Die Christen und die Thora.

Glaubensimpuls 178

Wir haben den letzten Gim abgeschlossen mit der Frage: Nun, wie gehen die christlichen Kirchen und Gemeinschaften z.B. mit der Aussage um: „Wie liebe ich deine Thora! Sie ist mein Nachdenken den ganzen Tag“ (Ps 119,97)? Aussagen der Bibel, wie wir sie im Psalm 119,97 und in Jos 1,8 in Bezug auf die Thora lesen, nehmen die meisten Menschen aus den Freikirchen und christlichen Gemeinschaften wörtlich, so wie sie in der Thora und bei den Propheten stehen. Was heisst das? Obwohl diese Aufforderungen in der Thora und bei den Propheten stehen, also im „Alten Testament“, wie die Kirchenväter die Bibel bezeichnen, nehmen sie diese Aussagen ernst. Da ist aber ein Problem!

Denn diese Aussage steht im „Alten Testament“ und bezieht sich auf die Thora. Jesus, der Gott der Kirchenväter, aber hat nach ihrer Lehre den Juden die Thora weggenommen, sie aufgehoben, sie für nicht mehr verbindlich erklärt. Er hat sie angeblich für die Kirchen zum nebensächlichen Anhängsel ihrer „Bibel“, des „Neuen Testamentes“, gemacht. Er soll sie ihnen damit zur unverbindlichen freien Verfügung gestellt haben. Etwas das angeblich nicht mehr verbindlich ist, mit dem kann ich machen was ich will. Ihr Gott, Jesus, hat sich damit an die Stelle der Thora und der Propheten gesetzt. Nur er und sein „Neues Testament“ ist noch verbindlich. Er ist zum Ersatz für die Thora und die Propheten geworden.

Über die Thora brauchen sie nicht mehr Tag und Nacht nachzusinnen, die ist abgetan, also tun sie es über ihren Gott Jesus, den sie anhaltend und bei jedem „Gottesdienst“ anbeten, über den die christliche Welt im Laufe der Kirchengeschichte zahllose Philosophien entwickelte. Die Welt ist voller Bücher und Lehren davon!

Ich möchte das noch einmal hervorheben: Wenn ich den Lebensschatz und -reichtum der Thora nicht mehr für verbindlich erkläre, auflöse, vernichte, dann bleibt nur noch derjenige übrig, der nach der Lehre der Kirchenväter den Tanach (Thora, Propheten und Schriften des „AT“) angeblich ersetzt, und das ist ihr Gott Jesus. So sinnen sie nun nicht mehr Tag und Nacht über die Inhalte der Bibel, den Tanach nach, sondern über den Ersatz, den sie sich zurechtgelegt haben. Sie haben sich damit angemasst, sich über JaHuWaH und seinen verbindlichen Schatz des Lebens, der uns in der Thora anvertraut, geschenkt ist, hinwegzusetzen und damit meinen sie das Recht zu besitzen über sein auserwähltes Volk, die Juden, verfügen zu können. Sie schalten und walten im Geiste der Kirchenväter, der Gründer des Christentums, und setzen sich über alles Heilige hinweg.

Lasst mich in Anbetracht der Reaktionen auf meine Glaubensimpulse (Gim) noch einmal auf die Tragik dieses Geschehens hinweisen: Die Kirchenväter gaben dem Christentum auf den Konzilien von Nizäa 325 und Konstantinopel 381, also im 4. Jahrhundert, offiziell die definitive Grundlehre und -ausrichtung, die im Widerspruch zu JaHuWaH, seiner Thora und dem auserwählten Volk steht. Einzelne antijüdische Kirchenväter entwickelten diese Lehren schon im zweiten Jahrhundert.

Die Triebfeder waren der Neid und der Hass gegen die Juden wegen ihrer Auserwählung, ihres Segens, der Bundesschlüsse, und der Verheissungen, die in der Thora enthalten sind und im Laufe der Geschichte sich als wahr erwiesen. Der Jude Shaul, nicht der katholische Paulus, sagt korrekt: „Die Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Thoragebung und der Dienst und die Verheissungen; deren die Väter sind und aus denen dem Fleisch nach der Mashiach (von Nazareth) ist. Der über allem ist, ist JaHuWaH (Gott), er sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.“ (Röm 9,4-5).

Wenn die Thora nicht mehr (verbindlich) ist, dann ist auch JaHuWaH, unser Vater im Himmel, der Allmächtige (El Shaddai), nicht mehr glaubwürdig und ernst zu nehmen, obwohl er bezeugt und fragt: „So spricht JaHuWaH, der König Israels und sein Erlöser, JaHuWaH der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Erlöser (Gott). Und wer ist wie ich?.. Gibt es einen Erlöser (Gott) außer mir? Es gibt keinen Fels (Erlöser, Retter), ich kenne keinen“ (Jes 44,6-8). Und was machen wir mit den zahllosen parallelen Aussagen zu diesem Bekenntnis, wovon die Bibel voll ist?

Wenn der Jahushua von Nazareth alle diese gewaltigen eindeutig bezeugten Aussagen über JaHuWaH und die Thora ersetzt und niemand mehr und nichts mehr zählt als nur er allein, dann habe ich aus ihm einen falschen Erlöser (Gott) gemacht der zumindest dem Erlöser (Gott) der Juden gleichgemacht worden ist. Genau das ist geschehen. Jahushua von Nazareth wurde von den Kirchenvätern – im völligen Widerspruch zum Tanach – zu dem Erlöser-Gott erhoben, ohne den niemand gerettet werden kann. Die Kirchenväter gaben ihm im Prinzip die Position JaHuWaHs. Alle Bibelauslegung hat sich nach dieser Dogmatik zu richten, ohne Wenn und Aber! Es „gelang“ ihnen aus der Thora die Lehre von drei Gottheiten zu konstruieren, mit einer perfekten Vermischung nach heidnischem Muster.

Darum nehmen alle christlichen Kirchen und Gemeinschaften heute noch das aus dem reichen verbindlichen Schatz der Thora und der Propheten heraus was sich für ihre Jesus-Gott-Ideologie uminterpretieren und gebrauchen lässt. Die Aussagen in der Thora werden willkürlich auf ihren neuen Erlöser-Gott Jesus angewandt. Doch bei näherem Hinschauen merkt jeder aufrichtige und redliche Bibelleser – mit der Zeit – dass der Gott Jesus nichts mit dem Jahushua von Nazareth zu tun hat, sondern den heidnischen Göttervorstellungen entsprungen ist.

Dasselbe machten sie mit den Bekenntnisschriften (BeS), bevor aus ihnen das „Neue Testament“ (NT) entstand. Das sind bestimmte wahre Überlieferungen von Taten und Aussprüchen Jahushuas, der Apostel und auch Shauls, die vollkommen der Thora entsprechen. Doch diese wurden mit einer gezielten Absicht von Papst Damasus und dessen Sekretär Hieronymus im 4. Jahrhundert schliesslich noch einmal überarbeitet und unter dem Namen „Neues Testament“ als Gegenbibel zum Tanach geschaffen und als die verbindliche Bibel herausgegeben. In recht vielen Aussagen wurde der Sinn völlig verändert. Schliesslich aber verbot die Kirche sogar das Lesen des Neuen Testamentes.

Was war der Grund dafür? Es waren zu viele ursprüngliche Wahrheiten aus der Thora, sogenannte Hebraismen, in diesen Schriften enthalten. Beim ernsthaften Lesen des „NT“ hätte jeder den Betrug der Kirchenväter bemerken können. Um das zu verhindern hätten sie alle Hebraismen (ursprüngliche Wurzeln aus der Thora) weglassen müssen, aber dann wäre kaum noch etwas übrig geblieben. Diesen Gefallen aber wollten die Kirchenväter den Juden nicht tun, denn ihre Absicht war ja den Juden alles wegzunehmen, sich selbst als das neue Volk JaHuWaHs vor der Welt darzustellen und die Juden für ewig zu verdammen. Also brauchten sie einen Gegengott zu den Juden und eine Bibel, in der sie Jahushua als Feind der Juden darstellen konnten.

Dass sich Jahushua mit einem kleinen extremen, aber einflussreichen Kreis von Juden, auseinandersetze, war vollkommen normal, diese Konflikte gab es zu jeder Zeit, auch heute noch. Aber die Kirchenväter nahmen diese Nebensächlichkeit und machten sie zum Zentrum ihrer ganzen Theologie. Als dieser Jesus im 4. Jahrhundert definitiv zum Mensch gewordenen, fleischgewordenen Wort, zum wahren Gott und wahren Menschen, erklärt worden war, konnte der Hass auf die Juden in dieser Welt für immer begründet werden. Sie hatten diesen Gott abgelehnt und umgebracht. Diese ungeheuerliche, schreckliche und völlig abstruse Glaubenslehre gehört bis heute zum Fundament der christlichen Kirchen. Die Römer, die eigentlichen Täter, wurden zu Freunden des Gottes Jesus erhoben. Siehe die liebevolle Darstellung des grausamen Pilatus im Evangelium nach Johannes. (Siehe Gim 161, Teil 20, Schmusekuss der Christen mit den römischen Kaisern, die Toleranzedikte der damals regierenden vier Kaiser 311 n.u.Z., Konstantin 313 n.u.Z.).

Die Kirchenväter und späteren Kirchenführer waren sich aber folgender Gefahr bewusst! Wenn Christen nach den Quellen der Aussagen im Neuen Testament suchen und forschen, dann würden sie unweigerlich zur Wahrheit der Thora und der Propheten vorstossen. Dieser Weg musste unter allen Umständen unterbunden werden. Also verboten sie sogar das Lesen des „Neuen Testamentes“, ihrer eigenen „Bibel“: „Wir verbieten auch den Laien den Besitz von Büchern des Alten oder des Neuen Testaments, es sei denn einer möchte gerne ein Psalterium oder ein Brevier für das Heilige Officium oder das Stundengebet der Seligen Maria zur Andacht haben. Aber dass sie die vorgenannten Bücher in einer volkssprachlichen Übersetzung besitzen dürfen, das verbieten wir aufs Grundsätzlichste. (http://de.wikipedia.org/wiki/Bibelverbot).

Es stand sogar die Todesstrafe darauf. Fand die Vatikanische Gestapo nur einen Vers in einem Haus, musste das Haus abgerissen werden. Die Bewohner wurden auf die Galeeren, in die Bergmienen oder sonst wo verbannt, wo sie qualvoll dahinstarben.

Was erkennen wir daraus? Gerade der Hass der Kirchengründer auf die Bibel, den Tanach, lässt uns den aussergewöhnlichen reichen Lebensschatz der Thora für jeden Menschen erkennen. Heute vermögen wir diesen Hass zu erkennen, weil wir genau das taten, was die Gründer des Christentums verhindern wollten. Wir lasen zuerst gründlich im „Neuen Testament“. Und siehe da: wir stiessen auf die Quellen der Wahrheit. Schrittweise erkannten wir zuerst einmal gewisse Widersprüche der allgemeinen Lehre der Kirche zum „Neuen Testament“ selbst. Dann erkannten wir Widersprüche und Missbräuche im „Neuen Testament“ zu den Aussagen der Thora und der Propheten.

Langsam wurden uns die tieferen Zusammenhänge des prophetischen Wortes erschlossen. Zusammenhänge wurden uns immer sichtbarer gemacht. Schliesslich erfüllte uns eine tiefe Freude über den gefundenen Schatz im Acker, um dessentwillen wir alles andere, alles Bisherige, gerne bereit waren aufzugeben. Damit vermögen wir diesen abgrundtiefen Hass der Kirchenführer gegen JaHuWaH, seinen verbindlichen Tanach und die Juden zu fassen und ihn – um der Gerechtigkeit willen – aufzudecken!

Hunderte Millonen von Menschen sind in den letzten tausendsechshundert Jahren diesem Hass zum Opfer gefallen. Der Geist der Ideologie Hitlers und seiner abscheulichen Verbrechen gegen die Juden sind dem jungen christlichen Adolf Hitler im katholischen Religionsunterricht und während seiner Zeit als achtjähriger Chorknabe und Ministrant im Kloster Lambach (A), im Benediktinerstift – wir nehmen an, sogar unwillkürlich – übertragen worden. Übertragen auf jeden Fall! Fassungslos stehen wir vor dieser Organisation, dieser Ideologie der Kirchenväter, und wir fragen uns warum kaum ein Theologe bereit ist, sich davon loszusagen. Klar, die Reaktionen in christlichen Führerkreisen sind heute noch brutal..!!

In den christlichen Kreisen also ersetzt der Erlöser-Gott Jesus die Thora. Bei jedem Gespräch und Seufzer fällt das Wort „Jesus“. Meistens wird der Name noch auf Englisch ausgesprochen, um das spirituelle Know how hervorzuheben. In allen Versammlungen, „Gottesdiensten“, religiösen Anlässen usw. ist ihr selbstgemachter Gott „Jesus“ Mittel- Angel- und Drehpunkt aller Dinge.

Viele von ihnen sprechen den ganzen Tag und überall nur noch den Namen „Jesus“ aus oder wollen alle Leute, wohin immer sie kommen, zu ihrem „Jesus“ bekehren, anstatt zur Fülle des Lebens wie sie uns in der Thora und in den Propheten gegeben und wie sie von Jahushua von Nazareth bezeugt ist.

Es interessiert sie überhaupt nicht, dass der EINZIG EINE JaHuWaH, unser Erlöser (Gott), unmissverständlich gegen sie spricht: „Höre, Israel: JaHuWaH ist unser Erlöser (Gott), JaHuWaH allein! Und du sollst JaHuWaH, deinen Erlöser (Gott), lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein“ (5Mo 6,4-6; Jes 42,8). „..um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt, sondern von allem, was aus dem Mund des JaHuWaHs hervorgeht, lebt der Mensch“ (5Mo 8,3).

Es interessiert sie ebenso wenig, dass Jahushuas von Nazareth, auf den sie sich angeblich ständig und überall berufen und den sie anbeten, gegen sie spricht: „Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jahushua antwortete ihm: Das erste ist: Höre, Israel: JaHuWaH, unser Erlöser (Gott), ist EINZIG EINER; und du sollst JaHuWaH, deinen Erlöser (Gott), lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft. Das zweite ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Grösser als diese ist kein anderes Gebot.

Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Rabbi, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist EINER, und es ist kein anderer außer ihm; und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer“ (Mk 12,28-33).

Das ist ein klares Zeugnis aus dem Munde Jahushuas. Doch welchen Christen interessiert schon das was Jahushua von Nazareth sagt und lehrt? Die Meinung und Lehre der Kirchenväter ist ihnen wichtiger als das Wort aus dem Munde Jahushuas. Ein anderes Zeugnis: „Da spricht Jahushua zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst JaHuWaH, deinen Erlöser (Gott), anbeten und ihm allein dienen.“ (Mt 4,10). Ja, Jahushua bezeichnet die Christen sogar als Übeltäter, weil sie sich zwar überall und in allem auf ihn berufen, auf seinen Namen, ihn sogar anbeten, sich aber hartnäckig weigern den Willen des Vaters zu tun!!

„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter! Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute..“ (Mt 7,21-24).

Sie werden sagen: Haben wir dich nicht angebetet, bei jeder Gelegenheit angerufen? Der Begriff: „Herr, Herr“!, schliesst den Begriff der Anbetung mit ein! Du warst ein und alles für uns, wir vertrauten nur dir! Wir sahen nur dich! Wir übergaben unser Leben dir. Aber war das jemals der Wille des Abba JaHuWaH? Nein, das war nie sein Wille, das bestätigt uns der Jude Jahushua von Nazareth. Es war auch nie der Wille Jahushuas von Nazareth!

Was sagt Jahushua?: „Meint nicht, dass ich gekommen sei, die Thora oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu bestätigen (bekräftigen). Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von der Thora vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste (der Elendste von allen) heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel“ (Mt 5,17-19). Deutlicher geht es nicht mehr!

Man mag versucht sein diese Aussagen umzudeuten, abzuschwächen, auf bestimmte Aussagen zu beschränken, aber das wird bei genauem Hinsehen keinem gelingen, wenn er verstehen lernt, was denn der Wille des Vaters ist und dass der Wille des Vaters durch den ganzen Tanach (Thora, Propheten und Schriften) hindurch immer die einzige und oberste Priorität hat. Für Jahushua von Nazareth gab es nie einen andern Massstab der Beurteilung aller Dinge als wie er im Willen des Abba JaHuWaH dargelegt ist. Dieser Wille war für ihn im Tanach, in der Thora, Propheten und Schriften vollkommen dargelegt. Als Rabbi hatte er nichts anderes gewollt und gelehrt, als die Erfüllung des Willens unseres Schöpfers, des Abba JaHuWaH.

In der Wahrnehmung unserer Verantwortung, lasst uns den Weg der Gerechtigkeit in grosser Freude und mit viel Dankbarkeit gehen. Es ist der Weg, der JaHuWaH seine Ehre zurückgibt. Der Weg, der dem religiös begründeten „Weg“ der christlichen Dogmatik, durch den unsägliche Verbrechen und Leiden an Abermillionen von Menschen geschahen, widerspricht und entgegensteht. Darum:

„Preise JaHuWaH, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! Preise JaHuWaH, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. Der mit Gutem sättigt dein Leben. Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler. JaHuWaH verschafft Gerechtigkeit und Recht allen, die bedrückt werden. Er tat seine Wege kund dem Mose, den Söhnen Israel seine Taten. Barmherzig und gnädig ist JaHuWaH, langsam zum Zorn und groß an Gnade“ (Ps 103, 1-8).

Mit einem herzlichen Shalom wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat

Gregor Dalliard