„.. denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jahshua HaMashiach“ (Apg 8,16)

Glaubensimpuls 72

Im letzten Gim 71 habe ich darauf hingewiesen, dass im Zentrum der Sendung und des Dienstes Jahshuas erstens die Rückführung oder Heimführung der „verlorenen“ Schafe Israels zum himmlischen Vater Jahweh stand, d.h. zur vollkommenen Beziehung mit Jahweh. Eine Auswahl (festgesetzte Zahl, Vollzahl, vgl. Röm 11,25; Apg 15,14) aus den Nachkommen der verheideten und damit der „verlorenen“ zehn Stämme, der (Israel-) Nationen, und z.T. irregeführter Juden, sollten durch Jahshua wieder zu der tiefen Jahwehbeziehung der Glaubensväter (Propheten vgl. Hebr 1,1) geführt werden (vgl. Lk 15,11-32). Die Sendung Jahshuas entsprach damit dem Bund und den entsprechenden Verheissungen in der Bibel.

Zweitens berief sich Jahshua in seinem ganzen Wirken allein auf die Offenbarungen Jahwehs, die er durch seine Propheten kundtat und die in den Bundesschriften (BuS = AT), also in der Thora, den Propheten und Schriften gesammelt sind. In seinem Dienst hat er sich nie auf etwas anderes berufen (vgl. Mt 4,4.7.10; Mk 5,17-19; Mk 12,29-34; Röm 1,1-3; 15,8-19 u.a.m.).

In demselben Geist wirkten und lehrten auch die Apostel, auch Shaul. In der Mitte ihrer Verkündigung stand die Rückführung des „Verlorenen“ aus dem Bundesvolk zu Jahweh, zurück zu einer lebendigen Jahwehbeziehung. Jahshua bezeichnete die tiefe persönliche Beziehung zu Jahweh als das wichtigste Ziel, das ein Mensch in diesem Leben erreichen soll: „Höre Israel: Jahweh, unser Erlöser (= Gott), ist EINER, und du sollst (wirst) Jahweh, deinen Erlöser (= Gott), lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft“ (Mk 12,29-30; 5Mo 6, 4-5). Was Jahshua hier bezeugt ist umwerfend. Kein Bibelgläubiger darf an dieser Mitte der Jahwehliebe, -beziehung und -anbetung vorbei gehen. Jeder andere Weg und jede andere Form der Anbetung ist verwerflich und raubt uns unsere Glaubensmündigkeit – das will unser Schöpfer Jahweh nicht.  Dieses Zeugnis Jahshuas verwerfen aber die meisten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, indem sie trinitarische Gottheiten anbeten, d.h. sie geben sich okkult-magischen Kräften hin, deren Quellen aus den traditionellen heidnischen Lehren von drei Gottheiten (Drei-Götter-Personen) fliessen, die sie darum hindern Jahweh als den einzig EINEN ungeteilt zu lieben und anzubeten, so wie dies Jahshua, die Apostel und die Gemeinden in den ersten Jahrhunderten taten. Darum trifft auf die Kirchen und jene Gemeinschaften, die dreieinige Gott-Personen (eine Dreifaltigkeit) anbeten und damit Jahshua als Gott anbeten das Urteil, das über das Mischvolk von Shomron (Samariter) gesprochen ist: „So fürchteten sie Jahweh und dienten gleichzeitig ihren Göttern (Erlösern) entsprechend dem Brauch der Heiden..“ (2Kö 17,33). Die Vermischung Jahwehs mit Göttern ist die verwerflichste Art des Götzendienstes. Wir wissen aus vielen Zeugnissen der Bibel, dass Jahweh ein solches Verhalten nicht ungestraft lässt, vor allem für solche die sich auf sein Wort, die Bibel, berufen und dennoch nicht umsinnen, nicht davon lassen.

Darum kam es in Shomron (Samaria) zwischen den Aposteln und Simon dem Magier (Zauberer) zu einer heftigen Auseinandersetzung. Simon der Magier lebte in diesem Dreigötterkult, der in allen heidnischen Kulturen zu finden ist und bezog seine Lehre und seine Wunderkräfte aus diesem Kult. Die Shomroner meinten dies sei die wahre Kraft Jahwehs und die wahre Jahwehbeziehung (vgl. Jo 4,20, Garizim). Darum hingen sie ihm alle so sehr an (vgl. Apg 8,10-11). Er kam durch Philipp zum Glauben an Jahshua und wurde auf den Namen des Jahshua getauft. (Apg 8,13). Nach dem gängigen kirchlichen und freikirchlichen Verständnis war er nun Kind Jahwehs (Gottes) geworden, denn er hatte Jahshua angenommen, ihm sein Leben übergeben, ihn in sein Leben aufgenommen, sich bekehrt und sich taufen lassen. Das ist die Denkweise und Lehre der meisten traditionellen Freikirchen und Kirchen. Das wird als Wiedergeburt gelehrt und verstanden.

Doch achten wir auf Folgendes! Ich möchte das noch einmal betonen, weil die meisten kirchlich gebundenen Menschen hier, d.h. bei dem Glauben an Jahshua und der Taufe auf den Namen Jahshuas, einfach stehen bleiben. Damit geben sie sich dem Ungehorsam hin, verlästern den Namen und das Wesen Jahwehs, den Namen Jahshuas und dessen Sendung und hindern die Menschen in die Beziehung Jahwehs, in ein Leben der Fülle und des Friedens hineinzuwachsen. Damit bereiten sie sich Gerichte, die dem Ungehorsam folgen und berauben sich und viele des Segens. Für die Apostel war der Glaube an Jahshua und die Taufe auf den Namen Jahshua noch keine Wiedergeburt, keine Bekehrung, sondern erst der Anfang, der Beginn der Wiedergeburt.

Simon der Zauberer erkannte was die Verkündigung des biblischen,   prophetisch-zusammenhängenden Wortes der Apostel Kepha und Jochanan (Johannes) bei den Zuhörern auslöste. Das ist sehr zu beachten! Sie alle waren vorher von Philipp zum Glauben an Jahshua geführt und auf den Namen Jahshua getauft worden. Nun sah er wie durch die Verkündigung die Beziehung Jahwehs (der heilige Geist) über diese aufrichtigen Menschen kam und wie diese Menschen von dieser Beziehung erfasst wurden und was sie bewirkte. (vgl. Apg 8,17). Darum möchte ich diese Tatsache noch einmal hervorheben.  Wodurch wurde das Erfülltwerden mit dem Geist Jahwehs in diesen Menschen ausgelöst? Ganz allein dadurch, dass die Apostel den Zuhörern das Wesen, den Heilsplan, die vollkommene Versöhnung, ihre erneute Zugehörigkeit zu Jahweh, den Willen, die Wunderwerke und die Ordnungen Jahwehs als Segen in Fülle, in Frieden und Freiheit predigten – und vieles mehr, alles aus der Fülle der Thora, den Propheten und Schriften. So führten die Apostel sie in die wahre grosse Kraft (Geist) Jahwehs ein, denn diese Kraft kannten sie bisher nicht. Auf dem Berg Garizim wurde anders gelehrt (vgl. Jo 4,20, Apg 8, 10-11), sie kannten die Beziehung von Jahweh und zu Jahweh bisher nicht oder wenn, dann nur schwammig und widersprüchlich.

Simon der Zauberer war zwar, wie wir allgemein sagen, Christ geworden und blieb dennoch Heide, weil er die Jahwehbeziehung ablehnte. Er liess die Beziehung von Jahweh, die Gabe des heiligen Geistes, nicht zu. Er war nicht bereit und willig sein Herz der Botschaft der Apostel zu öffnen, d.h. jener Jahwehbeziehung zu öffnen wie Jahshua sie lebte, pflegte und forderte, obwohl er an Jahshua glaubte und auf den Namen Jahshuas getauft war. Aber genau daran und darin werden die Geister geschieden. Man kann an Jahshua glauben, sich auf den Namen Jahshuas taufen lassen, das funktioniert alles. Sobald es aber um die Weiterführung dieses Weges geht, vom Glauben an Jahshua (Dienst des Jahshua) in den Glauben des Jahshua, in die Beziehung des Jahshua zum Abba Vater, hin zur alleinigen Anbetung Jahwehs, dann ist Schluss. Man möchte weiterhin den heidnisch-hellenistischen trinitarischen Jesus-Gott anbeten. Das Teuflische an dieser Anbetungslehre ist, dass den Anhängern dieser Lehre vorgegaukelt wird der trinitarische Jesus-Gott sei der verherrlichte Jahshua von Nazareth, der damit kein Jude mehr sei, sondern eben der erhöhte trinitarische Kyrios der Kirche. Diese Lehre wurde ein wesentlicher zentraler Teil der Kirchenväter, nachdem sie sich vom biblisch-prophetischen Wort und damit von Jahweh und der Lehre Jahshuas gelöst hatten.

Simon wollte vor Jahweh nicht kapitulieren, zerbrechen, nur vor Jahshua. Er wollte die Kraft Jahshuas. Er wollte nicht den Weg des „verlorenen“ Sohnes in der Erzählung von Jahshua gehen (vgl. Lk 15,11-32). Jahshua erzählt uns diese Begebenheit um uns zu zeigen wie eine Wiedergeburt geschieht und wo sie ihre Erfüllung findet. Wird jemand voll des Geistes, dann verläuft der Weg und endet der Weg genau so wie Jahshua ihn hier schildert. Nocheinmal: wir können Jahshua in unser Leben aufnehmen und auf seinen Namen getauft sein, wenn wir nicht in uns gehen, nicht kapitulieren und nicht in das offene und wartende Herz des himmlischen Vaters und in seine ausgebreiteten Arme fallen, dann nützt uns alles ander nichts, dann sind wir Opfer einer frommen Philosophie geworden. Dann haben wir die Sendung und den Dienst Jahshuas nicht verstanden, wir bleiben draussen, ausserhalb der herzlichen Geborgenheit des Vaters, ausserhalb seiner väterlichen, bzw. mütterlichen Umarmung und Beheimatung. Wir haben dann auch nicht den Geist Jahwehs, sind keine Söhne (Kinder), bleiben weiterhin „verlorene“ Söhne und damit wären wir auch keine Erben Jahwehs und Miterben des Mashiach (vgl Röm 8,14-17).

Bedenken wir: Jahshua ging es immer allein darum seine Zuhörer zu einer tiefinnigen Beziehung zum Abba Jahweh zu führen, zu jenem Abba der in den Bundesschriften (BuS = AT) bezeugt ist. Wer sagt ich folge Jahshua nach muss wissen, dass diese Nachfolge immer hin zum himmlischen Vater, dem Schöpfer unseres Lebens führt, also zu einer tiefinnigen Jahwehbeziehung. Das erst ist die Frucht der Wiedergeburt. Das Kennzeichen der Wiedergeburt ist die alleinige Liebe und Anbetung Jahwehs, da gibt es gemäss Lehre der Propheten, Jahshuas und der Apostel nichts daneben, das auch noch angebetet oder angesprochen wird. Jahshua hat uns diesen Weg vorgelebt und bezeugt. Er fordert von seinen Nachfolgern genau den gleichen Weg einzuschlagen und zu gehen (vgl. Mk 12, 29-3o). Darum soll jeder, der ihm auf diesem Weg nachfolgen will seine Nachfolgekosten vorher berechnen (vgl. Lk 14,28f), denn um uns herum herrschen andere Glaubens- und Anbetungssitten.

Jahshua spricht ganz offen vom Hass der Welt jenen gegenüber die seinen und unseren Abba Jahweh allein anbeten und dies mit ungeteiltem Herzen tun (vgl. Mk 13,13; Mt 10,22; 24,9; Lk 21,17; Jo 15,18.19 u.a.m.) Aus dem Kontext dieser und anderer Aussagen spricht Jahshua hier ganz klar von der religiösen Welt, die keine Beziehung zu seinem und unserem Vater hat, die also den heiligen Geist nicht hat, wie der Christ Simon von Garizim. Die zweitausendjährige Kirchengeschichte bestätigt die Aussagen Jahshuas. Niemand ist mehr gehasst, verfolgt, gedemütigt und lebendigen Leibes verbrannt und massakriert worden als die gerechten Juden, die allein an der Anbetung Jahwehs festhielten wie Jahshua und die Apostel. Ebenso gnadenlos wurden alle Christen verfolgt und umgebracht, die aus der Schrift erkannten, dass die Trinitätslehre (Drei-Gott-Personen, die es anzubeten gilt) keine Lehre Jahshuas und der Apostel ist, sondern purer Götzendienst. Dieser Hass wurde von den abtrünnigen Kirchenvätern entfacht, von Mönchen, Nonnen und den Päpsten bis zum äussersten Exzess gefördert und wird in den gegenwärtig gültigen Lehrdogmen meistens stillschweigend wach gehalten. Selbst die Reformatoren nahmen an diesem Hass teil, ja sie trieben diesen Hass voran. Der spanische Arzt und Gelehrte Servet, Entdecker des kleinen Blutkreislaufs, wurde von der katholischen Kirche verfolgt weil er sich weigerte die Trinität, dh. die Drei-Personen-Gottheiten, Gott Vater, Gott Sohn und Gott heiliger Geist anzubeten. Er suchte Zuflucht bei Calvin in Genf, weil er gehört hatte, dass dieser das Wort Jahwehs in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt hätte. Doch weit gefehlt! Er wurde von Calvin und seinem Rat kurzerhand öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er wie Jahshua und die Apostel die Dreieinigkeitslehre ablehnte und wie Jahshua und die Apostel Jahweh allein anbetete! Hier wird deutlich, dass die Reformatoren und Gründer von Freikirchen in den wesentlichen Lehrpunkten katholisch geblieben sind und bleiben, d.h. sie glaubten und glauben irgend einem heidnischen trinitarischen Jesus-Gott mehr als dem Wort  Jahwehs und Jahshuas in der Bibel.

Der Jude Jahshua hat sich selbst nie als Gott im Sinne von: „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ausgegeben, er hat sich nie anbeten lassen oder seine Anbetung gelehrt, auch die Apostel nicht.  Diese katholische Garizim-Lehre möchte man – als oberste Lehre – selbst in Freikirchen um keinen Preis  aufgeben und ausräumen. Damit wird die eigentliche Gabe des heiligen Geistes, die Jahwehbeziehung, wie bei dem Zauberer Simon, ignoriert, verachtet und missbraucht. Das sind verwerfliche Wege, die kein Kind Gottes (Jahwehs) geht! Die Gabe des heiligen Geistes ist nichts anderes als die herzliche, ungeteilte und pulsierende Liebe Jahwehs zu uns und unsere herzliche, ungeteilte und pulsierende Liebe zu Jahweh und zwar so wie Jahshua und die Apostel und die ersten Gemeinden sie in sich trugen, lebten und pflegten. Erst daraus fliessen alle Gaben wie Shaul sie erwähnt.

Wie oft wird Jahshua aus Psalm 146,5 gebetet haben: „Glücklich der, dessen Hilfe der Erlöser (d.h. Gott) Jakobs ist“. Aber wie so oft müssen wir auch hier wieder sagen: Millionen von Kirchenmenschen folgen irregeleitet dieser Zauberlehre des Simon von Garizim. Sie haben keine Schuld an diesem Missbrauch des Namens Jahweh, des Namens Jahshua und an dessen Sendung und Lehre. Sie sind, wie die Garizimmenschen, darin verwurzelt worden und entbehren unwissend des Segens der befreienden Gemeinschaft mit Jahweh. Ihre Irrlehrer wachen mit Argusaugen über sie, damit nicht etwa der heilige Geist, die Jahwehbeziehung, auf sie falle und sie erfülle –  ganze Kirchensysteme würden zusammenbrechen!

Simon dem Zauberer fehlte nicht nur die Erkenntnis über Jahweh, er wollte sie nicht. Als Christ hätte er seine Fähigkeiten aus den trinitarischen Quellen unbemerkt weiterführen können. Er hatte wohl schnell realisiert, dass, wenn er das prophetisch-zusammenhängende Wort der Bibel ungeschminkt und demütig aufgenommen hätte und die Jahwehbeziehung auf sich hätte wirken lassen, es aus gewesen wäre mit seiner Stellung. Für ihn stand damit zuviel auf dem Spiel. So hörte er nicht auf das biblische Wort der Apostel, lehnte die Gleichförmigkeit im Glauben mit Jahshua (vgl. Röm 8,29) ab und übergab sein Leben damit nicht dem himmlischen Vater. Er war nicht bereit ihn allein und ungeteilt zu lieben und anzubeten. Im Gegenteil! Er versuchte die Gabe des  heiligen Geistes, die Jahwehbeziehung, seinen okkulten Kräften unterzuordnen, beizumengen – für sich nutzbar zu machen. Er versuchte dies sogar mit Geld zu erreichen (vgl. Apg 8,18). Die Apostel reagierten unmissverständlich klar auf das Verhalten von Simon: „Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du gemeint hast, dass die Gabe Jahwehs (Jahwehbeziehung) durch Geld zu erlangen (zu ersetzen) sei! Du hast weder Teil noch Recht an dieser Sache, denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Jahweh“ (Apg 8, 20-21).

Simon der Zauberer ist damit zum Mitbegründer und Vater der unterschiedlichen christlichen Kirchen geworden, vor allem des Katholizismus. Hier spielt vor allem Amt und Geld (s. Kirchenrecht, CIC, auch finanzielle Abgaben für den Schuldenerlass Verstorbener vor Gott, Messstipendien), eine zentrale Rolle.  Simon hatte sich später von den Aposteln getrennt und sich weiterhin als Gott (Pontifex maximus), als in Glaubensdingen unfehlbar, anbeten lassen wie das übrigens die Päpste bis heute tun (vgl. CIC, kanonisches Kirchenrecht). Die Kirchenväter sind später weitgehend seinen Spuren gefolgt.

Von der ersten Gemeinde, die ja nur aus Juden bestand und die den Jeshua von Nazareth für den Jahshua (Jahweh rettet, Jahweh holt das „Verlorene“ zu sich zurück) glaubte und über die eine neue Fülle der Jahwehbeziehung (Pfingsten) ausgegossen worden war lesen wir: „Sie verharrten in der Lehre der Apostel“ (Apg 2,42). Diese Lehre der Apostel bezog sich auf die ganze Thora, Propheten und Schriften, auf alle Bundesschriften (BuS = AT). Andere Schriften gab es nicht. Darum schreibt auch Shaul von diesen Schriften an Timotheus: „Alle Schrift ist von Jahweh eingegeben..“ (2Tim 3,16). Dieses biblische Prinzip wollen wir nie ausser Acht lassen, damit wir von keinem Simon von Garizim eingefangen werden und unserer Freude an Jahweh verlieren und unserer Glaubensmündigkeit, Menschenwürde und Freiheit beraubt werden. Prüfen wir ganz einfach die unterschiedlichen Lehren der Kirchen sorgfältig am zusammenhängenden prophetischen Wort –  dann ist alles gesagt.

Mit grosser Freude und Dankbarkeit wollen wir „dem Bilde seines Gesalbten (d.h.Sohnes) gleichförmig sein“ (Röm 8,29). Die Beziehung von Jahweh zu uns und unsere Beziehung zu ihm – wie Jahshua sie hatte – ist Herrlichkeit! Diese Herrlichkeit wollen wir durch nichts vertauschen. Wir lernen aus der Heilsgeschichte, dass diese Gefahr real besteht. Vom auserwählten Volk lesen wir in Psalm 106, 2o: „Sie vertauschten ihre Herrlichkeit, (ihre Stellung in der Jahwehbeziehung) mit dem Bild eines Stieres“. Natürlich waren nie alle daran beteiligt. Anstelle von Stier könnten wir alle möglichen Dinge einsetzen. Es geht einfach um das Vertauschen der Gemeinschaft, der Beziehung Jahwehs zu uns mit etwas anderem (vgl. Jer 2,11; Röm 1,23; 5Mo 4,15-20; Hes 8, 9-18; Apg 17,29 u.a.m.).

Im froh machenden Stande dieser Herrlichkeit, im Bemühen in dieser Herrlichkeit zu leben und zu verharren, wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat. Shalom!

Gregor Dalliard