Die westliche Welt beugt sich dem radikal-religiösen Islam im Kampf gegen die Juden. Die Endlösung der Juden! Teil 3

Glaubensimpuls 168

In den letzten Wochen und Tagen haben bereits vier EU-Länder mit einer aussergewöhnlich hohen Zustimmung einen palästinensischen Staat innerhalb der Grenzen Israels gefordert. Die politischen Führer Schwedens gaben den Start zu diesem verwerflichen Handeln. Ihm folgten bisher die Führer Englands, Spaniens und Frankreichs! Warum ich den Ausdruck „politische Führer“ Schwedens oder „Führer“ wähle ist nicht von ungefähr. Wenn NetanJahu die Führer dieser europäischen Staaten Heuchler nennt, dann nicht zu Unrecht. Es ist ein offenes Geheimnis. Die politischen Führer dieser Staaten geben dem weltweiten Druck der radikal-islamischen Kräfte nach. Das zeigt uns dass die Politiker rein gar nichts aus der Geschichte gelernt haben. Darum wollen sie innerhalb der Grenzen Israels einen islamischen Staat. Sie alle wissen seit eh und je, dass dieser „Staat“, d.h. die religiös-radikalen islamistischen Führer in Israel – und nicht nur diese –, offen die totale Vernichtung der Juden anstreben.

Der Vatikan, selbst ein europäischer Staat, hüllt sich offiziell in Schweigen, tarnt und ziert sich, setzt aber seinen ganzen Einfluss für die Verwirklichung dieses Verbrechens gezielt ein. Vertreter der anglikanischen und anderer Kirchen, die selbst Wohnsitz in Israel haben, rufen in den Medien immer wieder zum Kampf gegen Israel auf – und die Juden lassen sie in ihrem Land gewähren!!

Mit dieser grausamen Entscheidung geben die Führer Europas grünes Licht für die Endlösung der Juden, denn was unterscheidet die Islamisten letztlich von der Ideologie Hitlers? Die europäischen Führer zetteln damit bewusst eine Hetzjagd gegen die Juden an, die den Staat Israel in eine noch verzweifeltere Lage bringt. Die Juden geraten dadurch auch intern in neue Bedrängnisse. Sie werden auch intern unerhörten Zerreissproben ausgesetzt, wie wir das als Aussenstehende nie ganz nachvollziehen werden können.

Die Islamisten bekennen sich seit Jahren in ihren Medien, bei innerarabischen Kongressen, in den Schulen und bei jeder öffentlichen Gelegenheit zur Vernichtung der Juden. Durch Verbrechen, Gewalttaten, Attentate, Schikanen, bei Erpressungen durch Entführungen u.a.m. bestätigen sie ihre Haltung mit aussergewöhnlichem Nachdruck. Es geht hier nicht um Rhetorik, wie europäische Staaten gelegentlich beschwichtigend beteuern. Die europäischen und internationalen Medien ermutigen mit ihren gezielten rabiaten antijüdischen und propalästinensischen Berichterstattungen die Islamisten in ihrem gezielten Vorhaben. Bis zu dieser Stunde kam von den „palästinensischen“ Führern kein Zeichen, zumindest kein ernstzunehmendes Zeichen, der Anerkennung des Staates Israel. Wenn sie auf Druck der europäischen Geldgeber dies tun werden, dann nur als Mittel zum Zweck, um nämlich die Juden gezielter vernichten zu können.

Erinnern wir uns! Die Engländer und Franzosen hatten 1917 das Ottomanische Reich (Türken) besiegt. Zu diesem Reich gehörte bis dahin „Palästina“. Zu „Palästina“ gehörte das heutige Israel, die heute von den „Palästinensern“ bewohnten Gebiete, Jordanien und die Golan Höhen. Jordanien war damals noch kein Staat. Im Kampf gegen die Türken hatten die Engländer und Franzosen die dort ansässigen Juden und Araber in den Krieg integriert und beiden Seiten gewisse Zugeständnisse gemacht. Beiden, den dort ansässigen Juden und Arabern, wurde die Unabhängigkeit versprochen. Die Balfour Deklaration von 1917 besagt, dass auf die Schaffung eines Nationalen Heims der Juden in „Palästina“ (im Land des alten Israel) hinzuwirken sei.

Nachdem die Türken besiegt waren bekamen die Araber verschiedene Staaten, die bis dahin in vielen z.T. streng organisierten, grösseren oder kleineren Stammesgruppen und Sippen lebten. So wurde z.B. Saudi-Arabien 1932 ein unabhängiger Staat, Libanon wurde 1943 ein unabhängiger Staat, Irak 1932, Syrien und Jordanien 1946, Kuwait 1961. Bis dahin gab es keine Staatsgrenzen auf die sich einer dieser Staaten hätte berufen können. Die Grenzen dieser arabischen Staaten gingen aus einem britisch-französischen Abkommen von 1916 hervor, das als Sykes-Picot-Abkommen bekannt ist.

Die Araber wollten das Land, das „Palästina“ genannt wurde, teilen. Zum Land „Palästina“ gehörte das heutige Jordanien!!, also das Land östlich des Jordans, Transjordanien und die heute von den „Palästinensern“ bewohnten Gebiete, ebenso das von den Israelis heute bewohnte Land und der Golan. Die Araber, die „Palästinenser“, bekamen fast 80% von ganz „Palästina“, das heutige Jordanien inbegriffen. Die im Land ansässigen Juden und das als Heimstätte den Juden zugesprochene Land betrug nur noch 20%. Die arabischen Führer aber wollten die im Lande ansässigen Juden vollkommen aus dem Nahen Osten vertreiben und schon gar keine „Neueinwanderer“ akzeptieren.

Sie wiegelten zwischen den beiden äusserst schrecklich geführten Weltkriegen, die in den christlichen Ländern entfacht und unter christlich geführten Staaten grausam ausgekämpft wurden, zum Judenhass auf und brachten Ende der vierziger Jahre eine Terrorwelle in Gang, die einem Tsunami, einem Orkan, gleichkommt. Was machte die UNO unter diesem arabischen (wirtschaftlichen: Öl) Druck? Sie gab dem Terror der Araber nach und teilte das den Juden verbliebene Land, die 20% des verbliebenen Landes, in einen jüdischen und einen arabischen Teil auf. Von aller Welt gedemütigt stimmten die Juden der Absicht der UNO zu, um endlich einen sicheren Ort des Lebens und des Friedens zu finden.

Was taten die Araber? Sie lehnten ab. Sie lehnten nicht nur ab! Die arabischen Staaten verbündeten sich 1948 zu einem gemeinsamen Krieg gegen das relativ kleine Häufchen der Juden. Schwer bewaffnet griffen sie das kleine Völklein der Juden an, das zu jener Zeit kaum Waffen besass. Wie ich im Gim 166 sagte, geschah das grosse Wunder, das alle Welt sprachlos machte. Die kleine Zahl des auserwählten Volkes siegte über eine gewaltige Übermacht, die es auslöschen wollte. Bis heute hat Israel die arabischen Armeen siegreich abgewehrt.

Die Existenz der Juden als Volk in Israel ist vor allem dem Vatikan ein nicht zu akzeptierendes Ärgernis. Stellen wir uns vor, seit ihrer offiziellen Gründung im vierten Jahrhundert lehrt die christliche Kirche – hochoffiziell –, dass es nie wieder einen Staat Israel geben wird, weil die Juden für immer verdammt sind und verdammt bleiben, weil sie den allmächtigen Gott, der nach der Lehre der Christen auf dieser Erde Mensch geworden war, getötet haben sollen. Der Beweis ihrer endgültigen Verwerfung ist die Tatsache, dass die Juden niemals mehr als Volk in Erscheinung treten werden. Das ist ihre zentrale Botschaft, das wichtigste aller Lehrdogmen. Anstelle der Juden, als Ersatz für die Juden (Ersatztheologie), hat der von den Juden getötete Gott die Kirche als sein neues Volk, als das Volk Gottes, erwählt, – und nun das!! Heute ist das Volk Gottes, als das Volk des JaHuWaH da, es existiert, es wohnt auf einem kleinen Platz seines ursprünglichen Territoriums, das JaHuWaH ihm für immer zusagte! Ist das nicht aussergewöhnlich?

Hat JaHuWaH nicht durch alle seine Propheten gesprochen, dass dieses Volk sein Volk ist und bleiben wird, dass er sich dieses seines Volkes am Ende der Tage, bei seinem Erscheinen auf dem ÖLBERG, also in seinem Land, am Tage JaHuWaHs (Tag des Herrn) in aussergewöhnlicher Weise annehmen werde (vgl. Sach 14,4; 2,14-17; als Metaphern: Sach 9,9-10; Hes 34,23ff; Mal 3,1ff; Dan 7,13-14 u.a.m.) und ihm die messianische Herrschaft (vgl. Dan 2,44; 7,18.22.27 u.a.m.) und die Weltevangelisation hin zum Vater und zu seinen Ordnungen (Sach 8,21-23 u.a.m.) anvertrauen und für immer übergeben werde?

Die Worte der Propheten JaHuWaHs erfüllen sich und werfen damit die ganze Ersatz- und Enterbungslehre der Landes- und Freikirchen mit einem Schlag über den Haufen. Nun müssten sie eigentlich zugeben, dass von JaHuWaH wiedergeborene, gerechtfertigte Juden niemals ihren trinitarischen Jesus-Gott annehmen müssen um von JaHuWaH angenommen zu sein. Sie waren immer schon bei JaHuWaH. Das lehrt uns sein prophetisches Wort das sich an den Juden erfüllt, nicht an Christen.

Ich muss mich unbedingt wiederholen, man möge mir verzeihen! Die Angelegenheit ist viel zu brisant. Das prophetische Wort macht die Christen heute verlegen. Es ist für sie eine äusserst peinliche Sache. Über fast zweitausend Jahre behaupten die Christen sie seien das Volk JaHuWaHs, das Volk Gottes! Wir betonen: Diese zentrale Botschaft der Christen wird durch die Heimkehr der Juden und die Anerkennung weltlicher Staaten auf den Kopf gestellt. Auf dieser Irrlehre bauten die Christen eine gewaltige Philosophie und Theologie auf, angefangen bei den frühen Kirchenvätern bis zum gegenwärtigen Papst. Auf Kosten dieser entsetzlichen Irrlehre, bei der sich die Christenheit auf ihren Jesus-Gott berufen und sich als das Volk Gottes bezeichnet, sind die schrecklichsten Verbrechen geschehen, wie sie diese Welt niemals mehr zu sehen bekommen wird. Sich als redliche bibeltreue Menschen davon zu lösen scheint bei Christen schier unmöglich. Der Geist der JaHuWaH prinzipiell widerspricht sitzt zutiefst in ihren Herzen.

Wir erinnern uns an die Generalversammlung der Vereinten Nationen, die am 29. November 1947 der Teilung „Palästinas“ zustimmte. Mit dreiunddreissig gegen dreizehn Stimmen und bei zehn Enthaltungen war die Zustimmung für die Neugründung des Staates Israel auf einem kleinen Teil seines ursprünglichen Landes abgesegnet. Die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit war übertroffen worden. Wer unterstützte die im Lande (Israel) schon lange ansässigen Juden? Wer unterstützte jene Juden die nach der grausamen Shoa (Katastrophe), bzw. nach dem Holocaust, in der westlichen Welt übrig geblieben waren, jene, die traumatisiert die Konzentrationslager überlebten, die abgelehnt und verfolgt wurden, die verunsichert, verängstigt, verstört niemandem mehr in der Welt trauen konnten und darum verzweifelt die Flucht in das ihnen von JaHuWaH zugesprochenes Land Israel ergriffen? Wer unterstütze jene Juden, die über Jahre von einem Versteck ins andere fliehen mussten und nie sicher davor waren gesehen, verraten oder geschnappt zu werden?

Damals waren es noch Länder wie die Vereinigten Staaten, die Sowjetunion, viele europäische Staaten, die meisten lateinamerikanischen Länder und die Mitgliedstaaten des britischen Commonwealth. Der Vatikan war vehement dagegen. Die entsetzlichen und grausamen Ereignisse der Shoa und die Zustände in denen sich die überlebenden Juden befanden, ja nicht einmal die grausamen Dinge die an Millionen von wehrlosen und schutzlosen jüdischen Jugendlichen, Kindern und alten Menschen geschehen waren und geschahen konnte die Herzen des Papstes, der Kardinäle und Bischöfe im Vatikan rühren um ein aufrichtiges bussfertiges JA zu 20% des bereits weitgehend von dort ansässigen Juden in ihrer alten Heimat abzugeben.

Diese Menschen im Staat Vatikan, die christliche Führung der Welt, dachten nur verbissen an ihre Theologie, an ihre Ersatztheologie. Sie sahen sich mit der neuen Staatsgründung der Juden innerhalb der ihnen von JaHuWaH verheissenen Grenzen entblösst, sie sahen sich ihrer bisherigen Theologie beraubt. Würden sie die prophetischen Worte JaHuWaHs in der Thora und Propheten akzeptieren, wäre all das Übel nicht geschehen. Doch sie versteifen ihren Nacken gegen die Wahrheit! Nach ihrer christlichen Grundlehre hatten die Juden die Tötung ihres zweiten Gottes, des Jesus-Gottes, der als Vater Mensch geworden war auf dem Gewissen. Die entsprechende gerechte Strafe dafür war – nach ihrer Lehre – dass sie nie wieder als Volk auftreten würden, sondern als Volk für immer verworfen bleiben würden und für immer in der Welt umherirren müssten. Und nun das!

Kühl, ja eiskalt, verdrängen Papst, Kardinäle und Bischöfe die schreckliche Tatsache, dass bereits die Kirchenväter die Grundlage, den Startschuss, zur Shoa, zum Holocaust gaben. Hitler war ein Werkzeug dieses Geistes! Sie hüten und bewahren die Theologie der Kirchenväter, ihrer Kirchengründer, wie ihr eigenes Leben. Sie identifizieren sich vollkommen mit diesen Lehren. Darum würden sie lieber sterben als der Einsicht Raum zu geben und umzukehren. Ihre religiös krankhafte Egozentrik, mit der sie nicht nur die Juden, sondern die ganze Menschheit bis heute quälten lässt keine Einsicht zu. Als sich die Päpste im vierten Jahrhundert schrittweise der kaiserlichen Stellung bemächtigten, entwickelten sie in allen Bereichen des Lebens, der Religion und der Politik, eine Kultur des Judenhasses (Antisemitismus), die zum Holocaust führen musste und die nächste grosse Katastrophe (Holocaust) über die Juden bringen wird.

Durch seine ganze Geschichte hindurch musste das israelitisch-jüdische Volk in regelmässigen Abständen die absolute Verlassenheit innerhalb der Grenzen dieser Welt durchleiden. Seit ihrem Aufenthalt in Ägypten, als nach dem Tod Josefs neue Pharaonen an die Macht kamen, starteten die Mächtigen den Versuch das jüdisch-israelitische Volk sukzessive in die Enge zu treiben und auszurotten. Man mag über den folgenden Satz im Lichte des Holocaust denken wie man mag. Aber immer wieder dann, wenn dieses Volk, das Volk JaHuWaHs (Gottes), die absolute weltweite Verlassenheit durchleiden musste, zeigte JaHuWaH seine Herrlichkeit und zeigte seinem Volk seine Gegenwart und Bundestreue. So wird es auch bleiben. Das sagt uns sein prophetisches Wort und die Geschichte hat es bis heute bestätigt!

Von Herzen wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat. Shalom!

Gregor Dalliard