prophetischen Wort grüsse ich alle herzlich und wünsche allen Freude am Studium des Wortes. Es will uns auferbauen und auf die Zukunft hin froh machen. Die Botschaft des Jesus Christus der Kirchenväter lautet für die meisten Menschen und die Schöpfung Vernichtung und Hölle, abgesehen von wenigen Menschen, den Christen. Das ist die christliche Botschaft. Aber die Botschaft JaHuWaHs, aller Propheten und Gerechten, auch die Jahushuas von Nazareth – und damit der Thora und der Propheten – lautet Wiederherstellung aller Menschen und aller Dinge, nachdem alle Gerichte in Gerechtigkeit und Liebe vollendet sein werden!

Nicht die Vernichtung hat das letzte Wort, sondern die Wiederherstellung zur Ehre und zum Ruhme JaHuWaHs. Dieser Weg führt zwar über unausweichliche Gerichte zum Reich JaHuWaHs und zur Freude der Menschen und der ganzen Schöpfung: “Aber die Heiligen (das auserwählte Volk) des Höchsten werden das Reich empfangen, und sie werden das Reich besitzen bis in Ewigkeit, ja, bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten” (Dan 7,18). “Und JaHuWaH wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird JaHuWaH einzig sein und sein Name einzig” (Sach 14,9). Shalom und einen gesegneten, von der inneren Freude getragenen Shabbat.

Gregor Dalliard