"Die Freude an JaHuWaH ist euer Schutz" (Nehemia 8.10)

Glaubensimpuls 4

Die Freude an JaHuWaH ist euer Schutz, eure Stärke, eure Bergfeste, euer Zufluchtsort, die Zierde unserer Stärke, mein Heil, mein Loblied.. Die ganze Bibel ist voll dieses Bekenntnisses. Der Aufruf zu dieser Freude an JaHuWaH kommt von Menschen, die alle eine tiefe JaHuWaH-beziehung gepflegt, dadurch reiche Erfahrungen mit JaHuWaH machten und in ihrem Leben reich gesegnet waren. Warum sollen wir Freude haben an JaHuWaH? JaHuWaH hat alles ins Dasein gerufen. Er kann uns darum als Einziger den letzten Lebenssinn erschliessen und auf alle unsere Erfahrungen eingehen. **Sich bedingungslos an JaHuWaH freuen, heisst darum auch teilhaben an seinen Gedanken, an seinen Wegen des Heils, an jeder Wiederherstellung. Daran sind alle Menschen, aber auch die ganze übrige Schöpfung beteiligt. Dieses Wissen entlastet uns enorm! Hiob, eins gemacht mit den Gedanken JaHuWaHs, kann in seinem schwersten Leid aussprechen „denn ich weiss, das dies mir (selbst wenn ich sterben sollte) zum Heil ausschlagen wird“ (Hiob 13,16).
Wenn es anders wäre, wie könnten wir uns an JaHuWaH und an seinem Heilshandeln freuen? In der Freude verborgen, mitten drin, lebt das Vertrauen, das uns durch alles hindurch trägt. Ohne das Wissen um die Heilspläne JaHuWaHs, gäbe es auch keine bleibende Freude an JaHuWaH und es gäbe auch keine feste Hoffnung.

Der Prophet spricht im Namen JaHuWaHs: “Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen” (Jes 65,17). Hier, und in anderen Aussagen, fasst der Prophet die frohe Botschaft, das Evangelium aller Propheten, als das Ziel zusammen. Wer von uns wollte diese frohe Botschaft, dieses froh machende Evangelium, diese Hoffnungsfreude, aus dem Munde des himmlischen Vaters, in Frage stellen? Etwa so, wie uns das in der Bildrede vom Versucher im Paradies dargestellt ist, wohlwissend, dass JaHuWaH alles neu macht: „Hat JaHuWaH das wirklich gesagt“ (1Mo 3,1). Hat er wirklich gesagt, ich mache alles neu? Heisst denn alles, nicht doch vielleicht nur einiges? Ist das nicht ein frommer Trugschluss? Und schon sind einige um die Freude dieser viel belegten Botschaft gebracht! Ihre Beziehung zum himmlischen Vater, ihre Freude über den Schöpfer aller Dinge, kann damit unnötig strapaziert werden.

Durch den Propheten Jeshajahu (um 740/39 vuZ öffentliches Auftreten, gestorben um 701 v.u.Z) offenbart uns JaHuWaH: „So spricht JaHuWaH, der König Israels und sein Erlöser, JaHuWaH der Heerscharen: Ich bin der Erste und der Letzte, und ausser mir gibt es keinen Erlöser.. Gibt es einen Erlöser ausser mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen“ (Jes 44,6.8c). Gerade dieser Prophet spricht mehr als alle anderen von der allumfassenden Wiederherstellung des Volkes Israel, aller Menschen und der ganzen Schöpfung. Voller Freude ruft er die Worte JaHuWaHs aus: „Der die Generationen ruft von Anbeginn. Ich, JaHuWaH, bin der Erste, und bei den Letzten bin ich derselbe“ (Jes 41,4).

Das Elend dieser Welt, das uns gelegentlich heftig zusetzen kann, aber auch unser sündhaftes Verhalten im täglichen Leben, will uns freudlos machen und uns die Freude an JaHuWaHs Zielen des Heils rauben, vergessen machen. Laufend schlechte Nachrichten, die fortwährende Erfahrung unerfüllter Wünsche, Enttäuschungen, immer wiederkehrendes Versagen, die ablehnende Haltung von Menschen, denen wir selten oder nie entsprechen können, u.v.a.m. sind wie stete Tropfen, die langsam aber sicher ihre zerstörerische Wirkung auf uns ausüben können. Nicht umsonst sagen wir im Volksmund: „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Darum beten wir mit dem Propheten David: „Lass uns wiederkehren die Freude deines Heils“ (Ps 51,14).

Die Freude an JaHuWaH und an seinen Endzielen kehrt wieder, wenn wir uns die Haltung Jirmejahus (Jeremias) zu eigen machen: „Erkenne, dass ich um deinetwillen Schmach trage! Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen. Und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens; denn dein Name ist über mir ausgerufen, JaHuWaH, der Heerscharen“ (Jer 15,16).

Jahushuas Beziehung zu JaHuWaH war von Gehorsam, Treue, Liebe und Freude getragen. Er sprach von der Liebe und den Geboten des Vaters zu seinen Bibelschülern, seinen Jüngern (von Christen fälschlicherweise Apostel genannt). Jahushua erinnerte sie daran, wie sehr er sie (die Jünger) liebte, genau so wie der Vater sein Volk und jeden einzelnen von ihnen liebte. Wie alle anderen Menschen auch, kannte Jahushua seine Schwächen, seine Sünden. Er bekannte vor ihnen und dem Volk, dass JaHuWaH allein sündenlos ist, d. h. alles recht macht. “Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herbei, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben erbe? Jahushua aber sprach zu ihm: **Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, JaHuWaH (Gott)” (Mk10,17-18). Ausnahmslos alle Menschen sind sündig. Er erinnerte sie daran wie sehr er bemüht war die Gebote des himmlischen Vaters zu halten und bittet sie, sich mit diesen Weisungen, mit denen er sich identifizierte, genau so auseinanderzusetzen. Warum? Wozu? „Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig (vollkommen) sei“ (Joh 15,11). **Damit bestätigte Jahushua von Nazareth, wie alle Schriftgelehrten und Pharisäer auch, das Bekenntnis und die Lehre aller Propheten. Ist das nicht wunderbar?

Zusammenhängende konkrete Aussagen über unser Heil in JaHuWaH lesen wir in der Bibel des Jahushua, im “AT”, im TaNaCH. Sie mögen uns in den kommenden Tagen laufend ermutigen.

Gregor Dalliard

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