Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 5

Glaubensimpuls 456

Der Teufel ist für Paulus und seine Nachfolger also der Gott dieser Welt (vgl. 2Kor 4,4). So etwas kennen die bibeltreuen Juden nicht. Sie würden einen solchen Irrsinn auch nie bejahen. Nach dem Zeugnis der Bibel ist JaHuWaH der einzig EINE. Ausser ihm gibt es niemanden, der seinem Volk oder uns etwas zu gebenedeien hätte. JaHuWaH, der Schöpfer des Lebens, hat für jeden Menschen nur Gedanken des Friedens: Wir erinnern uns: “Denn ich weiss wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht JaHuWaH: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung” (Jer 29,11). “JaHuWaH, dein Erlöser (dein Gott), ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er freut sich über dich in Fröhlichkeit, er schweigt in seiner Liebe, er jauchzt über dich mit Jubel” (Zeph 3,17). Wir werden diese Tatsache immer und überall wieder und wieder betonen. Was bestätigt uns die Geschichte? Die Erlösung jedes einzelnen Menschen hängt von der Zuwendung, von der Umarmung JaHuWaHs ab. Damit natürlich der innere Frieden und Segen: “So spricht JaHuWaH, der König Israels und sein Erlöser, der Schöpfer der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und ausser mir gibt es keinen Retter, Erlöser, Helfer” (Jes 44,6). Alles andere ist frommes Blendwerk, nicht tauglich fürs Leben.
Er allein hat alles ins Dasein gerufen. Dieses Bekenntnis lassen wir vertrauensvoll stehen, darin ruhen wir und darin freuen wir uns allezeit ganz mächtig, bis uns jemand, mit wissenschaftlicher Sicherheit, das Gegenteil beweisen kann – und das wird wohl nie der Fall sein. JaHuWaH gab nie etwas aus der Hand: “und meine Ehre gebe ich keinem andern” (Jes 48,11; 42,8; Ps 115,1). Niemals schuf er eine Gottheit, der er vorübergehend etwas abgetreten oder übergeben hätte, weder die Erde, noch schuf er für einen angeblichen Gott dieser Welt ein immerwährendes Höllenreich. Nach Paulus aber gab es neben der Gottheit Jesus Christus zumindest noch diese weitere Gottheit, den Gott dieser Welt: den Teufel, den Satan.

Satan ist für ihn keine bildlich-symbolische Gestalt wie sie etwa in der Erzählung von Hiob verstanden sein will. Satan ist eine symbolische Gestalt. Sie stellt bildhaft jenen bösartigsten Menschen dar, der die absolut schlimmsten und wirksamsten Bosheiten gegen JaHuWaH, sein auserwähltes Volk, und gegen jede Menschlichkeit lebt. Es ist der Mensch, der Führer und Entwickler der frommen Götzenkulte und -rituale, die den Menschen seiner Würde, und damit der Ebenbildlichkeit JaHuWaHs, berauben. Er missbraucht den Menschen für seine Zwecke, hindert ihn an seiner geistigen Entwicklung, beutet ihn aus. Menschen werden systematisch ihres Verstandes beraubt und in folgenschwere religiöse Abhängigkeiten und Bindungen gebracht, darin festgehalten. Aus eigener Kraft vermögen sie sich nicht mehr daraus zu befreien: Mit Satan ist der religiöse Mensch gemeint, der Götzendiener und der Inhalt seiner Lehren. Es ist die Bosheit des ungehorsamen, gegen JaHuWaH rebellierenden, agierenden und lehrenden Menschen.

Ich denke hier an die schrecklichen Auswirkungen und Folgen der Woodookulte für die Menschen. Das Wirken der Woodoopriester wird von vielen als das Einwirken ausserweltlicher Wesen bezeichnet, als das Wirken von angeblichen Dämonen, Teufel und Satanen hingestellt, als von JaHuWaH unabhängig existiernden Wesen, ausserhalb von JaHuWaH. In Wirklichkeit aber sind es Menschen der frommen Bosheit. Satan ist kein Wesen. Was dann? Es gibt verschiedenste Traditionen innerhalb des Woodookultes. Die Woodoopriester haben sich im Laufe der Geschichte die bösartigsten und grauenvollsten abgöttischen Liturgien und Rituale ausgedacht und angeeignet um Menschen in ihren Bann zu ziehen, sie völlig von sich abhängig zu machen. Was gilt als äusseres Mittel, als Medium? Während oder innerhalb ihrer Rituale reiten sie die katholische Muttergottes, in ihr machen sie sich eins. Ebenso im katholischen heiligen Antonius oder Franziskus. Was heisst das: sie machen sich eins? Sie treiben sich selbst und gegenseitig in die abgrundtiefsten Bereiche von Trance, bündeln ihre negativen Energie-Kräfte zu regelrechten Energie-Ladungen und schiessen diese explosionsartig auf das vorgesehene Opfer, dem sie schaden oder das sie töten wollen, das irgendwo in der Welt lebt. Die Wirkung bleibt nicht aus.
Als ich Vikar in Zermatt war, bin ich drei Tage lang von brasilianischen Woodoopriestern in Beschuss genommen worden. Ihre Fluchrituale, die sich drei Tage lang in laufenden Feuerattacken offenbarten, wurden von uns anfänglich als Attacken des sogenannten Satans gedeutet. Doch dann wurde mir bewusst, dass es da kein Satan als unsichtbares Wesen gibt. Der vermeintliche Satan waren ja nichts anderes als die Woodoopriester und ihre gebündelten Fluch-Energien. Das war ja schon schlimm genug. Ich war vorher gewarnt worden, hatte aber der Sache keinen Wert beigemessen und schliesslich vergessen. Als mir die Hintergründe des Geschehens bewusst wurden, war ich erleichtert und konnte mit den biblischen Glaubensenergien JaHuWaHs die Angriffe zunichte machen. Paulus und Johannes lehren, dass der Gott dieser Welt, der Teufel, Satan, vom Gott der Juden her eine unvorstellbare Macht über die Erde geschenkt bekommen hätte. Diese Irrlehre hat grenzenlose Auswirkungen unter Christen, mit verheerenden Folgen. Paulus lehrt völlig geblendet, der Gott der Juden hätte dem Teufel ein immerwährendes bleibendes **Höllenreich geschenkt in dem er Herrscher bleiben würde von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das lehrt auch sein Schüler Johannes (vgl. Offb 14, 10-11). Der Gipfel der Irreführung: Diese Gottheiten sind – nach ihrer Lehre – in keiner Weise weniger wirksam als der Gott der Juden. Man muss sie fürchten. Der Gott dieser Welt war in den Augen des Paulus übermächtig. Er konnte sich über JaHuWaH setzen und den Juden ihren Sinn verblenden, obwohl JaHuWaH niemandem jemals solche Rechte eingeräumt hatte. Paulus lässt seinen Jesus Christus entsprechend sagen: “Ihr (die Juden) seid aus (diesem Gott) dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben (vgl. Joh 8,44). Wir sind heute zutiefst dankbar, durften wir aus der Quelle des TaNaCH (“Altes Testament”) erkennen, dass dieser Teufel nicht wirklich existiert, sondern nur in den indoktrinierten und antisemitischen Köpfen der Getauften. Das entlockt uns ein kraftvolles Hallelujahu.
Die inneren Versuchungen eines Menschen werden im “Neuen Testament” gerne einem Wesen Satan zugeschrieben, das aber gar nicht existiert. Es sind vielmehr die eigenen persönlichen inneren Konflikte, denen sich der Christ nicht stellen will, die er fromm zu verdrängen gelehrt worden ist. Der angebliche Satan muss für alles herhalten was Christen in Wirklichkeit verdrängen und nicht erledigen wollen. Jahushua von Nazareth wird so z.B. in Mt 4, 1-11 in diese persisch-griechische, paulinische Mythologie gepfercht.

In der Bibel, dem TaNaCH, (von der Kirche fälschlicherweise Altes Testament genannt) wird uns in 5 Mo 32, 17 von den Israeliten berichtet: “Sie opferten den Dämonen, die nicht Erlöser (Gott) sind, Erlösern (Göttern), die sie nicht kannten, neuen, die erst vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten”. Wer ist mit Dämonen gemeint? Das sind Religionsgründer mit ihren neuen Lehren, Ritualen und Opferkulten, die Menschen von JaHuWaH und seinen Ordnungen, von der Liebe zu JaHuWaH und zum Nächsten, von Recht und Gerechtigkeit wegbringen und für ihre neuen Götter und Kulte gefangen nehmen und darin binden. Wie wir also oben sagten: Es ist der Mensch, der Führer und Entwickler von Religionen, von Göttern und Götzendiensten. Damit schafft er auch die entsprechenden frommen Götterkulte und -rituale. Durch sie ziehen solche Führer Menschen, unterschiedlich stark, in schreckliche religiöse Abhängigkeiten hinein. Durch konstante religiöse Gehirnwäsche werden die Bindungen so tief (Götzendienst), dass sich der einzelne nicht mehr daraus zu befreien vermag, selbst wenn er das noch möchte. Sie sind Dämonen (Irreführende, d.h. Götzendiener.
Das “Neue Testament” berichtet uns von verschiedenen Dämonenaustreibungen, die Jahushua von Nazareth vorgenommen hatte. Was ist damit gemeint? Wir erinnern uns an die Aussagen Jahushuas von Nazareth: “Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel” (Mt 15,24). “Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu bestätigen, zu tun, zu erfüllen” (Mt 5,17). Jahushua von Nazareth sah es als die wichtigste Aufgabe an, Juden die sich aus dem befreienden Segen JaHuWaHs gelöst hatten oder die aus IHM gelöst worden waren, indem sie von irgend einer religiösen Richtung vereinnahmt, indoktriniert und unterjocht worden waren, die der persönlichen Freiheit und des inneren Friedens beraubt worden waren und sich nicht mehr allein daraus zu befreien vermochten und deswegen in arge innere seelische Nöte geraten waren, wieder völlig daraus zu befreien, davon zu erlösen und ihnen wieder den inneren Frieden in der völligen Gemeinschaft mit JaHuWaH zurück zu schenken. Jahushua von Nazareth tat sicher viele Wunder. Überall dort aber, wo das “Neue Testament” von Dämonenaustreibung spricht, ist die Befreiung von Menschen gemeint, die in falschen Lehren, d.h. im Götzendienst gefangen und blind gemacht waren. “Denn es steht geschrieben: ‘Du sollst JaHuWaH, deinen Erlöser (Gott), anbeten und ihm allein dienen’” (Mt 4,10). Darin ist Leben, Menschenwürde, Eigenverantwortung und Freiheit! Allen wünsche ich einen Shabbat voller Danksagung und des Wohlergehens. Ganz liebe Grüsse

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Neu: In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Voranzeige: Wir laden dich herzlich zum nächste Bibeltreffen in Finsterhennen ein: am 19. Juli und am 16. August 2020 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, Tel: 032 396 34 03, Email: info@imkerei-hunzinger.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

Einladung zu den Vorträgen in D-83317 Achtal / Teisendorfer Str. 93 (kein Bahnhof). Samstag 26. und Sonntag 27. September 2020. Beginn jeweils um 11.00 Uhr. Haupthtema: Melchisedek und David. Dazwischen Austausch und Essenszeiten. Anmeldung: bitte telefonisch unter 08666 – 2174 973. Wegen Unterkunft bitte telefonisch anfragen. Wegen des Coronavirus wird das Treffen bis auf weiteres verschoben. Über das nächste Treffen werden wir euch auf diesem Weg informieren.