"und führe uns in (aus) der Versuchung und errette uns von dem Bösen" (Matthäus 6,13)

Glaubensimpuls 35

Ja, diese anscheinend kleine und doch so gewichtige Aussage hat bis heute unzählige Auseinandersetzungen ausgelöst. Lehrte Jahushua gemäss obigem Zitat oder lehrte er: „und führe uns nicht in Versuchung…“. Ich möchte die unterschiedlichen Überzeugungen einmal stehen lassen.

Was meines Erachtens bedeutungsvoller ist, ist das Stichwort Versuchung. Diese Bitte in Matthäus 6,13 nahm Jahushua in seiner Lehre über das JaHuWaH wohlgefällige Gebet zwischen zwei wesentlichen Lehrabschnitten. Ich habe im letzten Glaubensimpuls 34 darüber geschrieben. Darum gilt die Beziehung und der Umgang mit den Menschen, vor allem aber mit jenen, die sich vom Geist und den Ordnungen JaHuWaHs leiten lassen wollen, weil sie aus JaHuWaH gezeugt und geboren worden sind (vgl. 5Mo32,18), als Spiegel unserer Beziehung zu JaHuWaH, unserer Beziehung zu seinen Ordnungen und damit als Beziehung zu unseren Brüdern. Die Schwestern sind in solchen Zusammenhängen ganz selbstverständlich im Wort Brüder mit eingeschlossen. Wir können uns nicht einfach laufend von guten Vorsätzen und frommen Emotionen anfeuern lassen, die aber bei der nächsten Herausforderung gleich wieder erlöschen. Unser Wesen erlebt nur schrittweise, entsprechend unseres Umganges mit JaHuWaH und seinem Wort, tiefgreifende und bleibende Veränderungen.

Die Bibel zeigt uns schon auf den ersten Seiten Ordnungen auf, die unser himmlischer Vater JaHuWaH, der Schöpfer des Lebens, den Menschen gesetzt hat. Die Versuchung aus diesen Ordnungen auszubrechen ist dem Menschen von JaHuWaH möglich gemacht. Nicht etwa deswegen, weil JaHuWaH Freude daran hätte den Menschen ins Elend rennen zu lassen. Es wiederholt sich immer wieder dasselbe. Der Mensch soll in und aus der Versuchung heraus seine Begrenzungen (Grenzen) gegenüber JaHuWaH realisieren, sich dieser Grenzen bewusst werden und bleiben. Ebenso soll der Mensch darin seine Berufung und Bestimmung kennen lernen, darin ausgerüstet und geformt werden. Es ist ihm nicht einfach alles möglich. Nicht alles was der Mensch will, kann und tut, gereicht ihm, seinen Mitmenschen und der Schöpfung, zum Segen. Er braucht die Informationen und die Orientierung von seinem Schöpfer. Erst im Nachhinein wird dem Menschen meist bewusst, wie verhängnisvoll sich seine eigenwilligen (JaHuWaH-losen) Entscheidungen und Handlungen ausgewirkt haben oder auswirken.

Ein typisches Beispiel stellen uns die Schreiber der Bibel, des TaNaCH (“AT”) mit dem Gleichnis von Adam und Eva dar. Sie konnten ihrer Versuchung, die uns in der Bibel im Bild einer listigen Schlange dargestellt wird, nicht widerstehen. Sie wollten sein wie ihr Schöpfer JaHuWaH, d. h. das menschliche Zusammenleben eigensinnig gestalten, die guten Lebens-Weisungen des Schöpfers nicht beachten, nicht miteinbeziehen. Keine Dankbarkeit für alles Wohlergehen IHM gegenüber aufbringen. Sie wollten alles selbst in den Griff bekommen. Darum versuchten sie sich dermassen zu “verselbstständigen”, indem sie sich von ihrem Schöpfer völlig unabhängig machten. Doch dieser Versuch scheiterte kläglich und endete in der Katastrophe.
Als die Gebete Kains nicht sogleich erhört wurden, wie jene Abels, da erlag Kain einer Versuchung: „Und JaHuWaH sprach zu Kain: Warum bist du zornig, und warum hat sich dein Gesicht gesenkt. Ist es nicht so, wenn du recht tust, erhebt es sich? Wenn du aber nicht recht tust, lagert die Sünde (Neid, Streit, Hass, Zerstörung, Unversöhnlichkeit etc.) vor der Tür. Und nach dir wird dein Verlangen sein, du sollst aber über sie herrschen“ (1Mo 4,6-7). Das ist wohl einfacher gesagt als getan. Trotzdem, es liegt am einzelnen Menschen, ob sich sein Gesicht zu bösen Taten senkt, oder ob es sich zu guten Entscheidungen erhebt - gemäss den hilfreichen Weisungen JaHuWaHs, und die braucht der Mensch !

Das Problem lag nicht bei JaHuWaH, sondern bei Kain persönlich. Kain lebte offenbar nur in einer oberflächlichen, begrenzten Beziehung mit JaHuWaH, darum konnte er in solchen Situationen, trotz des Zuspruchs JaHuWaHs, nicht die Ruhe bewahren und demütig mit JaHuWaH wandeln: “Und nun, Israel, was fordert JaHuWaH, dein Elohim, von dir, als nur auf JaHuWaH, deinen Elohim, zu hören, auf allen seinen Wegen zu gehen und ihn zu lieben und JaHuWaH, deinem Elohim, zu dienen mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des JaHuWaH und seine Ordnungen, die ich dir heute gebe, hältst, dir zum Guten?” (5Mo 10,12-13). “Man hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert JaHuWaH von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu gehen mit deinem Erlöser (Retter)?” (Mi 6,8). Neid und Missgunst sind ein typisches Kennzeichen von mangelnder oder fehlender JaHuWaH-Beziehung, d. h. von mangelnder Geborgenheit in JaHuWaH, und damit auch ein Mangel an Selbstvertrauen. Das sind auch Kennzeichen der mangelnden Erkenntnis über die eigene unverdiente Erwählung und Berufung und damit auch über die Ziele des Heils in JaHuWaH. Der eigenwillige Weg Kains führte direkt in eine Katastrophe.

Anders ist es bei Hiob, bei Hanna, der Frau des Elkana und allen, die sich bemühen dem Wort JaHuWaHs, gemäss dem TaNaCH (“AT”), zu folgen. Sie alle hatten ihre Versuchungen. Wie sie alle, erlebten auch Jahushua, alle Schriftgelehrten und Propheten ihre Versuchungen. Die persönlichen Versuchungen werden im Bilde eines Versuchers, eines Teufels, dargestellt, den es so nicht gibt. Ihr Leben, ihre Stellung im Glauben, ihre Lebenseinstellung, ihr Auftrag in JaHuWaH, brachte sie immer wieder in Konflikt mit sich selbst und mit ihrer Umwelt. Sie sollten in ihrer Erwählung, in ihre Berufung, in ihre Sendung und Stellung immer wieder verunsichert werden, sich als unfähig erachten, aufgeben, sie missbrauchen (vgl. Mt 4,1-11). Sie waren Träger des Segens der an Abraham verheissenen worden war und der sich mit jedem von ihnen verwirklichte, so wie er sich mit jedem von uns verwirklicht. Dazu waren sie - und dazu sind auch wir – bestimmt. Sie aber wehrten alle diese Versuchungen ab. Aus welcher Kraft heraus widerstanden sie alle diesen Versuchungen? Es war die täglich bewusst gepflegte persönliche Beziehung zu JaHuWaH. Sie pflegten sie in der Gemeinschaft unter den Brüdern, den Schwestern, die aus JaHuWaH gezeugt und geboren waren (vgl. 5Mo 32,18), aber – und vor allem – im persönlichen Zwiegespräch mit JaHuWaH, in der Stille ihrer Kammer (vgl. Mt 6,6).

Wir Menschen sind in diesem Leben oft von schwersten Ereignissen heimgesucht, fühlen uns völlig überfordert, alleingelassen. Die Versuchung, uns von JaHuWaH abzuwenden, liegt nahe, wenn wir uns wie am Boden zerstört fühlen. Wir sehen gerade keinen Ausweg mehr. Dass wir uns bei solchen schweren Erfahrungen nicht der Versuchung der Verzweiflung hingeben sollen, haben uns die Schreiber der Bibel im Gleichnis von Hiob eindrücklich dargelegt. Hiob steht für unzählige gläubige Menschen da, die allerschwerste Situationen – innerhalb der Gemeinschaft mit JaHuWaH – durchlebten und durchleben müssen. Hiob erlebte ein Unglück nach dem anderen. In der Geschichte von Hiob ist uns dargelegt, dass selbst hinter dem schlimmsten und schwersten Schmerz nicht der definitive Abgrund folgt. Wenn das Leiden keinen Sinn ergibt, dann geht im Vertrauen auf JaHuWaH eine Tür auf. Eine Kraft kommt auf uns zu, eine Leben spendende Kraft. Darin bekommt für denjenigen der JaHuWaH vertraut das Leiden einen Sinn – an der Hand JaHuWaHs. Eine Entscheidung fällt, mit einem gezielten Blick nach vorne. Jeder Verlust und jeder Schmerz wird ersetzt werden. Das Wissen um diese Zusammenhänge lindert jede Versuchung, die auf uns zukommt, nimmt ihr die Spitze.

Die Versuchung, innerhalb bitterster Herausforderungen, die Hiob durchlebte, wird uns in einem wunderbaren einsichtigen Gleichnis dargestellt. JaHuWaH gestattet dem Satan Hiob anzugreifen. Der Satan gehört zu den Söhnen des El, nicht zu verwechseln mit den Söhnen JaHuWaHs, des Elohim. Der Name El steht für Gottheiten. Auch JaHuWaH ist ein El, aber unterscheidet sich von jedem anderen El, indem er Elohim (im Majestätsplural) genannt wird. Der El ist also eine Gottheit. Er hat nur begrenzte Macht. Worin erkennt Hiob letztlich den Sinn seiner schweren traumatischen Erlebnisse? Er erkennt im El Eljon, im höchsten El, der über allen steht, in JaHuWaH, den Auslöser seiner Leiden. Der Auslöser seiner schweren Leiden und seines Elends ist also nicht irgend ein El, eine Gottheit, sondern JaHuWaH . Das beruhigt ihn schliesslich, denn er weiss sich nicht der Willkür einer Gottheit ausgesetzt. Er ist nicht den Versuchungen einer undefinierbaren Willkür ausgesetzt, der Willkür unkontrollierter Mächte. Es ist keine undefinierbare Macht aus dem Leeren, die mit allem Leid und Schmerz ins Leere führt, in die Sinnlosigkeit.

Die Schreiber zeigen das dadurch, dass sie einen Satan (El) mit JaHuWaH debattieren lassen, jemanden, der von JaHuWaH abhängig ist, IHM untergeordnet ist und darum nur in einer beschränkten Weise mit Hiob umgehen darf. Diese verheerenden Kräfte bleiben JaHuWaH untergeordnet. Wenn JaHuWaH darüber steht, dann bleibt das Leid erstens begrenzt, so schrecklich es sein mag! Es bleibt zweitens nicht für immer bestehen. Es hat damit drittens einen Sinn und viertens wird das erlittene Leid zudem noch erstattet. Diese Erkenntnis, dieses Vertrauen, führte Hiob aus seinen entsetzlichen Leiden, Verzweiflungen und Bitternissen heraus, hin zu neuem Leben. Er bleibt JaHuWaH treu, er bewährt sich! Eine Tür geht auf. Hiob bekommt anschliessend alles ersetzt.

Das will uns die Geschichte über Hiob sagen. Selbst wenn wir leiden und nie alles einzuordnen verstehen und vermögen, dürfen wir verstehen lernen, dass in unserem Leben immer wieder eine Tür aufgeht, alles wird erstattet werden, ohne dass jemand, der durch uns in Mitleidenschaft gezogen worden wäre, einen Verlust davon tragen müsste, selbst wenn es im Augenblicklich genau nach dem Gegenteil aussehen sollte. Dazwischen hatte Hiob gegen JaHuWaH – aus äusserst verständlichen Gründen – gehadert. Am Ende seines sehr schweren Leidensweges bekannte er: “Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich mein (früheres) Geschwätz und bereue in Staub und Asche (kehre zu JaHuWaH um)" (Hi 42,5).

An mehreren Stellen der Bibel wird uns berichtet, wie JaHuWaH von Menschen versucht worden ist (Ps 78,18.41.56; 106,14; Mal 3,15 u.a.m.). Die Bibel, der TaNaCH (“AT”) meint damit nicht, dass JaHuWaH versucht werden kann. Was wollen uns die Schreiber damit vermitteln? Indem viel Volk JaHuWaH das Vertrauen entzog, hat es sich selbst viel Schaden zugefügt. Diese Tiefe in der israelitisch-jüdischen Denkweise dürfen wir beim Lesen dieser Lehrweisheiten keinesfalls übersehen, sonst fallen wir in die griechisch-philosophische Göttermythologie zurück. Jahushua von Nazareth wusste, dass die Versuchungen, in die er geraten war, seine Versuchungen waren. Die christlichen Schreiber aber vermitteln uns das so, als hätte Jahushua mit dem Teufe gestritten, als wäre der Teufel eine Person, eine Gottheit dem Jahushua sagen musste: „Du sollst JaHuWaH, deinen Erlöser, nicht versuchen“ (Mt 4,7; Lk 4,12). Nein, es war ein innerer Kampf, der sich im Herzen des Jahushua vollzogen hatte. Jahushua hatte ganz persönlich damit zu kämpfen, wie jeder Prophet, Schriftgelehrte und Gerechte auch. Die Botschaft will uns sagen, zweifle du nicht an JaHuWaH, was immer du erlebst und erleben wirst, entscheide dich für IHN, mag es noch so schwere Situationen geben, alles ausweglos erscheinen. JaHuWaH versucht niemanden und kann auch nicht versucht werden.
Diese israelitisch-jüdische Weisheit leuchtet nicht umsonst in dem Brief des Juden Jakob auf. Es bleibt rätselhaft wie er den Weg in den Kanon des “Neuen Testamentes” gefunden hat. Darin lesen wir: “JaHuWaH kann nicht versucht werden.. er selbst aber versucht niemand“ (Jak 1,13). Aber auch kein Satan versucht dich oder mich, das ist griechisch-philosophische Göttermythologie, die dem TaNaCH, dem “AT”, der Bibel des Jahushua von Nazareth, völlig widerspricht. Jakob führt dann weiter aus: „Ein jeder aber wird versucht von seiner eigenen Begierde“ (Jak 1,14). Ja und dann, was passiert, wen ich gesündigt habe? Wie Moshe, Elijahu, David, alle gläubigen Propheten und Schriftgelehrten, so lehrte auch Jahushua von Nazareth die Umkehr zu JaHuWaH. Dem widersprechen die Christen in aller Schärfe. Sie lehren: “..das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde” (1Jo 1,7). “..das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als Opfer ohne Fehler Gott dargebracht hat, reinigt euer Gewissen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient” (Hebr 9,14)! Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg.." (Hebr 10,19).

So funktioniert das gemäss Bibel, TaNaCH (“AT”) ganz und gar nicht. Kein vergossenes menschliches Blut/Blutopfer kann einen Menschen von Sünden freisprechen und ihn mit JaHuWaH versöhnen. Das ist tiefstes Heidentum, das von den Christen aus den Götterwelten der Antike übernommen worden ist. JaHuWaH und alle seine Propheten, Gerechten und Schriftgelehrten, wie auch Jahushua von Nazareth, werden hier vor der ganzen Welt ins unerträgliche pervertiert. Grausam! Das übersteigt jede Form von religiösem Betrug, das ist die fromme Lüge, die absolute Irreführung und der perfekte religiöse Missbrauch einer Masse von Menschen, und das gegen den erklärten Willen des JaHuWaH und den Willen des Jahushua von Nazareth. Nur über den Weg der Umkehr, über den Weg der persönlichen Umkehr, wird uns die Vergebung der Süden zuteil, damit die Gemeinschaft mit JaHuWaH, der Frieden und die Ruhe in unseren Herzen: “Kehrt um zu mir! Und ich kehre um zu euch, spricht JaHuWaH Zebaoth” (Mal 3,7; Hes 14,6; Hag 2,17; Sach 1,3 u.a.m.).

Die christlichen Theologen können bis heute nicht verstehen wie der Brief des Juden Jakob den Weg ins “NT” finden konnte. Luther, damals weit und breit als Bibelübersetzer bekannt, war darüber verärgert und wütend. Nicht nur wegen des oben erwähnten Widerspruchs gegen das paulinische “Evangeliums”,vielmehr noch wegen der Bestätigung, das weder Menschenblut noch eine Taufe einen Menschen vor JaHuWaH zu rechtfertigen vermögen, sondern allein das Vertrauen und die Umkehr zu JaHuWaH, die sich in Taten auszeichnen und vervollkommnen muss. Damit widersprach Jakob dem Paulus und warf sein ganzes “Evangelium” auf den Kopf. Das passte Luther ganz und gar nicht. Er bezeichnete den Brief des Jakob als “stroherne Epistel”, die er aus dem “Neuen Testament” entfernen wollte.
Jakob will uns, wie alle Propheten, Gerechten und Schriftgelehrten sagen: Die Gläubigen müssen die Verantwortung für ihr eigenes Leben selbst, persönlich, wahrnehmen. Ehrliche Auseinandersetzungen werden uns dabei nicht erspart bleiben. Auswege und Umwege, wie das Blutopfer einer Gottheit Jesus Christus, die angeblich wahrer Mensch und wahrer Gott wahr, kommen bei JaHuWaH nicht durch. Ebensowenig nützt die Flucht in den Beichtstuhl zu den Klerikern etwas, wo ein Priester über die angeblichen Zauberrituale (Sakramente), wie dem Ritual der Absolution, die Vergebung unserer Sünden zu bewirken und die Versöhnung und Verbindung mit JaHuWaH wieder herzuzaubern vermag. Das ist finsteres frommes Heidentum, abstossend und verwerflich. Mit diesen frommen Methoden der religiösen Macht halten solche Lehren Menschen von ihrer Eigenverantwortung für ihr Leben und von ihrer Mündigkeit zurück. Sie versuchen JaHuWaH auszutricksen. Ihre Nachlässigkeiten, Unterlassungen, Sünden und Schuld, oder was immer es sein mag, schieben sie einfach auf den Teufel ab, den es so gar nicht gibt. Wir Menschen sind nun mal Wesen, die um die Versuchungen nicht herumkommen. Wir sind ihnen ausgesetzt und werden uns ihnen wohl nie entziehen können. Unsere Eigenverantwortung bleibt allezeit gefragt. „Ein fester Turm ist der Name JaHuWaHs, zu ihm läuft der Gerechte und ist in Sicherheit“ (Spr 18,10).
Darum heisst es wohl: „Und führe uns in (oder aus) der Versuchung“ zur Verherrlichung deines Namens (vgl. Mt 4,1-10).

Ein herzliches Shalom Uvracha (Frieden und Segen)

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Voranzeige: Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein, am 18. Juli 2021 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, info@imkerei-hunzinger.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

Einladung zu den Vorträgen in D-83317 Achtal / Teisendorfer Str. 93 (kein Bahnhof).
Samstag, 24. und Sonntag, 25. Juli. Themen: “Eine neue Schöpfung” und Melchisedek. Beginn: Samstag/Sonntag 11.00, anschliessend jeweils Austausch und Mittagessen. Nachmittag Fortsetzung mit anschliessendem Austausch. Anmeldung: bitte telefonisch unter 08666 – 2174 973. Wegen Unterkunft bitte telefonisch anfragen.

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).