Am Sonntag, den 17. Dezember 2017, treffen wir uns in Finsterhennen zu einer Chanukafeier. Wir laden dich herzlich ein. Anmeldungen: [email protected]/ tel.: 032 396 34 03 oder [email protected]/ tel.: 031 991 69 12.

"JaHuWaH freut sich über dich in Fröhlichkeit.. er jauchzt über dich mit Jubel" (Zeph 3,17).

Glaubensimpuls 319

Diese Haltung gehört zum Wesen JaHuWaHs. JaHuWaH will in diesem Verhältnis mit uns leben. Es ist undenkbar, dass Abraham sich von seinen frommen Götzen und ihrenTraditionen so schnell hätte lösen können, hätte er das faszinierende Wesen JaHuWaHs nicht auch von dieser Seite erfahren dürfen. Wie sehr unterscheidet sich doch JaHuWaH von allen Göttern und Gottheiten – und ihren Forderungen!!

Grimmig sind sie. Der Mensch, der ihnen anhängt lebt in der Angst. Er ist ihnen schutzlos, hilflos und blind ausgesetzt. Sie fordern Menschenopfer, Menschenblut, das Blut eines Menschenwesens, wenn möglich sollte dieser Mensch göttlicher, d.h. adliger Abstammung sein. Das ist das Kennzeichen aller Götter der Antike, bis hinein ins Mittelalter und darüber hinaus. Davon ist, ausser der jüdischen, jede Kultur bis heute noch tief geprägt. Dessen sind sich die meisten Menschen gar nicht bewusst.

Die Freude an den Göttern konnte in den Menschen die ihnen dienten nie aufkommen. Das ist nur verständlich. Wie sollten Götzen in den Herzen ihrer Anhänger jemals ein Echo der Freude und der Danksagung auslösen, ein Echo der Fröhlichkeit, des Jauchzens und des Jubels hervorbringen, wenn es diese Eigenschaften bei den Göttern selbst ja gar nicht zu finden gibt!

Für die Götter empfanden sie gar nichts ausser bittere Angst und Verzweiflung. Die Gemeinschaft der Menschen mit den Göttern wurde nur möglich über das Blut eines geopferten Menschen. Ohne Gemeinschaft mit den Göttern wollte aber keiner leben, denn davon hing das irdische Glück und das himmlische Leben ab. Es ist darum nicht verwunderlich, dass viele Völker äusserlich in aller Treue das mitvollzogen und mitvollziehen was die Götter über ihre Priester von ihnen fordern, innerlich aber von ihnen weg schauen.

Was der Gottheit blieb und bleibt, sind gigantische, immanente und geldfressende Gebetshäuser, Priester und viele Rituale, an denen die Menschen zwar äusserlich und ängstlich pflichtbewusst teilnehmen, aber echte Freude kommt dabei nicht auf. So war es bei den Azteken, den Kelten, ja auf der ganzen Welt – ja so ist es im Christentum. Die nicht biblische Erlösungslehre der Kirchen und christlichen Gemeinschaften entspricht diesen uralten, typisch heidnischen Göttertraditionen. Nach der christlichen Heilslehre kommt kein Mensch in den Himmel, niemand findet seinen inneren Frieden, es sei denn, dass er durch das Blutopfer der Gottheit Jesus Christus mit dem katholischen Gott versöhnt wird. Er ist eine Gottheit die sich nur über das Menschenblut des Gott-Menschen Jesus Christus beruhigen, besänftigen und versöhnen lässt. Eine Versöhnung mit einem äusserst bitteren Beigeschgmack und im höchsten Mass makaber.

Das ist sehr traurig und tragisch, vor allem deshalb, weil die Christen obendrauf noch behaupten ihr Jesus Christus sei der Jude Jahushua von Nazareth und ihr Gott sei JaHuWaH (JHWH), der Gott der Juden. Das ist der Gipfel an Rufmord und frommer Bosheit. Sie ist an Ungeheuerlichkeit nicht mehr zu überbieten! Von solchen niederträchtigen und folgenschweren Ideologien, die seit dem 2./3. Jh. ihren offiziellen Lauf nahmen und dem Faschismus den Weg ebneten, muss sich jeder konsequent lösen und verabschieden. Tiefe Dankbarkeit und Freude sollte uns dabei erfüllen, denn: “JaHuWaH freut sich über dich in Fröhlichkeit.. er jauchzt über dich mit Jubel” (Zeph 3,17).

Liebe Grüsse und einen gesegneten Shabbat mit einem herzlichen Shalom!

Gregor Dalliard