Die Gemeinde und die Pseudogemeinde. Teil 1

Glaubensimpuls 242

Im letzten Gim habe ich auf die biblische Gemeinde hingewiesen. Mit grosser Freude und Dankbarkeit wollen wir uns damit auseinandersetzen. Wir wissen wohl wie herausfordernd dieses Thema ist. Um der Gerechtigkeit willen wollen wir diesem Thema nicht ausweichen, selbst wenn es uns viel Feindschaft einbringen wird. Die Unwissenheit, die biblische Unkenntnis, treibt aufrichtige treue Christen zu Reaktionen an, die wir ihnen gerne nachsehen wollen.

Wir reden von der Gemeinde, die sich JaHuWaH aus reiner Liebe erwählte (vgl. 5Mo 7,6-8) und der er sich anvertraute (vgl. Ps 147,15-20). Diese Liebe galt schon den Vätern (vgl. 5Mo 4,37). Ihr gab er die gesunden und notwendigen Lebensprinzipien, in denen jeder Mensch sein Lebensrecht hat (5Mo 8,3b). Seiner Gemeinde hält er allezeit die Treue (vgl. Jer 31,36), trotz der gelegentlich berechtigten und harten Wiederherstellungsgerichte (2Kö 17). In den schwersten Demütigungen und Verfolgungszeiten sprach er seiner Gemeinde sein Erbarmen, d.h. seine Wiederherstellung, zu (vgl. 5Mo 32,35-36; Ps 135,14). Die Wiederherstellungsgerichte werden von den Christen fälschlicherweise als Verwerfung Israels vermittelt, die bis zum Ende der Tage anhalten soll.

Diese schrecklichen Gedankenkonstrukte und Übersetzungen entspringen dem Geist der christlichen Ersatztheologie. Darin sieht sich das Christentum als das neue Israel, das neue Volk JaHuWaHs (Gottes), als die Gemeinde JaHuWaHs. Ihr Irrwahn besteht in der Lehre, JaHuWaH habe die Gemeinde Israel für immer als untauglich verworfen. Die Juden könnten nur noch über die christliche Pseudogemeinde Versöhnung und Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater JaHuWaH finden. Diese Pseudogemeinde, die christliche Kirche, sei durch die grausamen Folterqualen der Römer und das Blut, das Jahushua dabei vergoss, gebildet worden. Sie sei für immer als Zeichen in dieser Welt aufgestellt. JaHuWaH hätte sonst die ganze Menschheit verstossen und in immer währende Höllenqualen verbannen müssen.

Da JaHuWaH diesen qualvollen Opfertod von ihrem Jesus-Gott forderte, um die neue Gemeinde zu schaffen und die Erlösung der Welt zu bewirken, kämen auch die Juden nicht an die christliche Pseudogemeinde vorbei. Die Juden seien aber vorübergehend blind gemacht, als Strafe ihrer ewigen Untreue, und würden erst am Ende der Tage die Theologie, bzw. die Philosophie oder Ideologie, der Christen verstehen und massenhaft in die christlichen Kirchen (Gemeinden) eintreten um errettet zu werden, weil der Jesus-Gott die Decke der Blindheit von ihnen nehmen werde. „Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbe Decke auf der Verlesung des Alten Testaments und wird nicht aufgedeckt, weil sie nur in Christus beseitigt wird. Aber bis heute, sooft Mose gelesen wird, liegt eine Decke auf ihrem Herzen. `Dann aber, wenn es `sich zum Herrn (Jesus-Gott) wendet, wird die Decke weggenommen“ (2Kor 314-16). Eine grauenvolle Behauptung des Kirchenvaters „Paulus“! Die Folgen dieser schrecklichen Irrlehre blieben in den letzten zweitausend Jahren nicht aus. Sie sind verheerend. Sie machen uns immer wieder neu fassungslos, wie wir alle bereits wissen.

Die Bibel aber, der Tanach, lehrt uns, dass die Gerichte, die immer wieder über die Gemeinde Israel kamen und kommen, dazu dienen seine Gemeinde, wenn sie von ihrer Sendung abdriftet, wieder neu an ihre Erwählung, Berufung und Sendung zu erinnern und sie wiederherzustellen. Nie geht es dabei um eine Verwerfung, wie die Kirchen lehren. Bis ans Ende aller Generationen und aller Zeitalter bleiben die gläubigen Juden seine Gemeinde (vgl. Dan 7,18.27; Obadjahu 17 u.a.m.). Wie uns JaHuWaH durch seine Propheten vielfältig kundtat wird das auserwählte Volk alle Völker in die Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Shabbate einführen und sie entsprechend unterweisen. Über sie werden alle Völker belehrt und zur Erkenntnis der Wahrheit geführt werden (vgl. Sach 8,20-23; Jes 2,2-5; 60,3; 66,23; Jer 3,17; 16,19-21; Ps 102,23 u.a.m.).

Da ist also nichts von einem Ersatzvolk die Rede, von einer Kirche, von einem Christentum, das die Völker zur Erkenntnis der Wahrheit führen kann und wird. Das ist eine bittere Pille, die JaHuWaH in der Bibel, im Tanach, für das Christentum bereithält und die es noch zu schlucken gilt! Kein Christ wird daran vorbeikommen. Wir sind heute froh und zutiefst dankbar haben wir diese Pille, dieses Gericht, bereits „geschluckt“ und „verdaut“. Es war ein langer Prozess! Je eher wir ihn hinter uns bringen, desto besser. Aber das Ganze war mit lang anhaltendem „Unwohlsein“, mit „Magenkrämpfen“ und „Kopfschmerzen“, mit „Erbrechen“ und „schlaflosen“ Nächten verbunden. Besser wir anerkennen diese Tatsache noch zu unseren Lebzeiten. Werden wir einsichtig. Wenden wir uns von der Ersatztheologie, der falschen Gemeinde, entschieden und unzweideutig ab. Bekennen wir uns zu JaHuWaH als dem einzig einen Erlöser (Gott) und zu seiner Gemeinde, die im Glauben Abrahams die Wiedergeburt und Erlösung zugesprochen bekommen hat. Machen wir es wie Jahushua von Nazareth! Es ist das Beste, das uns zu Lebzeiten passieren kann.

Wir lesen in der Bibel: „Und die Söhne Israel (Gemeinde JaHuWaHs) lebten in allen Sünden Jerobeams, die er getan hatte. Sie wichen nicht davon ab, bis dass JaHuWaH Israel von seinem Angesicht fortgeschafft hatte, so wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, geredet hatte. So wurde Israel aus seinem Land gefangen nach Assur weggeführt; und das ist so bis auf den heutigen Tag“ (2Kö.17,22-23). Soweit der Autor der Bücher. Mit ziemlicher Sicherheit hat der Priester Esra uns diese Berichte, nach der Heimkehr aus Babylon, verfasst. Was er an Quellen vorfand sammelte er. Er hat uns das Gemeindeleben von Jahrhunderten in den Büchern der Könige auf ein paar Seiten zusammengefasst vermittelt. Keine einfache Aufgabe. Es ist ein Teil der Geschichte zwischen JaHuWaH und Israel, seiner Gemeinde – nur auf ein paar Seiten Papier übermittelt! Bedenken wir: Auf wenigen Seiten der Bibel musste er die Geschichte, das Gemeindeleben, von Jahrhunderten, bzw. von Jahrtausenden zusammenfassen.

Wir fragen uns, warum berichtete er in diesen Büchern so wenig über die sicher nicht unbedeutende Zahl der treuen und hingebungsvollen „Söhne“ der Gemeinde, die es in jenen Jahrhunderten der oberflächlichen und zum Teil versagenden Könige, und bis zum heutigen Tag, sicher immer auch gab? Wir können sie als diejenigen bezeichnen, von denen der Psalmist schreibt: „Wir aber sind dein Volk und die Herde deiner Weide. Wir wollen dich ewig preisen, von Geschlecht zu Geschlecht dein Lob erzählen!“ (Ps 79,13). Die Verfasser, oder der Verfasser, wollte jeden in der langen Geschichte kurz streifen, kurz erwähnen, ebenso ihre Mütter und Frauen. Warum hoben sie meistens nur die negativen Seiten der Könige, der schlechten Priester und der untreuen „Söhne“ so sehr hervor, während die zahllosen Treuen und Ausharrenden und Bekennenden der Gemeinde kaum Erwähnung finden? Das vermittelt den Bibellesern den Eindruck, als ob sich die israelitisch-jüdische Gemeinde aus einem vollkommen verkommenen Volk zusammensetzte, einer Gemeinde, die samt und sonder in ständiger Rebellion gegen JaHuWaH lebte, deren Verwerfung und Vernichtung das einzig Richtige sein müsste – und sein muss!

Zu dieser Überzeugung kamen die Kirchenväter und später auch der Islam. Die Folgen sind bis heute verheerend und katastrophal. Den Bibelschreibern, meistens waren es Priester, war aber sehr daran gelegen, die nachfolgenden Generationen vor den Verfehlungen der Könige, der Priester und der ungehorsamen „Söhne“ der Gemeinde zu warnen. Sie wollten gerade die verkehrten Wege Einzelner oder Vieler der Gemeinde, je nachdem, auf den Leuchter stellen, um die nachfolgenden Generationen davor zu bewahren die gleichen Fehler zu wiederholen. Darum blieben die guten Seiten oft unerwähnt. Durch die Treue zu JaHuWaH, zu seinen Rechtsbestimmungen, zu seinen Ordnungen und zu seinen Shabatten, sollten schwere Wiederherstellungsgerichte vermieden werden. Diese Gerichte waren für das auserwählte Volk oft recht bitter und grausam. Die Priester wollten durch das krasse Aufzeigen der negativen Seiten der Gemeinde in ihrer Vergangenheit die gegenwärtige Gemeinde aufrütteln und zur Entschiedenheit für JaHuWaH animieren und so vor unnötigem Leid bewahren. Das war auch das Anliegen Jahushuas von Nazareth und er hatte mächtigen Erfolg dabei, denn es folgten ihm Zehntausende. Es waren aufrichtige Juden, die nach Vertiefung ihres Glaubenslebens hungerten.

Was uns mit tiefer Dankbarkeit erfüllt ist die Erkenntnis darüber, dass der Jude Jahushua (Jesus) von Nazareth zu dieser Gemeinde gehörte, in ihr lebte, sie liebte, und zwar bis zum letzten Atemzug am römischen Folterpfahl. In seiner inbrünstigen Liebe kritisierte er die Gemeinde dort wo er gefährliche Schwachstellen und Irreführungen des Volkes durch die verantwortlichen Führer sah. Jedem Mitarbeiter JaHuWaHs war und ist das ein brennendes Grundanliegen. Das sehen wir bei den meisten Propheten und vielen Priestern JaHuWaHs und auch bei Königen, weil sie als Mitarbeiter JaHuWaHs die Gemeinde über alles liebten.

Wie die Propheten, und viele andere auch, wusste Jahushua um die Sendung Israels, der Gemeinde JaHuWaHs. Er wusste um die Bedeutung und Stellung der Gemeinde Israel in dieser Welt. Eine Stellung die sie durch alle Jahrhunderte hindurch einnehmen würde. Noch einmal wollen wir uns an folgende unumstössliche Tatsache erinnern: Jahushua war nie in einer christlichen Gemeinde, nie Mitglied einer christlichen Gemeinde. Er wurde nie auf den Gott Jesus oder auf die angeblichen dreieinigen Gott-Personen getauft. Er hat auch nie eine solche Gemeinde und eine solche Taufe geschaffen, gelehrt, gepredigt, gegründet oder vorausgesagt. Die christliche Gemeinde ist schlichtweg das Produkt tiefster Rebellion gegen JaHuWaH, gegen seine Rechtsbestimmungen, Ordnungen und Shabbate. Nach ihrem bald zweitausendjährigen Bestehen bringt sie selbst den Beweis, dass sie den Turmbau zu Babel repräsentiert. Die Geschichte ist der unausweichliche Beweis dafür. Die christliche Gemeinde erinnert uns an den abgrundtiefen Hass, sowohl gegen den sich offenbarenden himmlischen Vater JaHuWaH als auch gegen seine Gemeinde, die er sich als Trägerin des Lebens aus allen Völkern auswählte.

Die führenden Juden hatten erkannt, dass sich Jahushua nie als der Mashiach, der Messias der Endzeit, proklamiert hatte. Sie wiesen auf die Worte der Propheten hin und konnten biblisch korrekt nachweisen, dass die griechisch denkenden Christen einem Irrtum verfallen waren. Alle Juden, die durch Jahushua erneuert oder zur Umkehr geführt worden waren, wurden Eiferer für die Thora. „Sie aber, als sie es gehört hatten, verherrlichten JaHuWaH und sprachen zu ihm: Du siehst, Bruder (Shaul der Jude, nicht der spätere Kirchenvater Paulus), wie viele Tausende (Zehntausende) der Juden es gibt, die gläubig geworden sind und alle sind Eiferer für die Thora“ (Apg 21,20).

Damit stellten sie sich korrekterweise gegen die Absicht der griechisch denkenden Christen und ihrer Pseudogemeinde. Die Christen aber brauchten unbedingt die Worte der Propheten um missbräuchlich nachweisen zu können, dass der Jude Jahushua derjenige sei der als entjudaisierter Jude, als der König der Welt, gleich das Weltfriedensreich eröffnen und antreten würde. Weil die Gemeinde JaHuWaHs, aus den Texten der Thora, Propheten und Schriften, das Gegenteil belegen und bezeugen konnte und damit den griechisch denkenden Menschen, den Christen, widersprechen musste, brachte sie die Christen in Rage.

Die Gemeinde JaHuWaHs, zu der auch Jahushua mit Haut Haar und Knochen gehört hatte, zog sich damit den abgrundtiefen Hass der Christen, der griechisch Denkenden zu – bis zu dieser Stunde! Die Christen, die griechisch Denkenden, hatten kein Wissen über die Gemeinde des JaHuWaH. Sie kannten das prophetische Wort und das Wort der Thora nicht, und wenn, dann nur oberflächliche und schon gar nicht in seinen wunderbaren Zusammenhängen. Das beweisen uns die überarbeiteten Schriften der hebräischen Urtexte, wie wir sie in den Bekenntnisberichten (NT) heute vorfinden. Sie sind voller Widersprüche. Die Gemeinde JaHuWaHs konnte das verzerrte Bild des Jahushua von Nazareth keinesfalls unterstützen und lehren, was dem gesamtprophetischen Wort widersprach. Wir danken JaHuWaH für diese tapferen Zeugen.

Unter der Führung der Kirchenväter biederte sich die falsche Gemeinde der Christen der römischen Elite an, die sie in den ersten Jahrhunderten allerdings brutal verfolgte. Was war der Grund? Sie beteten den neuen Jesus-Gott als ihren Kaiser und König an. Sie kündigten übereifrig und fanatisch die gleich bevorstehende Wiederkunft ihres Königs an, der alle Königreiche der Erde beseitigen und mit seiner Gemeinde, den Christen, die Herrschaft dieser Welt antreten würde. Das war die irrige Kernbotschaft des Kirchenvaters Paulus (vgl. z.B 1Thess 4,13-18; 1Kor 11,32-32 u.a.m.). Im ganzen römischen Reich predigten sie dessen bevorstehende Wiederkunft. Er würde den römischen Kaiser beseitigen und seine Herrschaft, sein Friedensreich, gleich antreten. Damit verweigerten sie dem römischen Kaiser-Gott, der als Sohn des Gottes Zeus auf Erden Mensch geworden war, die Anbetung. Einen solchen Aufruhr gegen den Gott-Kaiser, den Gottessohn des Zeus, konnte unter keinen Umständen geduldet werden. Das kam einem Staatsumsturz gleich. Also mussten die Christen verfolgt und gezwungen werden bei besonderen Staatsritualen ihre Treue zum Gottessohn des Zeus, zum Kaiser, öffentlich zu bekennen.

Wie erinnern uns! Als aber der König der Christen, der entjudaisierte Jesus-Gott, zu der von Paulus und seinen Anhänger fanatisch gepredigten Zeit, nicht zurückgekommen war, erkannten auch die römischen Kaiser, dass es sich dabei um eine fanatische Irrlehre handelte und sie von diesem angeblichen Weltenkönig Christus nichts zu befürchten hätten. Diese gewaltige Verführung des Kirchenvaters Paulus war spätestens im vierten Jahrhundert entlarvt. Die kirchlichen Führer erdachten fantastische Ausreden mit denen sie die Massen weiterhin irreführen und bei der Stange halten konnten. So lehrten sie, dass ihr Jesus-Gott nun zur Rechten des himmlischen Vaters im Himmel sitze und von dort aus die Welt regieren würde. Damit konnten die römischen Kaiser sehr gut leben. Die Christen hatten sich aber inzwischen dem Kaisertum unterworfen, vor allem über die Mutter des Kaisers Konstantin, Helena. Diese Beziehungen spielten ihnen – auf leisen Sohlen – den von ihrem Jesus-Gott geforderten Herrschaftsanspruch im römischen Reich zu. Auf den Konzilien im vierten Jahrhundert kam der angebliche Durchbruch der Jesusherrschaft auf Erden – und zwar in der Person des Bischofs von Rom, des Papstes.

In der Schrift „de civitate dei“ (über den Gottesstaat), entwickelte und lehrte der einflussreichste Kirchenvater Augustinus (354 – 430) seine Zwei-Reiche-Lehre. Der hl. Augustinus ist der Mann, der das Kirchensystem als Pseudogemeinde am Wesentlichsten prägte. Auf der einen Seite herrscht der christliche Staat, als die Gemeinde des Jesus-Gottes, auf der anderen Seite sind die nichtchristlichen Völker, die der christliche Staat dem Jesus-Gott unterwerfen muss, nötigenfalls mit Hilfe der christlichen Staatsgewalt. Im Papst herrscht nun der Jesus-Gott vom Himmel aus. Der Papst ist nichts anderes als der verlängerte Arm des Jesus-Gottes, mehr als bloss der Stellvertreter Jesu im Himmel, (s. Codex Iuris Canonici). Mit der Papstherrschaft war für Augustinus das Friedensreich, von dem die Bibel spricht, angebrochen.

Durch zahllose Intrigen und Verbrechen katapultierte sich diese Pseudogemeinde zu einer Staatsmacht empor, zu einer Staatskirche, zu einer Weltkirche, die beinahe die ganze Menschheit mit sich in die abgrundtiefen finsteren Gräuel des Mittelalters stürzte, von denen sich die Menschheit nie mehr erholen wird. Das wird wohl so bleiben, solange dieses falsche Gemeindegefüge (Kirche), dieser moderne Turmbau zu Babel, seine Theologie (Ersatztheologie) vertritt. Dank ihrer gigantischen Finanzströme und der einzigartigen Vernetzung auf der politischen Weltbühne (UNO, EU), kann sie, diese Pseudogemeinde – verdeckt –, ihren führenden Einfluss aufrecht erhalten.

Doch ein Überrest der Gemeinde JaHuWaHs blieb allezeit bestehen und treu. Ein aussergewöhnliches Wunder, wenn wir uns die Gräuel ansehen, denen die Gemeinde in den letzten 2000 Jahren von Seiten der falschen Gemeinde, der Christen, ausgesetzt war. Nochmals: ein aussergewöhnliches Wunder! Alle Propheten bezeugen einhellig – im Namen JaHuWaHs –, dass die Gemeinde JaHuWaHs nie untergehen wird! „Aber die Heiligen (die Gemeinde JaHuWaHs) des Höchsten werden das Reich empfangen, und sie werden das Reich besitzen bis in Ewigkeit, ja, bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten.. Und das Reich und die Herrschaft und die Grösse der Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten (Gemeinde des Höchsten) gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen. – Hier endet der Bericht“ (Dan 7,18. 27-28).

In diesem grossen Zuspruch der Bibel, der Bibel des Jahushua von Nazareth, wünsche ich allen den inneren Frieden, Weisheit und die nicht versiegende Lebenskraft. Shalom!

Gregor Dalliard