Reden wir von Chanukka und feiern wir Chanukka, dann möchten wir auch immer von Jahusua von Nazareth sprechen. Jahushuas Wirken wäre ohne die Maccabi, die Makkabäer, undenkbar. Es gäbe im Prinzip keine Juden mehr. Sie hätten sich unter der Herrschaft des Antiochus Epiphanes vollkommen assimiliert oder wären langsam aber sicher ausgerottet worden. Im Zusammenhang mit dem Glauben und den Verheissungen an Abraham (1Mo 12,3 u.a.) dürfen wir uns mit den Juden über das Werk der Makkabäer, der Maccabi, freuen. Das Überleben der Juden ist untrennbar mit den Verheissungen und dem Segen für die ganze Menschheit verknüpft. Ohne die Juden wird also die Menschheit nie in JaHuWaH zur Ruhe und zum weltumspannenden Frieden kommen: “Nur auf JaHuWaH vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung..” (Ps 62,2-3).
Mit grosser Freude und Dankbarkeit gehen wir wieder auf das Lichterfest zu, d.h. auf das achttägige Chanukkafest. Das Gedenken beginnt auch in diesem jüdischen Jahr 5777 am 25. Kislev. Auf unseren Kalender übertragen beginnt Chanukka am 24. Dezember 2016 abends und dauert bis zum 1. Januar 2017 abends. Für die meisten von uns ist das Gedenken an Chanukka bereits zu einem festen heilsgeschichtlichen Zeugnis geworden. Wer die Hintergründe, die zu diesem Gedenken führten kennt, für den ist es nur selbstverständlich, dass diese Tage zu einem festen Teil des Glaubenslebens geworden sind. Der syrisch-griechische Tyrann Antiochus Epiphanes, ein Herrscher aus dem Grossreich Alexander des Grossen, besetzte 169/168 v.u.Z. Judäa. Er zog weiter und kehrte 167 von Syrien aus ein weiteres Mal zurück, nachdem ihn die Römer aus Ägypten vertrieben hatten. Er wollte das Licht, das über den Glauben Abrahams einmal alle Menschen erleuchten wird, auslöschen. Der Götzendienst sollte das wunderbare prophetische Licht, die Beziehung zu JaHuWaH und zu seinen Verheissungen, auslöschen.
Ja, das ist kein leichtes Thema! Doch wir wollen nicht wegschauen. Die heidnischen Erlöser kamen fast ausnahmslos alle als Söhne Gottes zur Welt. Sie wurden nach der damaligen Vorstellung von einer Gottheit in eine Jungfrau gezeugt. Forschen wir in den Traditionen der antiken Völker nach, lässt sich das relativ leicht feststellen. Im ägyptischen Kult war es der Sonnengott, der sich seine Jungfrau aussuchte um den Ägyptern ihren Erlöser zu schenken. In Persien war Zarathustra der Sohn Gottes, gezeugt vom obersten Gott in eine Jungfrau. In Indien wurde Buddha als Sohn Gottes gezeugt und geboren. Engel verkündeten der Königin Maya das grosse Wunder an. So finden wir die Weihnachtsgeschichte in sehr ähnlichen Varianten bei fast allen antiken Völkern.
Diese kirchlichen Feste gehören für die Mehrheit der 2,26 Milliarden Christen zum festen, alljährlich wiederkehrenden Glaubenskult. Diese Feste gehören zum Rhythmus des Lebens wie essen und trinken. Über 1‘600 Jahre lang war es unter Höllenstrafe verboten, solche Glaubensdogmen zu hinterfragen. Der Heilige Geist, die dritte Gott-Person der Trinität, hatte sie den Schülern des Paulus, den Gründern der christlichen Kirche, geoffenbart, also waren sie in sich unantastbar. Sie entwickelten diese Lehren weiter, ebenso die Schüler dieser Schüler! Entsprechend wurden sie von den späteren Schülern, den Päpsten und ihren Beratern, zu nicht diskutierbaren und für das Heil als notwendige Lehren erklärt (als heilsnotwendig).
aktualisiert im März 2023.
Die Botschaft die JaHuWaH durch alle seine Propheten zu seinem auserwählten Volk spricht ist einfach umwerfend, ein Aufsteller inmitten des äusserst unsicheren Weltgeschehens, das unseren Alltag jeden Augenblick auf den Kopf stellen könnte. Massen Menschen sind verunsichert, vor allem weil sich Amerika unter dem designierten Präsidenten Trump von Europa zurückziehen könnte. Europa wäre den übrigen Grossmächten quasi schutzlos überlassen, weil die Verteidigungsmittel fehlen. Wer weiss was über uns kommen könnte? In den letzten Jahrzehnten wurden die Verteidigungsstrategien stark vernachlässigt und abgebaut, weil viele Politiker Europas im Glauben an eine friedlichere Zukunft naiven Vorstellungen verfallen sind. Nun, das Friedensreich ist noch nicht angebrochen! Europa sucht nun Hilfe und Schutz in neuen Strategien der Aufrüstung.
Wie wir aus dem prophetischen Wort der Bibel hören, wird JaHuWaH die Bosheit der Menschen nach einem weltumspannenden Krieg hinwegnehmen. Es wird wohl der Dritter Weltkrieg sein. Dabei wird er der Menschheit zeigen, dass sie den Gipfel der Bosheit erreicht hat, eine Bosheit die letztlich gegen ihn, seine Rechtsbestimmungen und die Sendung seines Volkes gerichtet war und ist. Im Zentrum dieses Geschehens wird die Sendung seines auserwähltes Volkes zur Weltevangelisation stehen. Die Propheten bezeichnen dieses aussergewöhnliche Wirken JaHuWaHs als die Wiederkunft JaHuWaHs:
Mit Freude, Eifer und Dankbarkeit lasst uns weiter am grossen Werk der Wiederherstellung der Ehre JaHuWaHs und seines prophetischen Wortes teilhaben. Damit sind wir Teilhaber am Aufbau des Segens für die Welt, den JaHuWaH über den Glauben und im Glauben Abrahams verheissen hat. Der Einzelne lernt darin seine persönliche Beziehung zu JaHuWaH aufzubauen und seine persönliche Verantwortung für sein Leben und im Umgang mit den Mitmenschen wahrzunehmen. Damit sind wir auch Teilhaber am Aufbau der Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit des Abba JaHuWaH wird von den christlichen Kirchen und Gemeinschaften mit der Lehre der Ersatztheologie mit Füssen getreten. Dem Missbrauch des biblisch-prophetischen Wortes sind damit keine Grenzen gesetzt.
Wir lesen weiter: “Danach schied er von Athen und kam nach Korinth. Und er fand einen Juden namens Aquila, aus Pontus gebürtig, der kürzlich aus Italien gekommen war, und Priscilla, seine Frau - weil Klaudius befohlen hatte, dass alle Juden sich aus Rom entfernen sollten -. Er ging zu ihnen,und weil er gleichen Handwerks war, blieb er bei ihnen und arbeitete; denn sie waren Sattler ihres Handwerks. Er unterredete sich aber in der Synagoge an jedem Sabbat und überzeugte Juden und Griechen.
In Athen besuchte Paulus zuerst die Beth HaKnesset (Synagoge). Anschliessend stieg er hinauf zum Areopag. Athen war das Zentrum der antiken Gottheiten. Alle bekannten Gottheiten der Antike waren hier präsent. Es durfte keine fehlen und keiner von ihnen durfte die Anbetung verweigert werden. Nur unter diesen Voraussetzungen, so glaubte man, konnten Katastrophen abgewendet werden wie etwa Vulkanausbrüche, Erdbeben, Feuerbrände, Überschwemmungen, ausbleibende Ernten, Hungersnöte, Kinderlosigkeit, Epidemien, Niederlagen im Krieg usw. Und nur so, so glaubte man, konnte Segen, wie regelmässiger Nachwuchs in Haus und Hof, Gesundheit und Wohlergehen, gesichert werden.
Wie gesagt, diese Kirchenväter “Paulus” und seine übrigen Mitarbeiter, kannten offenbar das was die Schriften (Thora, Propheten und Psalmen), das prophetische Wort, über das messianische Friedensreich lehrt, nicht. Ebenso wenig kannten sie die reiche und tiefgreifende Ausdrucksweise der Juden und Propheten nicht, die in vielen Bildern und Metaphern das Wort JaHuWaHs vermittelten. Paulus aber missbrauchte auch sehr willkürlich Zitate aus der Schrift.
Die Leiter der Beth HaKnesset (Synagogen), in denen die Bibel gelehrt wurde, kannten sich im prophetischen Wort sehr gut aus. Darum konnten sie Paulus aus dem biblisch-prophetischen Zusammenhang heraus klar widersprechen, was Paulus und seine Anhänger wütend machte. Diese Wut durchzieht die ganze Bibel der Christen, d.h. das ganze “Neue Testament”. Im “Neuen Testament” werden nicht nur die unterschiedlichen Christi, die christlichen Gemeinschaften und deren Vorsteher, die sich vom offiziellen kaiserlichen Staatschristentum unterschieden, verdammt, sondern auch die Gerechten JaHuWaHs, die gläubigen und bibeltreuen Juden. Sie wurden Antichristen genannt und als falsche Propheten z.T. schwer verfolgt.