Juden sind Zionisten, d.h. Geldmenschen, sie haben den Holocaust verdient – Das mystische Kreuz! Teil 1

Glaubensimpuls 334

Jemand schrieb mir: “Juden sind Zionisten, habgierige Menschen, die nur auf Geld und Profit aus waren und sind, sie haben den Holocaust verdient, jemand musste ihnen einen Riegel vorschieben.”

Diese Aussage ist entsetzlich und entbehrt aller geschichtlichen Grundlagen und Zusammenhänge. Ganz plump möchte ich dann zurückfragen: Wer kam denn jemals auf den Gedanken dem christlichen Papsttum mit einem Holocaust den Riegel vorzuschieben? Seit dem 5. Jh. raubt das Papsttum unablässig sämtliche Völker aus, die es seinem absurden Glauben unterwerfen konnte. Und vergessen wir nicht, dieser Raub geschieht über Methoden der Abhängigkeit vom Seelenheil, verbunden mit der eingepflanzten Höllenangst. Das geschieht also unter dem Deckmantel eines Glaubens, den das Papsttum den unwissenden Menschen als Gottes geoffenbarte und biblische Wahrheit predigt. Der Vatikan nimmt von seinen blind gemachten Gläubigen allein schon jährlich Gelder in Milliardenhöhe ein. Dabei sprechen wir nur von den Ablassgeldern für die Verstorbenen (Jahreszeiten), Gelder aus dem Heiligenkult und dem alljährlich eingesammelten Peterspfennig. Von allen anderen Einnahmen, Reichtümern, Schätzen, den Erträgen aus der Geldwäsche und den Schmuggelaktionen u.a.m., erübrigt es sich hier zu sprechen! Ein blühend funktionierendes, ausbeuterisches und finsteres Geschäft, getarnt unter frommen liturgischen Kleidern, berauschenden Zeremonien und bewegenden Reden um soziale Gerechtigkeit!

Dennoch wird niemand auf den schrecklichen Gedanken kommen den Vatikan, d.h. den Papst, die Kardinäle, Erzbischöfe, Nuntien, Bischöfe, Äbte, alle Priester, Mönche und Nonnen, öffentlich dermassen zu schmähen, dermassen dem Mobb auszusetzen, zu berauben, auszuplündern, zu foltern und sie dann in Gaskammern vernichten zu wollen, wie das die christliche Welt mit Abermillionen Juden tat. Wir würden uns mit allen erlaubten Mitteln dagegen wehren. Wer würde jemals solchen abscheulichen und schändlichen Gedanken Raum geben?

Ich muss in aller Deutlichkeit sagen: Solche Gedanken kamen unbestreitbar aus den Herzen christlich erzogener Menschen. Wir wiederholen: Die Wurzeln dieses Handelns sind unmissverständlich in der Theologie und Philosophie verankert, d.h. in der christlichen Erlösungslehre, in der Kreuzesreligion und in den dogmatisierten Glaubenssätzen. Diese Theologie schafft ebenso unbestreitbar und unmissverständlich eine breit angelegte Basis für die Vernichtung der Juden. Später wurde diese Vernichtungsstrategie auf Muhammad und die Moslems übertragen.

Über die entsprechende religiöse Erziehung in Schulen, Sonntagsschulen und Kirchen wird der Antijudaismus wie automatisch immer neu aufgefrischt. Ebenso in den alljährlich sich wiederholenden liturgischen Feiern, wie etwa in den Kreuzwegandachten der gerade bevorstehenden Fastenzeit vor Ostern, an Karfreitag und Ostern. Hier wird die Stimmung gegen die Juden ohne Wenn und Aber neu angeheizt und in den Kinderherzen verwurzelt und vertieft. Die Kinder können gut verstehen, dass die bösen Juden den Jesus gekreuzigt haben. Was sind das für schlimme Menschen, die einen so lieben Menschen, der dazu noch Gott war, so grausam quälten und kreuzigten, ihn ermordeten? So denken Kinder weil es ihnen so vermittelt wird. Selbst wenn viele Menschen als Erwachsene auf Distanz zum Christentum gehen, das in Kinderjahren Eingepflanzte werden sie kaum losbekommen. Es bleibt tief innen haften und kann – je nach Umständen – unberechenbar wirksam werden. Die lange Geschichte der Christen gegen die Juden zeigt uns das zweifelsfrei, vor allem zu jener Zeit als die Synagogen in Flammen aufgingen und was dann folgte.

Der angeblich von den Juden gekreuzigte Jesus ist in der christlichen Welt allgegenwärtig und in jeder Liturgiefeier präsent. Denn so wird gelehrt: Die Juden wollten das Heil der Welt verhindern, brachten Jesus grausam um, aber der himmlische Vater erweckte den grausam zerschundenen und gekreuzigten Jesus an Ostern zu neuem Leben auf. Damit hat der himmlische Vater den Juden einen Strich durch die Rechnung gemacht, der Schuss ging nach hinten los. Nun sind die bösen Juden vom Heil ausgeschlossen, verdammt, es sei denn sie bekehren sich zum Christentum, d.h. sie werden Christen, denn die Christen sind an die Stelle der Juden getreten, sie sind nun das Volk Gottes! (d.h. Ersatz- oder Enterbungstheologie)!

Hier ist absolute Ehrlichkeit und Redlichkeit am Platz, sonst werden wir dieses Übel nie aus der Welt schaffen! Keine Konzilserklärung, kein interreligiöses Gespräch, keine fromme Diskussion, Verharmlosung oder Umschreibung der christlichen Lehrinhalte, wird jemals andere Früchte hervorbringen als Judenhass. All diese z.T. gutgemeinten Aktivitäten mögen die dogmatisierten Lehrinhalte etwas aus dem täglichen Lichtblick verdrängen und den Schein vermitteln: wir haben es endlich geschafft. Doch das ist nur ein Schein, der sehr schnell wieder verblassen kann. Die Aufarbeitung vergangener Schuld ist erst dann abgeschlossen, wenn das Übel an der Wurzel angepackt wird. Daran führt kein Weg vorbei. Der Same der Disteln bringt solange Disteln hervor, solange wie dieser Same vom Winde weitergetragen werden kann, nichts anderes.

Viele einfache (theologisch nicht gebildete) Christen haben in den Tagen Hitlers den Juden vielfältig geholfen, sich für sie sogar öffentlich eingesetzt und dabei ihr eigenes Leben riskiert. Manche sind dabei selbst umgekommen. Von verhältnismässig sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, verleugneten aber christliche Führer diese einfachen Christen und überliessen sie ihrem Schicksal. Die Kirche schloss, unter der diplomatischen Bezeichnung Heiliger Stuhl, am 20. Juli 1933 mit Hitler einen Staatskirchenvertrag (Reichskonkordat). Wie wir schon öfters schrieben, verband das Zeichen des Kreuzes die Kirche und Hitler. Beide aber brachten sie in der gemeinsamen Kreuzesideologie unsägliches Elend über die Juden über Deutschland und Europa!

Aus dem römischen Marterpfahl entwickelten die Gründer des Christentums ein Kreuz. Es wurde im Laufe der ersten Jahrhunderte mehr und mehr vergeistigt bis es im 4.Jh. schliesslich zum unabdingbaren Zeichen des Heils (des Heilserfolgs) mystifiziert wurde. Darum soll die Mutter von Kaiser Konstantin, Helena, rund 400 Jahre nach der Pfählung Jahushuas von Nazareth durch die Römer, in Jerushalajim nach dem Kreuz gesucht und es unversehrt gefunden haben. Das ist natürlich eine Legende. Um der von den Kirchenvätern und Kaiser Konstantin verordneten christlichen Staatsreligion zum Durchbruch zu verhelfen, brauchte es solche Wundergeschichten, vor allem für die unwissenden, ungebildeten Menschen.

Ebenso wie jene Wundergeschichte von der Bischof Eusebius von Caesarea in seiner Biographie über Kaiser Konstantin berichtet. Vor der Schlacht gegen seinen Rivalen Maxentius, am 28. Oktober 312, soll Konstantin einen Traum gehabt haben. Er sah das mystifizierte Kreuz hell am Himmel aufleuchten. In griechischen Schriftzeichen sagte Jesus zu ihm: ἐν τούτῳ νίκα (durch dieses siege). Jesus habe ihm gesagt, er solle das Kreuz gegen seine Feinde einsetzen, damit er Erfolg, d.h. Glück haben werde: “In diesem Zeichen wirst du siegen.” Konstantin, so berichtet Eusebius, machte darauf hin das mystifizierte Kreuz zum Kriegs- und Siegeszeichen, zum Zeichen des Glücks, für alle Krieger und im ganzen römischen Reich. Tatsächlich brachte ihm dieses Kreuz Glück. Er siegte an der Milvischen Brücke. Viel Blut war dabei geflossen. Damit aber brachte er auch viel Elend über viele Menschen.

Damit wurde das Kreuz als magisches Zeichen, als Glücks- und Heilsbringer im ganzen römischen Reich verordnet, allgegenwärtig gemacht und angebetet. Den Führungsschichten brachte es Glück, nicht aber den Volksmassen. Es wurde zum Zeichen von Leid und Elend, zum Zeichen von brutaler Gewalt und Unterdrückung, Versklavung, Beraubung der Freiheit und der Menschenwürde. Ab dem 5. Jh. unterwarf sich die römisch-christliche Staatskirche, unter der Führung der Bischöfe von Rom, der Päpste, schonungslos ein Volk nach dem anderen. Wo immer sie ihre Gewaltherrschaft durchgesetzt hatte, richtete sie gleichzeitig, wie Konstantin, und später Hitler, das Kreuz als siegreiches Glücks- und Machtsymbol auf. Der IS macht in unseren Tagen dasselbe, wenn er seine schwarzen Banner auf Hügel und Berge der besiegten Völker aufrichtet!!

Worin aber liegen die Wurzeln des mystifizierten Kreuzes, das die Kirchenväter, Kaiser Konstantin, die Päpste und schliesslich Hitler in einen religiös-fanatischen Kreuzeswahn trieb, in einen Machtrausch, der sie zu furchtbarsten finsteren Machenschaften, zu Kriegsverbrechen und unfassbaren Gräueln gegen die Menschlichkeit trieb? Die Wurzeln des Kreuzeskultes liegen im uralten heidnischen Swastikakult, den wir tausende Jahre v.u.Z., also lange vor der Geburt des Jahushua von Nazareth, im Hinduismus, im Buddhismus und Jainismus finden. In diesen uralten heidnischen Religionen wird das Swastika-Kreuz heute noch als Erfolgs- und Glücksbringer gefeiert, verehrt, getragen und angebetet. Betrachten wir nun das Leben der Kirchengründer, Kaiser Konstantins, der Päpste, der Kirchenfürsten und Hitlers, dann sehen wir wie sie sich im Kreuzesrausch brutal über andere Völker hermachten um zu Macht, Erfolg (d.h. Glück) und Sieg zu gelangen. Jedes Mittel zu diesem Ziel war ihnen recht. Das bestätigt uns die Geschichte zur Genüge.

Der christliche Kreuzeskult betäubt die Menschen, macht sie buchstäblich besoffen und kann sie zu unberechenbaren Verbrechen treiben. Wer will das leugnen? Von den Kirchenvätern, über Kaiser Konstantin, den Päpsten und Kirchenfürsten, bis hin zu Hitler, gibt es da nichts zu leugnen. Die Geschichte kann sich selbst nicht verleugnen, kann nicht lügen und vertuschen. Was sie alle verband und verbindet ist der in ihrer Heilslehre enthaltene abgrundtiefe Judenhass, der den Juden jedes Heil abspricht und sie dauernd entmündigen will.

Dieser Hass ist in der dogmatisch verankerten christlichen Ersatz- oder Enterbungstheologie, im sogenannten Neuen Testament, und in den fundamentalen Aussagen über Erlösung und Heil der Menschen, zentral verankert. Diese Ersatz- oder Enterbungstheologie verbindet die Kirchenführer, die vielen freikirchlichen Führer und die christlichen Gemeinschaften miteinander. Im Zuge der erworbenen Menschenrechte und der interreligiösen Gespräche versuchen sie zwar die in ihrer “Bibel” verankerte Verwerfung der Juden zu übertünchen. Gerade das aber macht ihre religiöse Verschlagenheit und Durchtriebenheit erst recht offenkundig, denn sie lehnen es bis heute strikte und kategorisch ab sich dem gesamt-biblischen Wort der israelitisch-jüdischen Propheten zu öffnen – trotz aller schrecklichen Gräuel die diese Theologie bisher angerichtet hat und obwohl sie die Bibel (konkret den TaNaCH) als das Fundament ihres Glaubens bezeichnen! Wer soll das verstehen?

Im nächsten Gim wollen wir etwas über Zionisten und das Geld berichten. Mit einem Shalom grüsse ich alle ganz herzlich und wünsche allen einen tiefsinnigen, segensreichen Shabbat, selbst jenen, die arbeiten müssen.

Gregor Dalliard