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Glaubensimpulse

Sukkot (Laubhüttenfest) – Tage der Freude und der Danksagung.

Glaubensimpuls 316 von Gregor Dalliard

Wer sich bewusst in den Rhythmen der Feste JaHuWaHs einfinden lässt und sich von Jahr zu Jahr darin vertieft, erlebt mit der Zeit viel Freude und Segen. Alle Feste, die JaHuWaH dem auserwählten Volk mit auf den Weg gab sind von einer solchen tiefen prophetischen Bedeutung, dass sie – entsprechend – mit einer inneren Ernsthaftigkeit gefeiert werden. Sukkot hingegen ist, gerade wegen seiner endzeitlichen Bedeutung und Schau, das Fest der Freude, denn dieses Fest JaHuWaHs saugt heilsgeschichtlich alle übrigen Feste in sich auf und bringt sie zur Vollendung.

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Ps 23 und die Heilssakramente der Kirche.

Glaubensimpuls 315 von Gregor Dalliard

Eine ältere Katholikin sagte mir: Im Herzen glaube ich schon lange nicht mehr, dass jemand durch die Sakramente der Kirche bei Gott ankommt, in den Himmel kommt. Was bringt uns das, wenn wir ständig in die Kirche trotten und sie uns ständig vom Priester spenden lassen? Ich bin drauf gekommen, dass Jesus keine Sakramente kannte, auch Maria nicht und doch lehrt die Kirche von beiden, dass sie in den Himmel aufgefahren sind. Mehr als eine Milliarde Christen glauben das doch felsenfest. Wer das nicht glaubt, so lehrt die Kirche, wird nie im Himmel ankommen. Aber das kann ja gar nicht möglich sein, da Jesus und Maria nie ein christliches Sakrament empfingen, weil die Sakramente viel später erfunden wurden. Auch Mohammed, der Gründer des Islam, ist in den Himmel aufgefahren, obwohl er nie ein christliches Sakrament empfing. Das glauben doch eine Milliarde Muslime ebenso felsenfest.

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“Alle meine Quellen sind in dir" Ps 87,7. Teil 13

Glaubensimpuls 314 von Gregor Dalliard

In JaHuWaH sind wahrlich die Quellen des Lebens. Ohne diese Quellen sind wir hilflos der frommen Willkür und damit den Ideologien von Menschen ausgesetzt und werden zu Sklaven gemacht. Wir hätten wahrlich keinen Ort der Orientierung und keine Erkenntnis über das was gut und böse ist. Wir haben uns nun schon einige Gedanken über das Höchste im menschlichen Leben gemacht. Es ist – wie wir wissen – die Liebe zu JaHuWaH, die untrennbar mit der Liebe zum Nächsten gekoppelt ist. Das eine gibt es nicht ohne das andere, was alle Propheten und Gerechten Israels bis heute bekennen. Das war auch das Bekenntnis des Jahushua von Nazareth (vgl. Mk 12,29-33). Darüber freuen wir uns natürlich sehr und sind entsprechend dankbar. Die Liebe zu JaHuWaH und damit die Liebe zum Nächsten kann im täglichen Leben ganz schön herausfordernd sein. Darin aber wird der beschlossene Wille JaHuWaHs im Himmel in der Welt realisiert. Wer muss sich nicht sein ganzes Leben lang darin üben? Es ist wie bei einem Spitzensportler. Regelmässig muss er sich einem harten Training unterwerfen um aktiv bleiben und die Früchte seines Erfolges geniessen zu können.

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“Alle meine Quellen sind in dir" Ps 87,7. Teil 12

Glaubensimpuls 313 von Gregor Dalliard

Das menschliche Zusammenleben ist absolut kein Zuckerschlecken, sowohl in der grossen weiten Wirtschafts- Finanz- und Weltpolitik als auch im kleinen alltäglichen Zusammenleben. Überall und zu jeder Zeit ist das harmonische Zusammenleben durch natürliche oder unvorhersehbare Ereignisse bedroht, doch daran denken wir normalerweise nicht ununterbrochen. Das würde das Leben unerträglich machen. Schlimmer ist es wenn unser Zusammenleben durch wirtschaftliche und politische Einwirkungen von irgendwelchen Menschen bedroht wird und das Böse überhand nimmt. Das geschieht vor allem dort wo sich Menschen auf Kosten anderer bereichern und deren Existenz systematisch ruinieren oder deren Elend schändlich ausnutzen und sich bereichern. Das ist ein uraltes Problem, denn schon auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir: “Und JaHuWaH sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde gross war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Und es reute JaHuWaH, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein” (1Mo 6,5-6).

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"Alle meine Quellen sind in dir" Ps 87,7. Teil 11

Glaubensimpuls 312 von Gregor Dalliard

Wir halten fest: Ohne die Gnade JaHuWaHs gäbe es überhaupt kein Leben. Nicht nur das. Ohne JaHuWaH wäre das Leben sinnlos, es gäbe überhaupt keinen Sinn im Leben. Die Barbarei wäre das einzig sinnvolle Verhalten! Mitmenschen ausbeuten, berauben, zu Sklaven machen u.a.m. würde zur Tagesordnung gehören. Ohne die Führung JaHuWaHs, ohne seine Rechtsnormen und Weisungen versinkt der Mensch in erschreckende Abgründe. Wo die Sünde gegen den Nächsten begangen wird, also gegen die Menschlichkeit oder gegen die soziale Gerechtigkeit, greift JaHuWaH äusserst drastisch ein. Das ist die Wunde, die immer wieder aufzubrechen droht, in jeder Generation, in jedem menschlichen Zusammenleben. Durch dieses Verhalten wurden zur Zeit des Propheten Jeshajahu im auserwählten Volk tiefe Wunden geschlagen. Er musste seinen Finger auf diese Wunde legen. Denn jede soziale Ungerechtigkeit, jede Unmenschlichkeit entstellt das Angesicht JaHuWaHs, der jeden Menschen nach seinem Bild geschaffen hat.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 10

Glaubensimpuls 311 von Gregor Dalliard

Der Prophet Jeshajahu vermittelt uns – mit dem was er hört und sieht – die unübertreffliche Grösse und Einzigartigkeit JaHuWaHs. Kein Mensch könnte aus der Lebensfülle, die JaHuWaH, unser Schöpfer ist und gibt, leben, vor ihm bestehen und mit ihm rechten, wenn nicht ausnahmslos jeder einzelne Mensch in seiner totalen Gnade eingetaucht wäre. Ausserhalb dieser Gnade existiert überhaupt nichts. Zu glauben, dass ausserhalb dieser Gnade etwas lebensfähig wäre, zeugt von grosser biblisch-prophetischer Unwissenheit, von religiöser Verführung und Verblendung (vgl. Ps 136; 139, überhaupt alle Psalmen). Wie uns die Propheten vermitteln, vor allem Jeshajahu, würde damit JaHuWaH seine unvorstellbare Grösse und Einzigartigkeit abgesprochen werden, und das von so kleinen Geschöpfen, wie die Menschen in den Augen JaHuWaHs sind.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Er sieht JaHuWaH als einzig EINEN König “auf hohem und erhabenem Thron sitzen”.(vgl. Jes 6,1-4). Teil 9

Glaubensimpuls 310 von Gregor Dalliard

Die Einzigartigkeit des israelitisch-jüdischen Prophetentums wird durch den Propheten Jeshajahu (Jesaja) in vollkommener Weise verkörpert und dargestellt. Er fasst das ganze Prophetentum vor seiner Zeit zusammen, führt es weiter und vertieft es in einer unüberbietbaren Weise. Zusätzlich empfing er von JaHuWaH zukunftsweisende Offenbarungen. Das ist ein Geschenk von unfassbarem Wert, sowohl für das auserwählte Volk als auch für die ganze Menschheit. Ergreifend steht er im Glauben (Vertrauen) Abrahams – und damit in den Verheissungen an Abraham.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7. Teil 8

Glaubensimpuls 309 von Gregor Dalliard

Das auserwählte Volk ist das Königtum, das Messias-Königtum JaHuWaHs. Alles andere ist sinn- und zwecklos”, so schrieb ich im letzten Gim. Für manche Leser ist das nicht so einfach nachzuvollziehen. Das ist sehr verständlich! Vergessen wir nicht: Die Gründer des Christentums hatten das prophetische Wort der Bibel in einer äusserst geschickten Weise pervertiert. Ihre antijüdischen Auslegungen wurden später – mit Hilfe der Staatsmacht – den eroberten Völkern eingepfropft. Trotz meines jahrzehntelangen Bibelstudiums blieb mir die Tiefe und Fülle der biblisch-prophetischen Quellen lange unzugänglich. Wir haben es hier mit einer Perversion der biblischen Auslegung zu tun. Die Bibelauslegung der Christen stellt eine schier unüberwindbare Barriere zum prophetischen Wort der Bibel (TaNaCH) dar.

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7.Teil 7

Glaubensimpuls 308 von Gregor Dalliard

Wir beendeten den letzten Gim mit dem wunderbaren prophetischen Freudenruf des Psalmisten, der darin mit der Verheissung aller Propheten JaHuWaHs übereinstimmt: “JaHuWaH (HERR) ist König! Es frohlocke die Erde!” (Ps 97,1). In den Psalmen, überhaupt im ganzen prophetischen Wort, wird die kommende Königsherrschaft JaHuWaHs – auch auf der Erde – immer wieder genannt und gepriesen (Ps 47,3.8; 93,1; 96,10; 98,6; 99,1; 146,10). Das ist die Kernbotschaft des bleibenden prophetischen Wortes, d.h. der ganzen Bibel. Es wird sich das Gebet erfüllen, auf dem der Rabbi und Pharisäer Jahushua von Nazareth sein ganzes Gewicht legte, wie alle Propheten, Gerechte und Pharisäer Israels das taten und tun (vgl. Mt 6,9-10). Dieser Freudenruf geht uns durch Mark und Bein, umso mehr da gegenwärtig die Welt wieder einmal im argen liegt. JaHuWaH wird von den Propheten Friedensfürst genannt. Wie könnte es denn anders sein!

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“Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7.Teil 6

Glaubensimpuls 307 von Gregor Dalliard

Eine erste grosse Katastrophe, die das Königtum über Israel brachte war die Teilung des Volkes in zwei Reiche mit je einem König. Diese Teilung war durch den König Shlomo (Salomon) heraufbeschworen worden. Im Unterschied zu König David führte er das Volk in den Abfall von JaHuWaH. Er betete sowohl zu JaHuWaH als auch zu den Göttern seiner vielen ausländischen Frauen. Damit verliess er die Heilsquellen, die JaHuWaH dem auserwählten Volke gegeben hatte. Was König Shlomo hervorbrachte war, ist und bleibt Tohuwabohu, d.h. die Vermischung der Heilsoffenbarung JaHuWaHs mit den heidnischen Religionen. Das mag rein äusserlich als sehr positiv bewertet werden, doch am Ende des Tages wird nichts anderes als Tohuwabohu heraus kommen.

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