„Denn Jahweh sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber Jahweh sieht auf das Herz“ (1Sam 16,7).

Glaubensimpuls 68

Seit Jahren begleitet mich dieser Vers. Bei manchen Herausforderungen beim Bibellesen hat mich dieser Ausspruch Jahwehs durch seine Propheten, Jahshua und Apostel davor  bewahrt, die in der Bibel geoffenbarte und erkannte Wahrheit zu unterdrücken, zu ignorieren, und sie aus Rücksicht zur Kirche oder eines Menschen nicht zu bekennen. Aus Angst vor dem Abbruch menschlicher Beziehungen, was gelegentlich vorübergehend  recht weh tun mag, ist der Mensch versucht recht locker mit erkannten biblischen Zusammenhängen, die ihm aufgeschlossen werden, umzugehen um mit der religiösen Mehrheit oder Masse mitschwimmen zu können. So glaubt mancher sich Probleme vom Halse zu halten.

Dieser hilfreiche und richtungweisende Vers in 1Sam 16,7 begegnet uns in dieser oder einer ähnlichen Weise immer wieder in der Bibel. Solche Verse sind meistens in Verbindung mit der Aufforderung an uns geschrieben, sich offen, klar und ungeteilt zum Wort und zur Führung unseres himmlischen Vaters Jahweh zu bekennen. Alle gerechten israelitisch-jüdischen Menschen, allen voran die Propheten, Jahshua, die Apostel und Frauen, die Jahshua begleiteten, waren davon erfüllt.  Es geht um die einzigartige Grösse Jahwehs, sein Ehre, seine Heilspläne und seine Führung durch unser Leben, von der wir, seine Geschöpfe, total abhängig sind. Segen und Fluch hängen davon ab. Oft stehen solche Verse in Verbindung mit Demut geschrieben.

In keiner Religion, in keiner religiösen Ideologie und in keinem Meditationsritual begegnet uns dieses lebenswichtige Bekenntnis in einer so ergreifenden und  alles Leben umfassenden Weise wie in den Bundesschriften (BuS), d.h. in der Thora, den Propheten und den Schriften. Dieses Bekenntnis ist in Bezug auf unsere Eigenverantwortung unserem Schöpfer gegenüber und für die Bewahrung unserer  Glaubensfreiheit so unerlässlich. Diese Botschaft Jahwehs an die Propheten haben uns die Zeugen der Bekenntnisschriften (BeS), Evangelien und Briefe (von den katholisch-christlichen Kirchenvätern im ersatztheologischen Sinn Neues Testament, NT, genannt) ebenso unmissverständlich weitergegeben.

Jahweh versucht das Herz eines jeden Menschen ganz persönlich zu erreichen. Er will mit uns zusammenleben, zu unserem Besten. Damit beschneidet er nicht unsere Freiheit. Er führt sie zur Entfaltung und garantiert sie uns. Alles Vorgetäuschte, alles Unechte, Falsche, Unaufrichtige, Hinterlistige, Irreführende, zur Schau gestellte (Theater), jede Verstellung und Verschleierung vor ihm, in der Beziehung zu ihm, ist ihm ein Gräuel. Ebenso ist ihm jede religiöse „Persönlichkeit“, die sich als Heilsersatz zwischen ihm und einem Menschen setzt, ein Gräuel. Darum ist ihm auch jede kirchliche Liturgie und Sakramentenspendung mit der damit verbunden Zurschaustellung von religiösen Führern, Kultgegenständen und Totengebeinen (Reliquien) ein Gräuel, ebenso Geldspenden für Selig- und Heiligsprechungen, Ablassgeld (Messstipendien) für die Seelenruhe Verstorbener u.v.m. Die Kirchen haben diese Dinge weitgehend von den griechischen Götter-Schauspielen (Theater, liturgische Götterdramen) übernommen und schrittweise in die Gemeinden eingeführt. Daraus ist dann die päpstliche Weltkirche (mit ihren ökumenischen Tochterkirchen) entstanden, die sich ihrer allgegenwärtigen, oft getarnten aber unbegrenzten Macht, ihrem unsäglichen Materialismus und ihrer unersättlichen Gier nach Reichtum verpflichtet weiss, den sie durch den Vatikan, Dome, Kathedralen, Wallfahrtsbasiliken, Klosteranlagen u.v.a.m. vor der ganzen Welt zur Schau stellt – immer schön brav mit dem Argument überdeckt, dass all das zur grösseren Ehre Gottes und zur Abtötung des eigenen Ichs geschieht!

Jahweh ist reines Leben und nichts als Leben! Das offenbart uns Jahweh durch alle seine Propheten, Jahshua und die Apostel. Show hat hier keinen Platz, nur schonungslose Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Darum will Jahweh, der Erlöser (Gott) und Vater Israels, der Propheten und Jahshuas einen aufrichtigen, herzlichen, väterlich-brüderlichen oder mütterlich-schwesterlichen, ungekünstelten Umgang des Menschen mit sich haben – in allen Dingen des Lebens. Er schaut in allen Dingen nur auf unser Herz, ob es denn bemüht ist sich allezeit an seinen heilschaffenden und segenspendenden Weisungen und Lehren zu orientieren und diese nach bester Erkenntnis, Einsicht und Vermögen umzusetzen und dafür gerade zu stehen bereit ist. Davon soll unser Leben, unsere Gebetshaltung und unser Glaubensbekenntnis bestimmt sein. Nur auf diesem Weg ehren wir ihn entsprechend mit unserem Leben wie das die Propheten, Jahshua, die gerechten Juden, die Apostel und die Frauen um Jahshua herum taten. In dieser bereiten Haltung lassen wir es ihm gegenüber zu, dass er uns in allem entsprechend segnen und führen kann, gerade wegen unserer Schwächen. Ist das nicht fantastisch?

Dieser Anspruch Jahwehs wird von vielen, die sich auf die Bibel berufen,  meistens aus dem Zusammenhang gerissen und zweckentfremdet. Man benimmt sich Jahweh gegenüber meistens so, als wäre er gar nicht existent und auf keinen Fall ernst zu nehmen, obwohl sich die Kirchen auf die Bibel als das Wort Jahwehs, der Propheten, Jahshuas und der Apostel berufen.

Nehmen wir wieder einmal das altbekannte zentrale Beispiel der Drei-Gott-Personen, der sogenannten Dreifaltigkeitslehre. Diese Lehre nimmt in den Kirchen absolute oberste Priorität ein und füllt ganze Bibliotheken, während sie weder von Jahweh noch von den Propheten, Jahshua, den gerechten Juden, wie den Aposteln und anderen jemals bezeugt und gelehrt worden ist. Warum wird in diesem für die Kirche wesentlichsten aller Lehrpunkte die Stimme Jahwehs, des Schöpfers Himmels und der Erde, deines und meines Schöpfers, die Stimme aller israelitisch-jüdischen Propheten und Zeugen Jahwehs, des Juden Jahshua HaMashiach, als der Zeuge Jahwehs, und die Stimme der gerechten Juden wie die der Apostel und die vieler vieler anderer jüdischer Zeugen, die die ersten Mashiachgemeinden (messianische Gemeinden) ausmachten, überhört und kaltgestellt, gerade so als hätten sie nie existiert?

Nun sollte heute bald jedem Prediger, Pastor, Pfarrer und jedem Israelwerk klar geworden sein, dass vor allem das christliche Abendland, d.h. die Köpfe unserer Vorväter, von den Kirchenvätern, den christlichen Kaisern und dem späteren Papsttum einer heidnisch-christlichen Hirnwäsche unterworfen worden sind, offiziell ab dem 4.Jh. Diese ausgeklügelte raffinierte Unterwerfungsmethode macht es selbst uns heute äusserst schwer die Bedeutung und die Zusammenhänge des biblischen Offenbarungsgutes in seiner umfassenden Ernsthaftigkeit und mit seinem reichen Segenspotential  zu erkennen, zu verstehen und aufrichtig und redlich im Glauben umzusetzen, wie Jahweh dies zu unserem Segen meint und will. Bis in alle beeinflussbaren Bereiche des menschlichen Lebens hinein, hinein in die tiefsten Tiefen der menschlichen Regungen, sind unsere Vorväter und wir von einer antijüdischen und damit komplett missverständlichen Haltung den Juden gegenüber und damit auch der Bibel gegenüber durchtränkt und geprägt worden, buchstäblich durchsoffen worden. Die Köpfe, Bibliotheken, Dogmen und Lehren sind voll davon, randvoll!!

Mit diesen antijüdisch vollgestopften Köpfen machen wir uns an die Bibel heran – jedenfalls erging es mir vor Jahren so! Doch seit ein paar Jahren ist ein Prozess zurück zum Reichtum unserer Glaubenswurzeln im Gange. Durch die modernen Medien geschichtlich aufgeklärt, erkennen immer mehr Menschen den ungeheuerlichen kirchlichen Betrug und die unberechenbare Irreführung durch die Kirche (bzw. Kirchen), der ihre Vorväter und sie selbst ahnungslos zum Opfer gefallen sind und wie Sklaven dienen mussten.

Nun erkennen laufend Menschen, dass es anhand der Offenbarung Jahwehs, der Lehre der Propheten, Jahshuas und der Apostel – alles Juden, bis zu ihrem Tod – eine Blasphemie, eine Jahwehlästerung (Gotteslästerung) ist, was einige beherrschende, vor nichts zurückschreckende Kirchenväter unter der Führung des römischen heidnisch-christlichen Kaisers Konstantin auf dem ersten römischen Staatskirchenkonzil von Nizäa 325 n.u.Z. widerrechtlich durchsetzten und anrichteten. Sie verweigerten Jahweh, dem Schöpfer des Lebens, ihren Gehorsam, ebenso den Propheten, Jahshua und den Aposteln. Nicht nur das, sie teilten Jahweh, den Gott (Erlöser) und  Vater Jahshuas und unser Gott (Erlöser) und Vater (vgl Jo 20,17) in drei Gottpersonen, d.h. in drei Gottheiten auf, d.h. in einen dreieinigen Gott, nach dem Muster der Gottheiten in den heidnischen Grossreligionen. (Der Islam ab dem 6. Jh war eine Reaktion auf diese Verunstaltung Jahwehs!).

Aus dem jüdischen Jahshua, der sich selbst als Prophet bezeichnete und vom himmlischen Vater als solcher verheissen war (vgl. 5Mo 18,15.18; Jo 5,46-47; Apg 3,22), der von sich sagte, dass er nicht gut sei, sondern nur der Vater allein (vgl. Mk 10,18; Lk 18,19), machten sie einen heidnischen Gott mit Namen Jesus. Den heidnischen Gottheiten entsprechend machten sie ihn zum Idol der Anbetung. Sie lehrten jetzt: Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch (griech. Philosophie). Sie lehrten ihn von nun an als jenen Gott, der im Fleisch erschienen ist, genau nach den heidnischen Traditionen und Vorgaben. Sie lösten also Jahshua aus seinem Judesein heraus. Daraus folgte ein Rattenschwanz von heute zum Teil äusserst peinlichen Lehren mit ungeheuerlichen Folgen wie Jungfrauenzeugung, Zölibat u.a.m. Schliesslich nahmen sie Jahweh den Geist weg und machten daraus eine dritte Gottperson usw.

Da nun viele Menschen diese haarsträubenden innertheologischen Widersprüche der Kirche und die Gegensätze zur Bibel erkennen, aber ihr angestammtes kirchliches Gesellschaftsgefüge nicht zu verlassen vermögen oder nicht verlassen wollen, verharren sie in den Strukturen der Kirchen mit der Bemerkung: „Gott sieht das Herz an“. Sie wollen damit also ausdrücken, was kümmern mich irrige, dem Wort Jahwehs, Jahshuas und den Aposteln widersprechende Lehren und Dogmen der Kirchen, ich fühle mich wohl in dieser oder jener angestammten Kirche, in diesem oder jenem Hauskreis, ich bekenne mich aus taktischen Gründen, auch aus Gründen des Selbstschutzes, nicht offen zu dem in der Bibel geoffenbarten und bezeugten Jahweh, obwohl ich dieses widernatürliche theologische Chaos durchschaut habe. Die Kirche hat ja auch die Bibel. Warum sollte ich mich outen, bekennen. Vielleicht kann ich ja doch noch etwas bewirken in der Kirche.. Gott sieht das Herz an! Das ist natürlich ein Unsinn, entbehrt jeder Forderung Jahwehs, der Propheten, Jahshuas und der Apostel und bringt die betreffende Person und ihr Umfeld um den Schutz und Segen Jahwehs.

Jahweh fordert uns in der ganzen Schrift immer wieder auf ihn allein zu hören und ihn allein ungeteilt als den einzig EINEN Erlöser (d.h. Gott) anzubeten und zu bekennen, d.h. dass jede Erlösung in ihrer speziellen Art, zu welcher Zeit, aus welcher Situation heraus, immer von Jahweh ausgegangen ist und geht und von seinen Propheten und seinem Mashiach umgesetzt worden ist und umgesetzt werden wird. Daran hielten alle Propheten, Jahshua, die gläubigen Juden der Bibel, die Apostel und die ersten Gemeinden, die nur aus mashiachgläubigen (messiasgläubigen) Juden bestanden, fest. Auf diesem Gehorsam liegt Versöhnung, Segen und der innere Friede.

Es ist verständlich, dass alles seine Zeit braucht. So braucht es Zeit und Geduld bis etwas aus der Bibel Erkanntes praktisch umgesetzt werden kann. Jahweh schaut auf das Herz, auf unsere Gesinnung, auf unseren schrittweisen Umgang mit dem uns Geschenkten, Ekannten. Doch wir können das uns Erkannte nicht bewusst auf lange Sicht ignorieren und nicht umsetzen wollen. Es kann uns wieder genommen werden, was ein Segensverlust für uns, unsere Mitmenschen und auch für unsere Nachkommen mit sich bringen kann.

Vor wenigen Wochen haben manche von uns das Lichterfest (Bekenntnisfest) Chanukka gefeiert. In diesem Zusammenhang steht die Entschlossenheit des wiedergeborenen, jahwehtreuen Jehuda Makkabi und seine Weigerung sich dem System der griechischen Mehrgötterlehre zu unterwerfen. Dank der Entschlossenheit der Familie Makkabi (Hammer) und dem Bekenntnis, dass Jahweh allein ECHAD, d.h. einzig EINER ist, ist das wunderbare Offenbarungsgut Jahwehs vor dem Untergang bewahrt und weitergegeben worden. Die Familien Makkabi (Hammer) waren bereit dafür ihr Leben zu lassen, zu sterben. Um das Jahr 37 v.u.Z. haben die Römer unter der Herrschaft des Herodes die Familien Hammer fast ausgerottet, doch etliche konnten fliehen. Alle Propheten Jahwehs, so auch Jahshua der Mashiach, waren ihrem Wesen nach Makkabi, Hammer.

Jahshua und die Apostel waren vom Wesen Jahwehs und seinen Heilsplänen so erfasst und erfüllt, dass auch sie bereit waren, trotz der brutalen Herrschaft der Römer, für Jahwehs Sache einzustehen und zu sterben. Der Vater sah ihr Herz an! Jahshua wurde wegen der Treue und wegen seines Bekenntnisses zum einzig EINEN Vater und dessen Heilsplänen von den Römern grausam gepfählt. Ein solcher Glaube, der alle Götter als nichtig ablehnte und damit dem römischen Kaiser seine  Göttlichkeit absprach, galt zu jener Zeit als Atheismus und musste nach römischem Recht mit dem Tod geahndet werden.

Auch Shaul (Paulus) gehört seinem Wesen nach zu den Makkabi. Vor der Stadt Damaskus geriet er in Verzückung und hatte eine Vision bei der er in seinem Innern eine Stimme hörte, darum hörten seine Begleiter nichts. Er hörte die Stimme Jahshuas des Nazoräers: „Ich bin Jahshua der Nazoräer, den du verfolgst“ (Apg 22, 8). Was manche Leser mit ersatztheologischer trinitarischer Prägung erstaunen muss ist die Tatsache, dass der zur Rechten des Vaters sitzende Jahshua (eine israelitisch-jüdische Redewende, die die Rechtgläubigkeit Jahshuas während seines Lebens ausdrücken will) sich nicht als der angeblich erhöhte Kyrios (Gott) offenbart, den es so nur in der Kirche gibt, sondern „bloss“ als Jahshua der Nazoräer!

Shaul, der sich zu jener Zeit noch strengen jüdischen Menschengeboten (Gesetz, vgl. Mt 15,6) verpflichtet fühlte, zog sich nach Arabien und Damaskus zurück um die Thora, die Propheten und Schriften in ihrem Zusammenhang genau zu studieren. Als er die Sendung und die Botschaft Jahshuas des Nazoräers aus Mose, Propheten und Schriften verstand, dass Jahshua dazu gesandt war die „verlorenen“ Schafe Israels zurückzuführen, zu denen auch er bisher gehörte, wollte er nur noch, wie die Propheten, wie die Makkabi, wie Jahshua, der ihn nun zur Bibel und damit zumVater zurückgebracht hatte, mit ganzem Herzen den Vater und sein Wort allein verherrlichen. In allen uns zugänglichen Briefen schreibt er ganz begeistert von Jahshua und dessen Hingabe an den Vater. Shaul liebte den Vater von nun an mit ungeteiltem Herzen, gemäss Thora, Propheten und Schriften wie die Propheten, die Makkabi und Jahshua. Er konnte sich darum mit Jahshua identifizieren und schrieb in überschäumender Weise, aus tiefster Dankbarkeit: „..nicht mehr ich lebe, sondern der Mashiach lebt in mir“ (Gal2,20), d.h. ich lebe nicht mehr nach strengen Menschengeboten (Gesetz, Mt 15,6) irgend einer Sekte, sondern im Geiste Jahshuas, wie Jahshua der Nazoräer, der mich zum Vater zurückbrachte, nach dem Wort Jahwehs in der Thora, Propheten und Schriften, nach den Bundesschriften (BuS). Wenn Shaul gelegentlich, wie etwa bei der Wiederkunft Jahshuas und dem damit verbundenen Rat an junge Männer und Frauen nicht mehr zu heiraten, über die Stränge schlägt und verkehrt lag, wie auch in andern Sachen, so dürfen wir uns darüber nicht ärgern. Warum? Er selbst betrachtete seine Briefe nicht als Kanon, nicht als Bibel, darum sollten wir sie auch nicht als solche bewerten, sondern als Bekenntnisschriften (BeS). Shaul kann erst für solche ein Problem darstellen, die seine Briefe als Kanon, als der Thora, den Propheten und Schriften gleichwertig ansehen und glauben. Diese Stellung gaben seinen Briefen offiziell erst Kirchenväter und Papst Damasus im 4.Jh. Shaul hätte so was nie gewollt und akzeptiert. Aber was geht uns der Kanon der Kirchenväter und Päpste an. Von solchen Menschen schreibt Shaul mit tiefer Traurigkeit als von grausamen Wölfen (vgl. Apg 20,29). In meinen Arbeiten „Redet die Wahrheit“ habe ich eingehender über die sogenannte neutestamentliche Kanonbildung durch Kirchenväter und Papst geschrieben. Wir bleiben und forschen mit grosser und ungeteilter Freude in dem was Jahweh, Jahshua und die Apostel selbst uns als Kanon (Richtschnur) gegeben haben, woraus bisher nicht nur die Juden von Beröa allein schöpfen durften!

In dieser ungeteilten gemeinsamen Freude grüsse ich alle herzlich und wünsche allen einen besinnlichen Shabbat. Shabbat Shalom

Gregor Dalliard