Wen bezeichnet die Bibel als den kommenden Mashiach (Gesalbten, Christus)? Teil 16

Glaubensimpuls 157

Juden lassen bei verschiedenen Anlässen einen Stuhl frei für das Kommen des Propheten Elijahu, der dem Kommen des Messias vorausgehen soll. Wenn also der Prophet Elijahu wiederkommt, dann soll die Ankunft des Messias gleich bevorstehen. Sie berufen sich dabei vor allem auf die Aussage des Propheten Maleachi, der im Auftrag JaHuWaHs sagt: „Haltet im Gedächtnis die Thora (Weisungen) meines Knechtes Moshe, dem ich am Horeb für ganz Israel Ordnungen und Rechtsbestimmungen geboten habe. Siehe, ich sende euch den Propheten Elijahu, bevor der Tag JaHuWaHs (Tag des Herrn) kommt, der grosse und furchtbare..“ (Mi 3,23-24).

Diese Aussage Maleachis ist aber eine umwerfende Metapher, ein Bild für die zukünftige, recht plötzlich bevorstehende schwere Zeit und die bald anbrechende Herrschaft der Heiligen – nach dem Erscheinen JaHuWaHs auf dem Ölberg. Mit solchen Metaphern, Bildern, wollte und will JaHuWaH die Verheissung seiner zukünftigen Herrschaft unter der Führung seiner Heiligen – und nach seinen Ordnungen – in dieser Welt wachhalten.

Solche Metaphern brauchte und braucht das auserwählte Volk wie niemand sonst, denn niemand sonst auf der Welt hat jemals solche gewaltige Verheissungen aus dem Munde JaHuWaHs empfangen wie sein auserwähltes Volk: „Er verkündete Jakob sein Wort, Israel seine Ordnungen und Rechtsbestimmungen. So handelte er an keiner Nation..“ (Ps 147,19-20). Niemand wurde, ist und wird darum so sehr verfolgt, verleumdet, gequält und niederträchtig behandelt wie seine Heiligen –, und das durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch, seit der Erwählung Abrahams bis zur Erscheinung JaHuWaHs auf dem Ölberg.

Ohne diese Verheissungen, die in Metaphern (Bildern) dargestellt sind, hätte dieses Volk seine Hoffnung auf den Anbruch des Reiches JaHuWaHs (Reiches Gottes) auf Erden und seine Beziehung zu JaHuWaH schon längst vergessen oder verzweifelt aufgegeben. So harren sie durch diese Verheissungen, an die sie durch die vielen Metaphern erinnert werden, immer wieder aus. Durch diese sehr verständlichen Metaphern ermutigen sie sich untereinander immer wieder neu und warten auf den Tag des Elijahu, auf die Tage vor dem Anbruch des Tages JaHuWaHs (auf den Tag des Herrn). Es wird aber nicht Eljahu persönlich sein, der vor der Erscheinung JaHuWaHs auftreten wird, sondern ein ihm entsprechender Gesandter, auch Gesandte, aus dem Volk Israel. Es wird eine Umkehrwelle im Auftrag und im Sinne JaHuWaHs und seiner Thora geschehen.

Der Prophet Eljahu versinnbildlicht hier die grosse Umkehrwelle zu JaHuWaH, die vor seinem Erscheinen bei vielen Heiligen (beim auserwählten Volk) auf Erden durch die zunehmende Verfolgung und die zunehmenden weltweiten und kosmischen Ereignisse ausgelöst werden wird. Unsicherheit, Angst und Entsetzen lösen diese Umkehrwelle bei seinen Heiligen aus. Sie werden durch diese Ereignisse und Umstände wieder näher zueinander finden und zu den Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Shabbaten JaHuWaHs geführt werden. „Und er (Elijahu) wird das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu den Vätern umkehren lassen, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage“ (Mal 3,24).

Das bezeichnen die Propheten als das Kommen des Elijahu. Das ist die bildreiche Sprache der Propheten. Lernen wir im Ersten Buch der Könige, ab Kapitel 17, die Zusammenhänge der damaligen Zeit, der Zeit des Elijahu, verstehen, dann wird uns diese Metapher verständlich gemacht. Ziel ist immer und in allem die Rückführung zu JaHuWaH und damit zu seinen Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Shabbaten. Wir können uns mit den Juden über den Sinn des leerstehenden Stuhls in ihrer Mitte, über diese tiefe Symbolik, die auf ein zukünftiges gewaltiges heilsgeschichtliches Geschehen hinweist, von Herzen mitfreuen.

Im Laufe der Jahrtausende sind Juden immer wieder von dieser ursprünglichen Symbolik des Elijahu abgekommen. Sie fingen an diese Metaphern der Propheten wörtlich zu nehmen und fixierten sich auf Gestalten wie Moshe, Elijahu, David u.a.m. Entsprechend stellten sie ihre Lehren auf und fixierten ihre Messias-Erwartungen auf eine Einzelperson. Doch die Propheten benutzten diese Namen als Metaphern um das Wirken JaHuWaHs vor, während und nach seinem grossen Erscheinen auf dem Ölberg anzuzeigen, um jene Zeit, die darauf hinauslaufen wird seinen Heiligen das Reich und die Herrschaft für immer zu übergeben. Wie schon gesagt, werden vor dem Erscheinen JaHuWaHs auf dem Ölberg, während seiner Erscheinung und im anbrechenden Friedensreich gewaltige Dinge geschehen. Es wird eine Umkehr zu JaHuWaH geben, eine Erweckung, Ereignisse, wie zur Zeit des Elijahu, im Geiste des Elijahu. Es wird führende Menschen geben, die mächtig an dieser Erweckung beteiligt sein werden, wie Elijahu zu seiner Zeit, das steht ausser Frage. Wie bereits oben erwähnt: Ziel ist immer und in allem die Rückführung zu JaHuWaH und damit zu seinen Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Shabbaten.

Ja, wenn sich danach die Worte JaHuWaHs in Sach 12,10 erfüllen werden, dann wird die Umkehr umfassend sein. Sie wird hineinfliessen in die Aussagen von Sach 14,16; Mi 4,1-5; Jes 2,1-5; 45,21-25; 65,17-19; 66,22-23 u.a.m. – und schliesslich ihrem Höhepunkt entgegengehen. Was sich JaHuWaH bei sich selbst geschworen hat wird sich in Jubel und Freude erfüllen. Lasst mich wiederholen was wir schon so oft gehört haben:

„Und sonst gibt es keinen Erlöser (Gott) ausser mir. Einen gerechten und rettenden Erlöser (Gott) gibt es ausser mir nicht! Wendet euch zu mir und lasst euch retten, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Erlöser (Gott) und keiner sonst. Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Wahrheit (Gerechtigkeit) hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückkehrt: Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören (bei mir schwören, freudig bekennen) und sagen: Nur in JaHuWaH ist Wahrheit (Gerechtigkeit) und Stärke. Zu ihm wird man kommen..“ (Jes 45,21-24). Einfach umwerfend!

Sacharjah bezeugt dasselbe: „Und JaHuWaH wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird JaHuWaH einzig sein und sein Name einzig“ (Sach 14,9; Jes 54,5; Mal 1,14; Ps 97,1; 5Mo 6,4; Jos 3,11 u.a.m.). Und Micha bestätigt: „Denn der Mund JaHuWaHs der Heerscharen hat geredet.– Ja, alle Völker leben, ein jedes im Namen seines Erlösers (Gottes)“ (Mi 4,5). Ja alle werden im Namen des EINZIG EINEN Erlösers, welcher der Erlöser aller Völker ist, im Namen JaHuWaHs, leben. Jedes Volk wird JaHuWaH, seinen Erlöser (Gott) haben. Micha kann es auch kaum fassen, dass einmal, nicht nur alle Menschen, sondern das ganze auserwählte Volk, samt und sonder, für immer und ewig, im Namen JaHuWaHs leben wird. Denn nach all dem Abfall durch die Jahrtausende der Heilsgeschichte hindurch, ist dies nicht zu fassen. Darum sagt er voll Rührung, Jubel und Danksagung: „Wir aber leben im Namen JaHuWaHs, unseres Erlösers, für immer und ewig“ (Mi 4,5). Nach den vielen Aussagen der Propheten werden der neue Himmel und die neue Erde Wirklichkeit – einfach unfassbar! Das alles haut uns manchmal buchstäblich um, auf die Knie, zur Anbetung, Danksagung!

Erst dann geschieht der Wille des Vaters nicht nur im Himmel, sondern auch auf Erden. Erst dann ist da Reich JaHuWaHs (Reich Gottes) wie im Himmel so auch auf Erden Wirklichkeit, eine vollkommene Einheit. Erst dann sind die Worte JaHuWaHs und aller Propheten erfüllt, auch die damit übereinstimmenden Worte Jahushuas (Jesu): „Denn wahrlich ich sage euch: Bis der (alte, JaHuWaH-lose) Himmel und die (alte JaHuWaH-lose) Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von der Thora (d.h. von den Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Shabbaten) vergehen, bis alles geschehen ist. Wer eines dieser geringsten Weisungen (der Thora) auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste (der aller Elendste) im Reich der Himmel heissen; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird gross heissen im Reich der Himmel“ (Mt 5,18-19).

In Mt 16,13-14 wird uns gezeigt, dass Jahushua (Jesus) nicht als ein neuer Rabbi mit neuen Lehren hervortrat. Wie oft wollten ihn bestimmte Leute, Juden, mit einer falschen Vorstellung über den kommenden Messias zu einem Messias machen. In aller Deutlichkeit wies er sie in Schranken. Ganz klar vermittelte er seine Berufung als die eines Propheten. Er stellte die Thora auf den Leuchter wie Elijahu, wie David, wie Jirmejahu (Jeremia) und alle andern Propheten.

Seine Jünger wollten aus ihm, einem Menschen, um jeden Preis den Messias machen. Um sie von dieser verkehrten Erwartung wegzubringen fragte er seine Jünger für wen ihn die Leute denn halten. „Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist? Sie aber sagten: Einige: Jochanan (Johannes) der Täufer; andere aber: Elijahu; und andere wieder: Jirmejahu (Jeremia) oder einer der Propheten“ (Mt 16, 13-14).

Aus der Antwort sehen wir, dass jene Juden die in der Bibel – im prophetischen Wort – gegründet waren, die richtige Antwort gaben. Sie entspricht dem prophetischen Kontext. Sie wussten anhand der Propheten um das Kommen JaHuWaHs in Herrlichkeit am Ende des Zeitalters. Sie wussten, dass sich der Begriff Messias nicht einfach auf einen Menschen übertragen und beschränken lässt. Es geht um viel mehr – um JaHuWaH selbst. Darum geben die Jünger die korrekte Antwort dieser Leute wider, das was ein Teil der Juden über Jahushua dachte und sagte. Über Jahrhunderte gab es in Juda keinen Propheten mehr. Darum wird Jahushua als einer jener Propheten bezeichnet. Damit sollte seine Übereinstimmung mit den früheren Propheten und seine Legalität als Prophet JaHuWaHs hervorgehoben und unterstrichen werden.

Die Jünger selbst aber waren von einer fehlgeleiteten Vorstellung über das Wesen und die Zusammenhänge des Messias der Endzeit beherrscht. Sie sollten nun verstehen lernen dass jeder Mensch der als Messias auftritt, ein Verführter ist und andere verführt. Darum gab es und gibt es viele falsche Messiasse. Als Jahushua den Jüngern klar machte, dass er in Jerushalajm sterben würde, brach für sie eine Welt zusammen. Das durfte doch nicht sein, denn der Messias kann nicht sterben, das wussten die Jünger. Darin hatten sie recht. JaHuWaH kann nicht sterben. Sie aber verbanden das Wissen über die Unsterblichkeit des Messias mit einem Menschen, nicht mit JaHuWaH. Das musste unweigerlich zu einer heftigen Auseinandersetzung mit Jahushua führen.

So geschah es auch, als Jahushua seinen Tod ankündigte. „Und Kepha (Petrus) nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte: Behüte dich JaHuwaH! Dies wird dir nicht widerfahren. Er (Jahushua) aber wandte sich um und sprach zu Kepha: Geh hinter mich, Satan, Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was des JaHuWaH ist, sondern auf das, was der Menschen ist“ (Mt 16,22-23).

Wie gesagt, dass war die Überzeugung etlicher Juden, so auch die der Jünger Jahushuas. Sie waren von einer falschen Messiaserwartung beherrscht. Sie glaubten die römischen Unterdrücker und Ausbeuter so schnell wie möglich durch die Macht eines Menschen, der zum Messias gekürt wird, loswerden zu können. Jahushua aber sagte ihnen unmissverständlich, dass er kein Messias ist und dass der Begriff Messias im Kontext der Endzeit gemäss der Lehre der Propheten zu verstehen ist. Immer wieder griffen Juden in ihrer Verzweiflung nach einem Menschen, den sie zum Messias der Endzeit proklamierten. Die Folgen waren jeweils verheerend, schrecklich! Die Jünger hatten nichts begriffen, denn als Jahushua von den Römern verhaftet wurde schlugen Kepha und die anderen mit dem Schwert drein. Sie wollten das falsch verstandene Messiastum aufrichten.

Die Kirchenväter haben später – wie immer – die Verse Mt 16,18-20 dazwischen geklemmt um den ursprünglichen Text ihrer Theologie anzupassen. Damit haben sie dem Ganzen einen völlig anderen Sinn gegeben und einen neuen Zusammenhang geschaffen, der dem prophetischen Wort völlig widerspricht! Sie hielten an dieser falschen Messiasvorstellung und -erwartung fest und entwickelten darauf ihre Philosophie vom getöteten, auferstandenen und wiederkommenden Messias Jesus. Darauf bauten sie eine gewaltige antibiblische Theologie und Kirche auf – bis heute!

Wie uns die Geschichte der Juden in den letzten zweitausend Jahren belegt wurden Juden immer wieder Opfer der falschen Messiasvorstellung und -erwartung. Selbst angesehene und in ihrer Zeit sehr geachtete einflussreiche Gelehrte, tiefgründige Schriftgelehrte wie Rabbi Akiba ben Josef, wurden von der auf Personen fixierten Messiasvorstellung und -erwartung irregeführt. Bis zu seinem vierzigsten Lebensjahr war er Hirte. Dann lernte er, mit einem scharfen Verstand ausgerüstet, bescheiden und von einer glühenden Liebe zur Bibel erfüllt, an den Schulen der grossen Gelehrten Rabbi Elieser ben Hyrkanos, Jahushua ben Chananjah, Nachum aus Gimso und Tarfon, obwohl Kaiser Hadrian das Bibelstudium unter Todesstrafe verboten hatte. Rabbi Akiba wurde selbst ein berühmter Lehrer. Wegen seiner Gelehrsamkeit und seinem Einfühlungsvermögen in die menschlichen Situationen seiner Zeit wurde er bald als der grösste Thora-Lehrer seiner Zeit gefeiert. Was geschah zu seinen Lebzeiten?

In den Jahren 132 bis 135 n.u.Z. standen die Juden gegen die Römer auf. Der Krieg wurde unter der Führung des Juden Bar Kochba, einem Nachkommen Davids, geführt. Dieser Aufstand gegen die Römer wird als „Zweiter Jüdischer Krieg“ gegen die Römer bezeichnet.

Was tat der einflussreiche und heute noch unter den Bibeltreuen sehr geschätzte und verehrte Rabbi Akiba, der in allen andern Dingen des Lebens ein aussergewöhnliches Vorbild war? Er begrüsste Bar Kochba mit folgenden Worten: „Sehet da, das ist der König, der Messias, er wird das Befreiungswerk vollbringen“. (Jüdische Geschichte des Juden Samuel Müller, 1. Teil; Von der Zerstörung des 1. Tempels bis Spinoza; Verlag des Zentralrates der Juden in Deutschland, Düsseldorf 1961, S. 101). Der Aufstand des Bar Kochba endete in einer Katastrophe für das jüdische Volk.

Der römische Präfekt Rufus verurteilte Rabbi Akiba zu einem qualvollen Tode: „Mit eisernen Kämmen riss man dem Unglücklichen die Haut vom Kopfe. Aber standhaft ertrug Rabbi Akiba die grössten Martern und verrichtete inbrünstig das Sch‘ma-Gebet. Auf die verwunderte Frage des Henkers, ob er gegen die Qualen unempfindlich sei, entgegnete er: «Wohl fühle ich den Schmerz, aber oft habe ich es (das Shma Israel) im Gebete ausgesprochen Gott zu lieben, mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Nun ist die grosse Stunde gekommen und ich sollte nicht glücklich sein, den Namen Gottes öffentlich zu heiligen?« So hauchte er seine reine Seele aus, auf seinen sterbenden Lippen die Worte: Höre, Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist Einzig!“ (dito). Welch ein Zeugnis!

Gemäss jüdischen Quellen gab es zwischen Bar Kochba im zweiten Jahrhundert n.u.Z. und Shabbatai Zwi (1626 – 1676) im siebzehnten Jahrhundert mindestens 24 falsche Messiasse. Nun lasst uns aus der Geschichte lernen und in diesen heiligsten Dingen wohl fest überzeugt bleiben, aber in Nüchternheit und Wachsamkeit damit umgehen! Gegen die falschen Messiasse führten die Propheten einen ständigen Kampf, so auch – wie wir gesehen haben – der Prophet Jahushua von Nazareth. Der Prophet Jahushua von Nazareth, der sich selbst als Prophet bezeichnete, warnte vor den falschen Gesalbten (Messiasse, Gesalbte). Er wäre über die Christen entsetzt, die ihn mit dem Erscheinen des Vaters in der Endzeit vermischten oder auswechselten und ihn sogar als einen Gott anbeten, der angeblich Fleisch geworden ist.

Übrigens konnte Kaiser Hadrian die Bibel und ihre Verwalter nicht ausrotten. Das gelang noch keiner Macht der Welt, denn nach Rabbi Akiba erweckte JaHuWaH Rabbi Meir (heute Meier genannt) – und so gab es und gibt es zu jeder Zeit, bis zu dieser Stunde, die von JaHuWaH Erweckten, die wohl auch nur Menschen waren und sind, die uns aber, von JaHuWaH berufen, ausgerüstet und ergriffen, anhand der Bibel und ihrer aufrichtigen Forschungsarbeiten, Hoffnung und Segen – und damit die Quelle des wahren Lebens – weitervermitteln.

Von Herzen wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat, mit einem bleibenden Shalom – mag kommen was da kommen muss! Denn über Moshe sagt uns JaHuWaH, dass wir Kinder JaHuWaHs (Kinder Gottes) sind und bleiben! (vgl. 5Mo 14,1).

Gregor Dalliard