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Glaubensimpulse

"Denn seine Gnade währt ewig" (Ps 136). Gedanken und Austausch unter Glaubensgeschwistern. Teil 8.

Glaubensimpuls 186 von Gregor Dalliard

Die Passahzeit und damit auch die Woche der ungesäuerten Brote, der Matzen, geht an diesem Shabbat zu Ende. Während dieser Zeit, vor allem am Sederabend und an Pessach, liessen wir uns von unserem Schöpfer JaHuWaH in besonderer Weise segnen und unser Leben aufbauen. Jeder liess sich auf “seine” Weise segnen und aufbauen, je nachdem ob er allein oder mit jemandem andern feierte oder ob er diese Zeit mit einer kleinen Gemeinschaft verbrachte. Im Zentrum dieses Festes steht wie immer: “Denn seine Gnade (Begnadigung) währt ewig” (Ps 136).

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Pessach. Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – wie geht das? Der ägyptische Widdergott und sein Kreuz. Teil 7.

Glaubensimpuls 185 von Gregor Dalliard

Lasst uns mit grosser Dankbarkeit, Hingabe, Ausharren und Freude unser heikles aber äusserst wichtiges Thema fortsetzen. Es geht um die Wiederherstellung der Ehre JaHuWaHs, seiner Propheten, seines Volkes und auch um die Wiederherstellung der Ehre Jahushuas von Nazareth und seiner Schüler, die allesamt im prophetischen, im israelitisch-jüdischen Glaubensreichtum verankert waren. Es geht um die Verwirklichung der Ziele, die sich JaHuWaH für die ganze Menschheit gesetzt hat. Diese Ziele verwirklicht ER über Abraham und SEIN auserwähltes Volk: Es geht um SEINEN verheissenen Segen für alle Menschen und alle Geschöpfe dieser Erde (vgl. 1Mo12,3).

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Pessach. Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – wie geht das? Der ägyptische Widdergott und sein Kreuz. Teil 6

Glaubensimpuls 184 von Gregor Dalliard

Chnum (Chenemu), die ägyptische Gottheit der Schöpfung und Erhalter des Lebens, wurde also als männliches Schaf, als Widdergott, dargestellt und angebetet. Was viele Christen nicht wissen, ist die Tatsache, dass viele ägyptische Gottheiten mit einem Kreuz dargestellt wurden. Chnum wurde mit dem Was-Zepter, einem stilisierten Tierkopf und dem Kreuz, dem magischen Zeichen in der Hand, dargestellt.
Dieses Kreuz-Zeichen steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Turmbau zu Babel. Das Kreuz ist Ausdruck der Rebellion gegen den Schöpfer des Lebens, gegen JaHuWaH, seine Ordnungen und Rechtsbestimmungen.
Das verehrte Kreuz der Ägypter ist das Urkreuz aller Kreuze. Es ist für die Ägypter das Symbol des Lebens. Quelle. Im Kreuz werden die vier geteilten Zeiten des Jahres (Jahreszeiten) dargestellt, die unter dem Lebenssegen der Sonnengottheit stehen. Von dieser Kreuzverehrung geht jede spätere Art von Kreuzeskult hervor. Der Kreuzeskult der Christen geht ebenso aus den Wurzeln dieser Rebellion gegen JaHuWaH hervor.

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Pessach. Zeugung und Geburt aus JaHuWaH - wie geht das? Die Widdergottheit Chnum als Lamm: "und ihr sollt kein Bein an ihm zerbrechen" (2Mo 12,46). Teil 5

Glaubensimpuls 183 von Gregor Dalliard

(Information zur Insel Elephantine in Ägypten, wo später Juden mit einem Tempel zu Ehren des JaHu lebten, der von den Priestern des Schöpfergottes Chnum (des Widdergottes) zerstört wurde ([Quelle])(https://de.wikipedia.org/wiki/Elephantine)):(Der JaHu-Tempel und seine Gemeinde).

Lasst uns auch in diesem Gim an der Wiederherstellung der Ehre JaHuWaHs mitarbeiten. Dabei geht es immer auch um die Ehre seines Volkes, das sich JaHuWaH erwählte und das er als seinen Knecht bezeichnet. Im Buch Jeshajahu (Jesaja) wird sowohl der Prophet Jeshajahu als auch das auserwählte Volk als Knecht bezeichnet: “Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen” (Jes 53,11b).

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Pessach, Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – wie geht das? Das Blut an den Türpfosten und an der Oberschwelle. Teil 4.

Glaubensimpuls 182 von Gregor Dalliard

Wie ich im Gim 179 sagte sind die beiden grossen Kronzeugen der Zeugung und Geburt aus JaHuWaH erstens einmal Abraham als er aus Haran zog und zweitens das auserwählte Volk, als es unter der Führung des Moshe aus Ägypten zog. Beide, Abraham und das Volk der zwölf Stämme, sind von JaHuWaH aus einem verkehrten frommen Glaubensleben herausgeführt worden. Sie sind aber nicht einfach von hier nach dort verpflanzt worden, von einer religiösen Versklavung in eine andere.

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Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – wie geht das? Die 8. Verheissung an Abraham (1Mo 12,3c) und ihre Auswirkungen. Teil 3.

Glaubensimpuls 181 von Gregor Dalliard

Die reiche Bildsprache, die Sprache in Metaphern (etwas durch bildliche Übertragung verdeutlichen), durchzieht den ganzen Tanach, sämtliche Bundesschriften. Wie zeigt JaHuWaH Abraham und damit auch uns, wie sehr die 8. Verheissung in 1Mo 12,3c wahr werden wird?: "…und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!" Damit sind zuerst einmal die Juden gemeint, die Träger SEINES Vertrauens, SEINES Glaubens sind. Das bleiben sie durch alle Generationen hindurch: “So spricht JaHuWaH, der die Sonne gesetzt hat zum Licht für den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht für die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, JaHuWaH Zebaoth ist sein Name (der Heerscharen, der Himmel und Erde geschaffen hat): Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen, spricht JaHuWaH Elohim, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage” (Jer 31,35-36). Die Nachkommenschaft Abrahams, Israel, darf nie christianisiert, getauft werden. Das wäre ein Gräuel für JaHuWaH. Wer sich daran beteiligt, vergreift sich direkt gegen JaHuWaH!

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Aus JaHuWaH gezeugt und geboren – wie geht das? "Steh auf, werde licht!" (Jes 60,1). Teil 2.

Glaubensimpuls 180 von Gregor Dalliard

aktualisiert.
Im letzten Gim 179 habe ich mit dem Hinweis auf Abraham, Moshe und das auserwählte Volk folgendes geschrieben: “Darum befreite JaHuWaH Abraham von den Gottheiten und damit vom Götzendienst, vom Dienst an die falschen Erlöser. JaHuWaH führte ihn heraus in das neue Leben, indem ER ihn zu einer neuen befreiten Beziehung zeugte (befähigte). Damit gab er ihm ein neues Leben (vgl. 5 Mo 32). Das ist etwas völlig anderes als die christliche Lehre von einer “Wiedergeburt” in und aus der Gottheit Jesus Christus. Der Begriff “Wiedergeburt” im “NT” ist immer mit der griechisch-römischen Gottheit Jesus Christus verbunden, die von Paulus geschaffen worden ist (vgl. 2Kor 5,19-20; Röm 1,1-4).
Der TaNaCH kennt diesen christlichen Begriff “Wiedergeburt” nicht. Der TaNaCH spricht von der Zeugung und Geburt in und aus JaHuWaH. Was JaHuWaH mit Abraham tat, das tat ER später auch mit seinem auserwählten Volk, als ER das Volk durch Moshe von der Unterdrückung und Ausbeutung der Götter Ägyptens befreite, sie herausführte und durch die Wüste begleitete. Da zeugte sie JaHuWaH in eine neue Beziehung zu IHM hinein. Aus dieser Beziehung heraus gebar ER sie in die Freiheit. Dieses herausgeführte Volk ist der Kronzeuge des neuen Lebens in JaHuWaH. Zur Zeit der schrecklichen Katastrophe durch die Babylonier versucht der grosse Prophet Jirmejahu (Jeremia) die Überlebenden des auserwählten Volkes sich auf die Anfänge der Beziehung zu JaHuWaH zu besinnen (umzukehren): “Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo denn der Weg zum Guten sei, und geht ihn!” (Jer 8,16). Anhand der Thora lehrt uns JaHuWaH über SEINE Propheten, was er unter Zeugung und Geburt eines Menschen versteht und wie das “verläuft”! Abraham ist das erste grosse Beispiel. Sehr anschaulich und einprägsam lässt er uns in dieses zentrale Ereignis hineinsteigen. In ihm zeigt er uns etwas völlig Neues.

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Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – wie geht das? Teil 1. Fastenzeit, Taufe, Wiedergeburt, Heilsanspruch, Ökumene... Ersatztheologie

Glaubensimpuls 179 von Gregor Dalliard

aktualisiert
Lasst uns in dieser Reihe von Glaubensimpulsen auf das religiöse Geschehen im Zusammenhang von Ostern eingehen und die wunderbare Zeugung und Geburt in und aus JaHuWaH auf den Leuchter stellen. In 5Mo 32,18 wird Israel an die Zeugung und Geburt aus und in JaHuWaH erinnert: “Den Felsen, der dich gezeugt, täuschtest du und vergassest den Elohim, der dich geboren”.
Am Dienstag dieser Woche endete in den katholischen Ländern die Fasnacht. Mit dem Aschermittwoch begann die vierzigtägige Fastenzeit. Dieses Fasten soll die Katholiken an die angebliche vierzigtägige Fastenzeit des Jahushua von Nazareth erinnern. Nun aber müssen wir unbedingt Folgendes wissen: Im Unterschied zu den Heiden kannten die Israeliten und die Juden keine vierzigtägige Fastenzeit, auch Jahushua von Nazareth nicht. Der TaNaCH (“AT”) schreibt darüber nichts. Die Juden kannten und kennen nur bestimmte kurze Fastenzeiten. (Gemäss Thora nur den Jom Kippur).
Jahushua von Nazareth war ein überzeugter Jude. Beschnitten und in allem jüdisch erzogen, folgte er der Glaubenshaltung des Rabbi Hillel (s. Hillel, Gim 607; Gim 642) und der Propheten. Hier ist uns der Sinn des Judeseins und des Lebens erschlossen: “Denn ich habe nicht mit euren Vätern darüber geredet und ihnen nichts geboten über das Brandopfer und das Schlachtopfer an dem Tag, da ich sie aus dem Land Ägypten herausführte; sondern dieses Wort habe ich ihnen geboten: Hört auf meine Stimme, dann werde ich euer Elohim sein, und ihr werdet mein Volk sein! Und geht auf dem ganzen Weg, den ich euch gebiete, damit es euch wohlgeht!” (Jer 7,22-23.25). “Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo denn der Weg zum Guten sei, und geht ihn!” (Jer 8,16; s. 5Mo 32,12; 32,7). Als solcher wies er mit erhobenem Finger auf die zentralen Inhalte des TaNaCHs (“AT”), auf den Kern des Lebens hin. Allein daraus lehrte er. Kein Jota der Thora durfte ignoriert werden, d. h. aus dem prophetischen Zusammenhang oder der Weisung zum Leben gerissen werden. Jedes Thema des Lebens muss im Lichte der Thora angegangen und studiert werden. Wo das geschieht, wird uns der Wille JaHuWaHs zum Segen gereichen. Erst darin können wir den Frieden finden, selbst dann, wenn in unserem Leben so manches schief und schräg gelaufen ist und es immer noch schräg läuft (vgl. Mt 5,17-19; Mk 3,34-35; 12,29-33 u.a.m.).
Also haben wir es in der Karwoche, die in den Zeremonien an Ostern ihren Höhepunkt erreicht, einmal mehr mit einem schändlichen Missbrauch des Juden Jahushua von Nazareth durch Paulus und die Gründer des Christentums (Kirchenväter) zu tun. Als tiefgläubiger Jude ist Jahushua von Nazareth nie den heidnisch-religiösen Traditionen der umliegenden Völker verfallen, die neben dem allgemein gepflegten Judenhass (Ersatztheologie)der Getauften in der Karwoche voll zum Ausdruck kommen.
Vierzigtägige Fastenzeiten gab es z. B. im ägyptischen Osiriskult, ebenso zu Ehren der Adonis, einer syro-phönizischen Vegetationsgöttin aus der vorderorientalischen, griechischen und römischen Mythologie und anderer. Einer Kette von Gottheiten wurde durch ein vierzigtägiges Fasten gehuldigt. Als Paulus aus dem Juden Jahushua von Nazareth die griechisch-römische Gott-Person Jesus Christus gemacht hatte (vgl. 2Kor 5,19-20; Röm 1,1-4) und die Kirchenväter mit der Lehre der drei Gott-Personen die Anpassung an die heidnischen Traditionen vollendeten, übernahmen sie auch die dazugehörende vierzigtägige Fastenzeit.

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Die Christen und die Torah. Wer ist der Christus, der Gesalbte des Elohims "Gottes" JaHuWaH?

Glaubensimpuls 178 von Gregor Dalliard

aktualisiert 2024
Wir haben den letzten Gim 177 abgeschlossen mit der Frage: Nun, wie gehen die christlichen Kirchen und Gemeinschaften z. B. mit der Aussage um: “Wie liebe ich deine Torah! Sie ist mein Nachdenken den ganzen Tag” (Ps 119,97)? Solche zentralen Aussagen des TaNaCHs (des ATs), wie wir sie im Psalm 119,97 und in Jos 1,8 lesen, beziehen sich immer allein auf den Elohim JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten. Sie sind niemals auf jemand anderen übertragbar, auf irgendeinen Gott. “Ich bin Jahwe, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen” (Jes 42,8; 2Mo 3,14; Ps 83,19; Jes 48,11; Jer 33,2).

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Die Liebe zur Thora: "Wie liebe ich deine Thora! Sie ist mein Nachdenken den ganzen Tag" (Ps 119,97). Dem Wachstum und der Entwicklung unterworfen

Glaubensimpuls 177 von Gregor Dalliard

Den letzten Gim 176 habe ich unter anderem mit dem Vers 97 aus Psalm 119 abgeschlossen: “Wie liebe ich deine Thora! Sie ist mein Nachdenken den ganzen Tag”.

Die Fragen sind berechtigt, ist ein Mensch nicht über alle Masse gestresst, wird er nicht vollkommen durchdrehen, wenn er den ganzen Tag über die Inhalte der Thora nachdenken soll? Kann er unter diesen Umständen noch Zeit zur Erfüllung seiner täglichen Aufgaben finden?

Wie sollte Josua die grossen Aufgaben, die ihm Moshe auferlegte überhaupt erfüllen können, wenn der Auftrag damit verbunden war: “Dieses Buch der Thora soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen..” (Jos 1,8). Schon mancher hat sich über diese Anforderung JaHuWaHs den Kopf zerbrochen und JaHuWaH und sein Wort – die Thora – als verrücktes Buch endgültig beiseite gelegt, nachdem er solche Anforderungen JaHuWaHs las.
Ehrlich gesagt, auch mir waren früher solche Anforderungen JaHuWaHs suspekt. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Das was damit gemeint ist, ist uns im Zeugnis des Königs über den Umgang mit der Thora sehr gut dargelegt. Ich habe es im letzten Gim bereits zitiert: “Und es soll geschehen, wenn er auf dem Thron seines Königreiches sitzt, dann soll er sich eine Abschrift der Thora in ein Buch schreiben, aus dem Buch, das den Priestern, den Leviten, vorliegt. Und sie soll bei ihm sein, und er soll alle Tage seines Lebens darin lesen, damit er JaHuWaH, seinem Erlöser gehorchen lernt (d. h. auf IHN hören lernt, IHM Ehrfurcht entgegenbringen lernt, das Vertrauen in IHM bewahrt und pflegt), um alle Worte der Thora und diese Ordnungen zu bewahren, sie zu tun, damit sein Herz sich nicht über seine Brüder erhebt und er von dem Gebot weder zur Rechten noch zur Linken abweicht, damit er die Tage in seiner Königsherrschaft verlängert, er und seine Söhne, in der Mitte Israels” (5Mo 17,18-20).
Diese absolut zentrale Lebensweisung stand seit Moshes Zeiten im Mittelpunkt des auserwählten Volkes, nicht erst seit der Entstehung des Königtums. Sie wurde von den Propheten und Pharisäern, d. h. von den Schriftgelehrten immer wieder in die Mitte des Lebens gestellt, wenn das Volk, das Königtum, die Priesterschaft (Sadduzäer) oder übereifrige Pharisäer diese Mitte zu verlassen drohten.
In der berühmten Schule des Pharisäers Rabbi Hillel, aus der auch Jahushua von Nazareth kam, der ebenfalls ein gesegneter Pharisäer war, wurde diese zentrale Lebensnorm folgendermassen zusammengefasst: “‘Höre, Israel: JaHuWaH, unser Elohim, ist EIN EINZIGER; und du sollst JaHuWaH, deinen Elohim, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!’ Das zweite ist dies: ‘Du sollst deinen Nächsten lieben, denn er ist wie du (er hat dieselben Bedürfnisse wie du)’ Grösser als diese ist kein anderes Gebot” (Mk 12,31).

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