Die westliche Welt beugt sich dem radikal-religiösen Islam im Kampf gegen die Juden. Der Vatikan als Triebfeder für die Islamisierung Europas. Der Monotheismus unter Jakob, Lea, Rahel.. Teil 6

Glaubensimpuls 171

In diesem Gim möchte ich auf zwei weitere Ereignisse hinweisen die belegen wie der Vatikan den islamischen Terrorismus im Kampf gegen die Juden fördert. Immer wieder möchte ich aber auf das Grundproblem hinweisen, das den Vatikan und den radikal-religiösen Islam zu diesem Handeln bewegt.

Sowohl die Theologie des Vatikans als auch die des Islam kann nicht akzeptieren, dass JaHuWaH seinen besonderen Segen, seine heilsamen Lebensordnungen an die Welt über Abraham, Itzak Jakob und damit über die zwölf Stämme vermittelt. Dabei nimmt der Stamm Juda die führende Rolle ein. Auf Juda, bzw. Judas, den vierten Sohn, den Lea Jakob gebar, wird die Verheissung dieses Segens in besonderer Weise gelegt. Die übrigen Stämme werden in den Stamm Judas, in Juda, eingehen und trotzdem als Stämme bestehen bleiben.

Als Jakob im Sterben lag, rief er seine zwölf Söhne, die Stammesführer, zusammen: „Und Jakob rief seine Söhne und sprach: Versammelt euch, und ich will euch verkünden, was euch begegnen wird am Ende der Tage (in künftigen Tagen). Kommt zusammen und hört, ihr Söhne Jakobs, und hört auf Israel, euren Vater!“ (1Mo 49,1-2). Nun können die tiefen Prophetien und Verheissungen in 1Mo 49 nachgelesen werden. Sie sind voller Metaphern. Sie können in ihrer Weite und Tiefe nur verstanden werden, wenn wir uns vom christlich-heidnischen, hellenistischen Denken frei machen und unvoreingenommen in das Denken des himmlischen Vaters JaHuWaHs, d.h. in das jüdische Denken, einsteigen, so wie auch Jahushua (Jesus) dachte.

Gewaltig sind diese Prophetien und Verheissungen, vor allem diejenigen über Judas, bzw. Juda: „Juda, du, dich werden deine Brüder preisen! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein. Vor dir werden sich niederbeugen die Söhne deines Vaters deine Feinde.. Nicht weicht das Zepter von Juda, noch der Herrscherstab zwischen seinen Füssen weg, bis dass der Shilo kommt, dem gehört der Gehorsam der Völker..“ (1Mo 49,8.10).

Esau, der Erstgeborene Itzaks, führte ein unstetes Leben. Zum Kummer seiner Eltern vermählte er sich mit Frauen aus den Völkern der Hetiter oder Kanaaniter die tief im Götzendienst standen und über die JaHuWaH das Gericht der Vernichtung ausgesprochen hatte. Jakob hingegen hatte durch Rebekkas mutigen Einsatz den Glauben an den EINEN EINZIGEN Erlöser (Gott) JaHuWaH weitergetragen, herübergerettet. Er musste vor Esau fliehen und kam zu Laban. Im Hause Labans bestimmten Hausgötter das Alltagsleben, doch war ihre Form des Götzendienstes nicht gleich dem der Frauen Esaus.

Als Jakob zu Laban kam, dem Bruder Rebekkas, zu seinem Onkel, musste er verschiedene Demütigungen ertragen. In allem aber blieb er dem EINZIG EINEN JaHuWaH bedingungslos treu. Er führte seine Frauen Lea, Rahel, Bilha und Silpa schrittweise zum Glauben an den EINZIG EINEN Erlöser JaHuWaH. Das war kein leichtes Unterfangen. Als nämlich Jakob mit seinen Frauen, mit seinen Knechten und Mägden und mit seinem ganzen Vermögen und Gesinde aufbrach um in seine Heimat zurückzukehren, stahl Rahel den Teraphim, den Hausgott ihres Vaters Laban – ohne das Wissen Jakobs.

Lea war recht schnell zur Anerkennung und Anbetung JaHuWaHs gekommen. In der Namensgebung ihrer vier Söhne ist uns in Form von Metaphern ihr Glaubenswachstum dargestellt. Bei der Geburt des vierten Sohnes erlebte sie den Durchbruch zur Anbetung des EINZIG EINEN Erlösers JaHuWaHs. Darum nannte sie ihn Juda, bzw. Judas, d.h.: „Diesmal will ich JaHuWaH preisen“ (1Mo 29,35). Was will uns das sagen? Spätestens bei der Geburt des Juda war sie im Glauben an JaHuWaH durchgebrochen. Nun konnte sie sich von den Göttern, den Hausheiligen ihres Vaters Laban, endgültig lossagen. Jetzt hatte sie das unerschütterliche Vertrauen in JaHuWaH gefunden, in den Glauben ihres Mannes Jakobs. Es heisst darum gleich: „Und sie hörte auf zu gebären“ (1Mo 29,35). Das ist auch eine fantastische Metapher, ein Bild, das uns ihren endgültigen Glaubensdurchbruch vor Augen führen will. Das ist wunderbar!

Dieses Zeugnis belegt uns die absolute Wichtigkeit des Monotheismus, des Glaubens an den EINZIG EINEN Erlöser JaHuWaH und das schrittweise Wachstum hinein in das Vertrauen zu ihm. Rahel hielt noch lange an der Beziehung zu den „Heiligen“ ihres Vaters Laban fest, bis Jakob auf dem Weg in seine Heimat einen definitiven Schlussstrich vollzog und von allen seinen Frauen, Knechten und Mägden das Ablegen des Götzendienstes forderte: „Und sie gaben Jakob alle fremden Götter, die in ihrer Hand waren, und die Ringe (Amulette), die an ihren Ohren hingen, und Jakob vergrub sie unter der Terebinthe, die bei Sichem ist“ (1Mo 35,4).

Der Zusammenhang der Beziehung Leas zu JaHuWaH bei der Geburt Judas und des Segens den Jakob über den Stamm Juda – und damit über die Juden spricht – ist von gewaltiger prophetischer Bedeutung. Es geht um die Erhaltung des reinen Monotheismus, des „Shma Israel..“ (vgl. 5Mo 6,4-9). Er hat sich in der Geschichte bestätigt und erfüllt sich in unseren Tagen vor unseren Augen. Darum wird es niemandem jemals gelingen die Juden (Juda) vollkommen zu vernichten – und damit den Monotheismus, den Glauben, die Beziehung an den EINZIG EINEN Erlöser JaHuWaHs endgültig zu vernebeln oder auszulöschen.

Die Juden sind die einzigen Träger und Garanten des sauberen getreuen Monotheismus in dem JaHuWaH verherrlicht sein will, damit sein Wille geschehen kann „wie im Himmel so auch auf Erden“, so wie ihn JaHuWaH dem Abraham mitteilte. Darum sind sie die einzigen korrekten Träger jenes Segens dessen wir im Alltag so sehr bedürfen. Natürlich gibt es verschiedene jüdische Richtungen, doch an uns ist es auf die Thora und die Propheten zu hören. Wir freuen uns mit jenen Juden, die im Wort JaHuWaHs mit unermüdlicher Freude und Dankbarkeit zu Ehren JaHuWaHs und zum Segen der Menschen forschen, damit wir bei den modernen Entwicklungen im Lichte der Thora und der Propheten Segen haben und nicht vom Wege abkommen.

Juda „besitzt“ als einziges Volk den bleibenden Segen unseres Schöpfers JaHuWaHs. Wir können sagen, es ist das einzige Lehramt der Welt das Gültigkeit besitzt, niemals wurde dieses Lehramt einer heidnisch-christlichen Organisation übertragen! Segen und Lehramt ist nie auf das Christentum übergegangen, wie das die Kirchen und christlichen Gemeinschaften selbstherrlich beanspruchen. Davon hat JaHuWaH durch keinen einzigen seiner Propheten jemals gesprochen. Darum ist jede Absicht thoratreue Juden zu dem Christus-Gott der Kirchenväter oder zu einer christlichen Gemeinschaft hin bekehren zu wollen ein bleibender Frevel, ein Schlag in den Augapfel JaHuWaHs, der nicht ohne Folgen bleiben kann.

Immer wieder möchten wir betonen, dass die Bibel ohne Abstriche bezeugt, dass die gläubigen Juden samt und sonder messianisch sind, d.h. sie wissen alle um den Anbruch des messianischen Reiches nach dem Erscheinen JaHuWaHs mit seinen Heiligen auf dem Ölberg (vgl. Sach 14,4) und um die „Herrschaft“ der Heiligen unter der Führung JaHuWaHs (vgl. Sach 14,9.16; Dan 2,44; 7,18.22.27 u.a.m.).

Zwei Tatsachen die ich in den Glaubensimpulsen 163 und 168 bereits ansagte, möchte ich nochmals kurz zitieren: „Stellen wir uns vor, seit ihrer offiziellen Gründung im vierten Jahrhundert lehrt die christliche Kirche – hochoffiziell –, dass es nie wieder einen Staat Israel geben wird, weil die Juden für immer verdammt sind und verdammt bleiben, weil sie den allmächtigen Gott, der nach der Lehre der Christen auf dieser Erde Mensch geworden war, getötet haben sollen. Der Beweis ihrer endgültigen Verwerfung ist die Tatsache, dass die Juden niemals mehr als Volk in Erscheinung treten werden. Das ist ihre zentrale Botschaft, das wichtigste aller Lehrdogmen“ (Gim 168)

„Da die Juden ihren im Fleisch gekommenen Gott umgebracht hätten, hätte ihr eigener Gott, den sie umgebracht hätten, sie für immer verworfen. Was die Juden für ihn waren, was er ihnen gab und verhiess wurde jetzt – über den Weg des römischen Kaisers und der führenden Kirchenköpfe – Eigentum und Besitztum des neuen römisch-päpstlichen Kaiserreiches, das sich bis heute Kirche (Gemeinde) nennt. Ausserhalb dieses Erbes, ausserhalb der Zugehörigkeit zu dieser Kirche, gibt es kein Heil, für keinen Menschen, schon gar nicht für einen Juden! Das ist die Grundbotschaft und -entscheidung dieser Konzilien“ (Gim 163).

Nun etwas über das Reichskonkordat, das Pius XI. am 20.Juli 1933 unter der Leitung seines Nuntius Pacelli, des späteren Papstes Pius XII., mit Hitler abschloss. Das Konkordat zeigt uns einmal mehr, dass die vielgepriesene Selbstlosigkeit des Christentums nicht an der Spitze der Kirche, beim Papst, seinen geistlichen Diplomaten, Kardinälen, Bischöfen, Äbten und Priestern.. angekommen ist. Sie ignorierten die schreckliche Not derer, die die Kirchenväter als verdammt bezeichneten und schlossen erbarmungslos ihre Augen gegenüber den schrecklichen Gräueln an jüdischen Menschen, an wehrlosen Kindern, Jugendlichen, Kranken und Alten. Massenweise wurden sie vor ihren Augen gequält, gefoltert, dem langsamen Siechtum und Tod überlassen – wir vermögen diese Haltung einfach nicht zu fassen.

Der Papst und sein System hatten nur den Erhalt ihrer religiösen Ideologie, ihrer religiösen Machtstellung, im Auge. Der Bolschewismus, bzw. der Kommunismus drohte die Welt zu erobern. Hitler, als junger Mensch tief katholisch, Chorknabe, mit der Absicht Abt zu werden, war ein willkommenes Werkzeug in der Hand der Kirche. Darum wurde er vom katholischen Klerus mit allen erdenklichen Mitteln gefördert und entsprechend laufend gewürdigt. Hätten die führenden Kräfte der Alliierten, die weitgehend aus dem protestantischen Lager kamen, Hitler nicht die Stirn geboten, was wäre noch geschehen?

Ein weiteres Verhalten des Vatikans müsste uns empören. Es ist die Ablehnung des Staates Israel. Schon Papst Pius X. hatte 1904 Theodor Herzl gegenüber die Unterstützung des Staates Israel vehement abgelehnt und unmissverständlich betont, dass der Vatikan niemals einen Staat Israel unterstützen würde. Erst 1994 nahm der Staat Vatikan als einer der letzten Staaten der Welt offizielle Beziehungen zu den Juden, zu Israel, auf. Dies tat er gegen seine „rechtlich“ fundierte Überzeugung. Er tat es aus diplomatischen Überlegungen heraus, weil ihn viele Staaten der Welt dazu drängten, damit sein weltweiter Einfluss nicht schwinden würde.

Doch sollten die radikalen islamischen Kräfte verstehen, dass er diesen Schritt absolut widerwillig, gegen seinen Willen und gegen den Willen der Gründer des Christentums, der Kirchenväter, vollzog.

Was tat der Vatikan gleichzeitig – als demütigender Akt den Juden gegenüber? Er nahm offiziell diplomatische Beziehungen mit der Terrororganisation PLO (Palästinensischen Befreiungsorganisation) auf. Bis heute versucht der Vatikan durch anhaltende Nadelstiche die Juden zu quälen, nach dem Motto: „Zuckerbrot und Peitsche“!

„Nur auf JaHuWaH vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde nicht wanken. Auf JaHuWaH ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meiner Stärke, meine Zuflucht ist JaHuWaH. Vertraut auf ihn allezeit, Leute! Schüttet euer Herz vor ihm aus! JaHuWaH ist unsere Zuflucht“ (Ps 62,6-9).

In dieser Freude wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat. Geben wir unsere Herzen nicht der Betrübnis hin, es lohnt sich schlichtweg nicht! Shalom.

Gregor Dalliard