Der Name unseres Schöpfers und Spender des Lebens: JHWH. Teil 1

Glaubensimpuls 138

In diesem und in den nächsten Glaubensimpulsen (Gim) möchte ich gerne auf den Namen unseres Schöpfers und Spender des Lebens eingehen. Ich tue das mit grosser Freude und Dankbarkeit. Darum lade ich alle Leser der nächsten Gim ein, sich mit der gleichen Gesinnung damit auseinander zu setzen. Ob wir zur gleichen Erkenntnis geführt werden oder nicht, das soll uns keineswegs irritieren oder sogar auseinander bringen. Alles hat seine Zeit. Alles entwickelt sich zu seiner Zeit und alles drängt nach Wachstum, d.h. nach Einsicht, so wie es die Gnade unseres Abba Vaters zulässt und wir bereit sind uns von seiner Gnade führen zu lassen.

In meinen letzen Gim und Vorträgen habe ich unseren Schöpfer JHWH sowohl Jahweh (JaHWeH) als auch JaHuWaH (sprich Jahua) genannt. Die Fragen wie ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin sind berechtigterweise angebracht. Gerne will ich also darüber schreiben. In diesem Gim 138 möchte ich zu diesem Thema bei einigen einleitenden Gedanken bleiben. Im Laufe der letzten Jahre haben sich neben meinen katholischen Studienunterlagen mehrere Bundesordner an Unterlagen und Zusammenhänge zu diesem Thema angesammelt.

Aber erst in den letzten Jahren bin ich durch ein intensiveres Bibelstudium, mit Einblick in die tieferen geschichtlichen Zusammenhänge und Entwicklungen, ermutigt worden nach dem wahren Namen und seinem tieferen Sinn zu fragen.

Für mich ist dieses Thema um so faszinierender weil so etwas in meiner Jugendzeit undenkbar gewesen wäre. Wer zur meiner Jugendzeit die kirchlich-hellenistische Vorstellung von den drei Gott-Personen und deren Namen in Frage gestellt hätte um nach dem wahren Schöpfer, seinem wahren Namen und nach der wahren Anbetung zu fragen und zu suchen, den hätte die Kirche auf jede mögliche Weise diffamiert und aus der Gesellschaft hinausgestossen!

Durch die Hirnwäsche die der Vatikan offiziell seit dem 4. Jahrhundert durch seine allgegenwärtigen Vertreter von der Geburt an an uns vollzog und vollzieht, wären wir nicht im geringsten fähig gewesen oder auf den Gedanken gekommen, an die Existenz der drei hellenistisch-christlichen Gottheiten und deren Namen zu zweifeln. Zudem war es den Katholiken, bis anfangs der sechziger Jahre (1962/64), unter Androhung der immerwährenden Höllenstrafe, untersagt, über die kirchliche Institution und deren Lehren nachzudenken, vergiss sie zu hinterfragen! Im Gegenteil, wir hätten, verführt und verschlungen von dem religiösen Lehrwahn der Kirche, unser Leben für den Vatikan in den Tod gegeben, so sehr macht der Vatikan die Menschen blind und krank. Jedes Glaubenswachstum war untersagt! Diese schrecklichen und folgenschweren Lehrtraditionen sind uns laufend als von JaHuWaH gewollte biblische Wahrheiten eingeimpft worden.

Nun aber liess unser himmlischer Vater, entsprechend der heilsgeschichtlichen Zeit, unterschiedliche Menschenrechtsbewegungen entstehen. Sie sammelten sich aus den Kreisen verfolgter Juden, ehemaliger Juden und solcher Christen, die das Joch des Vatikans von sich abzuschütteln vermochten. Nach langen zähen Kämpfen wurde der Vatikan schliesslich in seiner politischen und religiösen Macht etwas beschnitten, nicht aber als Staatsmacht, was manche noch erreichen möchten. Es wurden ihm in gewisser Weise Grenzen gesetzt.

Davon dürfen wir nun grosszügig profitieren. Mit dieser Freiheit wissen viele allerdings noch nicht umzugehen. Sie fühlen sich verunsichert, denn zutiefst sind sie an die sich laufend wiederholenden religiös-kulturellen Traditionen des Vatikans gebunden, die zum Heile notwendig sind. Darum nehmen zwar viele an den religiös-kulturellen kirchlichen Liturgien und Volksfeiern teil, aber mit der neuen Freiheit wissen sie nicht verantwortungsvoll umzugehen. Es ist ihnen nicht übel zu nehmen, denn sie sind darin nie bibelorientiert unterwiesen worden.

Nun, diese Freiheit liess unser Schöpfer, der Abba JaHuWaH (sprich Jahua) zu, damit in der Endzeit dieses Zeitalters vor allem die Erkenntnis seines Namens und damit der Zugang zu seinem Wesen unter den Seinigen erwachen und zu ihm hin wachsen kann. Ich finde das aussergewöhnlich und bin davon tief betroffen.

Wo es kein Wachstum hinein in die reichen Schätze der biblischen Zusammenhänge gibt, da regiert die religiöse Beherrschung, die Verkümmerung, die Bosheit und der Tod, da ist kein Leben mit dem Schöpfer des Lebens möglich. Da ist weder Eigenverantwortung noch Entfaltung möglich, die unser Schöpfer in jeden Menschen hineingelegt hat. Da fehlt die lebensnotwendige Beziehung, Hoffnung und Vision für das tägliche und zukünftige Leben, weil die Beziehung zu (JHWH) JaHuWaH (sprich Jahua) fehlt. Dieses Wachstum ist in jeder Beziehung notwendig. Wie oben gesagt, wurde den älteren unter uns dieses Wachstum hinein in die Beziehung zu JaHuWaH verwehrt.

Leider ist dieses Wachstum auch innerhalb der Evangelischen Kirchen, der Freikirchen und der meisten christlichen Gemeinschaften, die sich von der Kirche als unabhängig bezeichnen, nicht gegeben. Die Lehre von den trinitarischen Gottheiten, den drei Gott-Personen, lässt sie letztlich von dem gleichen Gift der Kirchenväter trinken aus dem der Vatikan sein Lehrgebäude und seine Politik mischt. Dieses Gift verhindert und verunmöglicht das gesunde Wachstum nach dem Willen des Abba Vaters.

Nun war es ja gerade Shaul, auf den sich die Kirchen und christlichen Gemeinschaften vor allem berufen, der zu einem gesunden Wachstum hinein in den Willen des Vaters aufforderte. Der Wille des Vaters war und ist immer in der Thora, den Propheten, Psalmen und Schriften (BuS = AT) zu finden. Shaul bestätigte diese Schriften als die von JaHuWaH eingegebene Bibel (vgl. 2Tim 3,16). Als er die Worte in 2Tim 3,16 schrieb gab es noch lange kein sogenanntes Neues Testament!

Daraus ergibt sich, dass Shaul anhand dieser Schriften seine Leser aufforderte in der Erkenntnis des Vaters, des Erlösers (Gottes) des Jahshua HaMashiach, zu wachsen (vgl.Eph 1,17; Kol 1,9-10. Das möchten sich doch all jene gerne zu Herzen nehmen, welche die uns noch verbliebenen und überlieferten Briefe Shauls so beurteilen als wäre Shaul ein Gott im herkömmlichen christlichen Sinn.

Wie ich damals im Gim 1 schrieb ist der Name einer Sache, eines Tieres oder einer Person ausschlaggebend. Über den Namen erhalte ich gleich die wichtigsten Informationen über den Träger des Namens. Wenn wir den Namen Löwe hören, dann wissen wir gleich, dass ein Löwe keine Schnecke ist. Der Name offenbart mir das Wesen Trägers dieses Namens. Also muss ich einen Löwen anders verstehen und einordnen als eine Schnecke.

Damit wären wir schon beim Kern des Themas. Es ist nicht egal unter welchem Namen sich unser Schöpfer seinem auserwählten Volk offenbarte. Offenbarte er sich als HERR, Baal, Zeus, Mensch gewordener Jesus-Gott, Marduk, Sol Invictus, Gottesmutter, Astarte, Isis, Osiris, Buddha, Alla und wie sie alle heissen. Alle diese Namen sagen sofort etwas aus. Mit ihnen verbunden ist ein unterschiedliches Publikum mit bestimmtem Vertretern und Forderungen.

Höre ich den Namen eines lieben Menschen, dann geht Freude durch meine Adern. Genau das will JHWH = JaHuWaH (sprich Jahua) in der Beziehung zu uns in uns bewirken, auslösen.

In dieser Freude und Zuversicht wünsche ich allen Lesern von Herzen einen gesegneten Shabbat. Shalom!

Gregor Dalliard